Fuck You, You Fuckin' Fuck Award
FYYFFA
D
er bitterböse Anti-Award zu all den jährlichen Gutmench- und du warst auch noch supertoll Awards, die wie Pilze vergeben werden.
Von der RockStar-Redaktion immer im November nominiert, von den RockStar-Lesern immer im Dezember verliehen.
Denn es gibts auch Menschen, die auf den Wecker gehen.
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Wählen Sie die
Nachfolge von Chris von Rohr (2006), Sven Epiney (2007) und Bastien Girod
(2008).
DIE NOMINIERTEN 2009
CARL HIRSCHMANN
SMS: FUCK CARL
an 543 (1.-/SMS)
Die menschgewordene Memberkarte Carl Hirschmann
glänzte in den vergangenen FYYFFA-Rankings stets durch Topplatzierungen,
konnte die Trophäe aber bis jetzt noch nie mit nach Hause nehmen. Vielleicht
sollten wir ihr eine „Miss Schweiz“-Schärpe anziehen? Immerhin veranstaltet
Zürichs own Richie Rich in seinem Club St. Germain neuerdings Rockpartys.
Für Leute, die fünf Versuche brauchen, um „Red Hot Chili Peppers“ richtig zu
schreiben.
CLAUDIA LÄSSER
SMS: FUCK CLAUDIA
an 543 (1.-/SMS)
Dass Claudia Lässer furchtbar schlecht Schuhe und
Haartönungen anmoderieren kann, damit haben wir uns längst abgefunden. Dass
man ihr deshalb aber gleich einen ganzen Fernsehsender geben muss, finden
wir etwas gar übertrieben. Und wer will schon den ganzen Tag das Neuste über
Schuhe und Haartön-, wie bitte? Es handelt sich dabei um das Schweizer
Sportfernsehen? Was um Himmels Willen qualifiziert La Lässer zu diesem Job?
Achso. Sie schläft mit einem Fussballtrainer.
ERICH HESS
SMS: FUCK ERICH an
543 (1.-/SMS)
Erich Hess war ein aufstrebender Star am
Lastwagenfahrerfirmament. Dann fuhr er im Sommer den Wagen seines BFFs
Thomas Fuchs zu Schrott, bei 0,9 Promille. Seinen Führerschein war Erich
Hess los. Aber schliesslich ist Erich Hess auch noch Präsident der Jungen
SVP und hat jetzt viel Zeit für schampar doofe Vorstösse. Zum Beispiel, dass
plastikbusige Deutschblondchen schweizerdeutsch sprechen sollen (wenn sie
wie im Falle Alena Gerber doch eigentlich gar nicht sprechen sollten).
GABRIELA URSPRUNG
SMS: FUCK GABRIELA
an 543 (1.-/SMS)
Dass wir uns den Joel Gilgen zurück wünschen, ist fast
so wie die Ossis, die lieber wieder in der DDR leben würden. Doch mit
Gabriela Ursprung ist unsere Lieblingstanzfüdlisendung zu einem trüben Ort
der Lifestyle-Langeweile geworden. Ausserdem macht Moderatorin Ursprung
ständig den Eindruck, sie wolle die Kandidaten selbst bespringen, während
Eliane Schweitzer dazu Kommandos wie „Mehr gegenseitiges Verständnis!“ und
„Redet offen über eure Analfantasien!“ schreit.
HELMUT-MARIA GLOGGER
SMS: FUCK GLOGGER an
543 (1.-/SMS)
Von: redaktion@rockstar.ch
An: glh@ringier.ch
Betreff: FYYFFA-Nominierung
Lieber Onkel Glogger
Wie du im Blick am Abend jeden Tag so tust, als würdest du irgendeinem
Totsch die Meinung geigen, finden wir rührend. Sobald es sich dabei aber an
Menschen unter 70 richtet, wie die Lady Gaga, dann wirkt das so kompetent,
als würde ein Höhlenmensch gerade versuchen, eine Webcam zu installieren.
Nichts für ungut, unsere Omi hält dich immer noch für einen geilen Feger.
