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Volbeat

Es ist noch nicht sooo lange her, da waren Volbeat noch ein Geheimtipp und nur auf kleinen Bühnen zu sehen. Diese Zeit haben die Dänen nach mittlerweile 15 Jahren Bandgeschichte für immer hinter sich gelassen und sind zu einer richtigen Stadionband gewachsen. Nach dem letztjährigen Grosserfolg am Greenfield Festival, packen der 42-jährige Michael Schøn Poulsen und seine drei Jungs ihr «danish dynamite» dieses Jahr erneut aus und präsentieren den musikalischen Bastard aus Johnny Cash und Metallica in der Stockhorn Arena in Thun. Mit im Gepäck eine illustre Zirkustruppe an verschiedensten Rocksparten mit den Beatsteaks, Flogging Molly und Amorphis. (pat)

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Johnossi, Kensington & Yokko

Als hätte Cäsar das so geplant: ein besseres Ambiente für Konzerte als im römischen Theater Augusta Raurica bekommt man wohl sonst nirgends. Und passendere Konzertgeber für auf die Freiluftbühne als Johnossi (Bild), Kensington und Yokko sind wohl auch schwer zu finden. Die drei Bands bieten einen wilden, lebendigen Auftakt zum viertägigen Musikfestival, sodass das römische Gemäuer wohl für einen Moment aufhört zu bröckeln. Denn etwas Standhaftigkeit wird schon von Nöten sein, wenn zuerst die vier Schweizer am Gestein rütteln, dann die Holländer Gas geben und am Schluss die drei Schweden ihr feuriges Repertoire auspacken. Doch die fast 2000 Jahre alten Gemäuer in Augst sind schon in den 70er und 80er Jahren auf Rockkonzert-Tauglichkeit getestet worden. Mit den diesjährigen Auftritten wird also nicht nur die römische Geschichte weitergespielt, sondern auch ein wenig Rockgeschichte. (dela)

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Queens of the Stone Age

Nach vier langen Jahren melden sich Queens of the Stone Age endlich zurück! Im August erscheint das neue Album "Villains" gefolgt von einer Welt-Tour auf der sie am 6. November auch bei uns in der Schweiz Halt machen. Josh Homme gründete bereits in Schulzeiten mit Freunden die Band "Kyuss", mit der er das Genre des Stoner Rock erfand. 1996 trennte sich die Band, aber nur ein Jahr später tauchte er als charismatischer Frontmanns von Queens of the Stone Age wieder auf. Von Anfang an stehen die Kalifornier für kompromisslosen, unaufhaltsam nach vorne preschenden Gitarrensound. Schon bei ihrem ersten, selbstbetitelten Album von 1998 standen die Zeichen auf Erfolg. Mit den darauf folgenden Platten ging es für die Band musikalisch und kommerziell immer weiter bergauf. Der weltweite Durchbruch kam mit dem dritten Album "Songs For The Deaf", welches von ihrem Freund Dave Grohl (Nirvana/Foo Fighters) eingetrommelt wurde, fast überall in Europa hohe Chart-Positionen erreichte und Josh Homme somit endgültig zu einem Superstar der alternativen Musikszene machte. Mit ihren unglaublichen Live-Shows beweisen QOTSA immer wieder, dass sie die beste Band sind, wenn es um wuchtigen, leidenschaftlichen und staubtrockenen Rock'n'Roll geht und deshalb sollte man für ihr einziges Schweizer Konzert in der Samsung Hall Zürich ganz schnell Tickets sichern!

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Von federleichten Popmelodien über eingängige Indie Rock-Hymnen bis zu harten Metal-Kompositionen; musikalische Köstlichkeiten gibt es in unserem Land en masse. Tagtäglich bespielen Bands und Solokünstler die kleinen Bühnen von Clubs und Bars. Vom Konzertkeller in Hinterpfupfingen bis zur internationalen Bühne ist es allerdings ein weiter Weg. Der Bandcontest Swiss Live Talent will diese Odyssee etwas abkürzen. Nach bereits zwei Ausgaben hat sich der Contest zum Sprungbrett für aufstrebende Künstler gemausert. Nachdem 25 Experten der Schweizer Musikszene die eingereichten Tracks von 665 Bands durchgeackert haben, stehen nun die Nominierten in sieben Kategorien für den Swiss Live Talent Award fest. Mit dabei sind auch Namen, die wir bereits kennen: Odd Beholder, One Sentence. Supervisor, Dirty Sound Magnet, John Gailo, Wassily, Dachs, Fai Baba, Zeal & Ardor, Long Tall Jefferson oder a=f/m (Bild) sind nur einige der vielen Bands, die am 17. und 18. November in sechs Berner Locations zum Konzertmarathon antreten dürfen, bei dem auch Sie herzlich eingeladen sind, ihren Favoriten vor Ort anzufeuern. Eine internationale Jury wird schlussendlich dann den Sieger des diesjährigen Swiss Live Talents küren. Gewonnen haben aber eigentlich schon alle, die auf der Bühne stehen: Die Jury besteht nämlich aus Booker, Event-Veranstalter, Clubbetreiber und Medienleute aus dem In- und Ausland. Wer hier entdeckt wird, ist also dem Ziel, erfolgreich Musik zu machen, schon einen grossen Schritt weiter. (miku/kätt)

07.08.2017
Rubrik Events

Alles endet – aber nie die Liebe zum Rave


Am 12. August, um 13 Uhr verwandelt sich Zürich wieder zur grössten Electronica-Metropole und zum Pilgerort aller Raver. Weil immergleiche Namen auf den Love Mobiles und Stage-Line-ups irgendwann langweilig werden, bekommt die Parade in für 2017 ein Facelifting.

Auch bei der 26. Ausgabe der Street Parade trauen sich die Veranstalter noch mehr Innovationen rund um die Demonstration zu. «Love Never Ends» heisst das diesjährige Motto und leitet sich von den Ur-Werten der Parade ab: Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Mit der Veranstaltung, die auch heute noch eine Demo ist und vom Verein Street Parade geführt wird, teilen sie rassistischen, aggressiven und homophoben Mitmenschen jährlich ein grosses «Fickt euch!» mit.

Wie in den Jahren zuvor, wird der Umzug auf derselben Strecke um das Zürcher