MR. DA-NOS
SMS: FUCK DA-NOS an
543 (1.-/SMS)
Move over, DJ Antoine. Von Waldighofen bis Diepoldsau
bootyshaket die Dorfjugend zum schmollmundigen Kronprinzen des Diddlhouse
(eine von uns kultivierte Bezeichnung für Housemusik, deren Fans frei von
gutem Geschmack sind). Für sein letztes Album „Tattoo“ liess sich Mr. Da-Nos
als Werbegag sogar eine Tätowierung stechen. Wir sind verdammt froh, dass er
seine LP nicht „Darmspülung“ nannte. Wäre auf den Inhalt bezogen immerhin
aussagekräftiger gewesen.
NADJA SCHILDKNECHT
SMS: FUCK NADJA
an 543 (1.-/SMS)
Eigentlich wollte sie Zürich ja nur was Gutes tun.
Also lud Nadja Schildknechts Filmfestival einen gesuchten Kinderschänder
ein, um ihm einen Preis fürs Lebenswerk zu überreichen. Daraus wurde aber
nichts und seither streitet sich die Welt darüber, ob die Schweiz jetzt ein
Arschloch ist oder nicht. Immerhin holte Morgan Freeman seinen Preis ab, von
dem es zuletzt hiess, er hätte eine Affäre mit seiner Stiefenkelin. Steht
die Einladung für Gary Glitter nächstes Jahr eigentlich schon?
NADINE VINZENS
SMS: FUCK
NADINE an 543 (1.-/SMS)
Es dürfte mittlerweile auch dem zweitletzten klar
sein, dass eine 56-jährige Migroskassiererin eher noch eine
Hollywoodkarriere macht, als Nadine Vinzens. Die letzte, die sich gegen
diese Erkenntnis wehrt, ist tragischerweise Nadine Vinzens. Da helfen auch
keine Tittenbildli im Hochglanzheftli und Dates mit dem Gärtnertypen der
„Desperate Housewives“. Nadine, sei eine würdevolle Ex-Miss und eröffne
irgendwo eine Dosenbach-Filiale oder so.
PIERO ESTERIORE
SMS: FUCK PIERO
an 543 (1.-/SMS)
Seit er sich so liebevoll um Altspasskanone Roberto
Blanco kümmert, ist Piero Esteriore sowas wie der bekannteste
Zivildienstleistende der Schweiz. Doch statt gemeinsam Enten zu füttern,
geben Blanciore bei ihren Auftritten den Batman & Robin des Skihüttengaudis.
Und diese Bikininummer im Big-Brother-Container? Wenn es mit der Karriere
nicht so klappt, zieht man doch lieber wieder bei den Eltern ein, statt in
RTL 2s Temple of Shame.
VERA DILLIER
SMS: FUCK VERA an
543 (1.-/SMS)
Es ist ruhig geworden um Vera Dillier, von ihrer
saudoofen Verschwörungstheorie zur Polanski-Affäre mal abgesehen. Dabei
braucht die Jetsetterin „Glanz&Gloria“-Beiträge wie die Luft zum Atmen.
Wahrscheinlich hat ihr Nichtstun auf höchstem Niveau diese Sendung überhaupt
erst ermöglicht. Finden Sie also nicht auch, das alte Mädchen sollte wieder
mal aus dem Haus kommen? Ein Sieg beim FYYFFA wäre genau das richtige, damit
das blondierte Beef Jerky unter Leute kommt.
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Die Gewinner:
2009: CARL HIRSCHMANN
2008: BASTIEN GIROD
2007: SVEN EPINEY
2006:
CHRIS VON ROHR
Über 3'000 RockStar Magazine-Leser stimmten per SMS ab, wem sie den Fuck
You You Fuckin Fuck Award 2006 verleihen würden.
Nominiert waren 27 Kandidaten, von Amgarten Gabriela bis ZSC Lions. Doch
nur einer war 2006 so unbeliebt wie keiner:
CHRIS VON ROHR.
Mit 861 Stimmen ist er der absolute Sieger des Fuck You You Fuckin Fuck Award 2006.
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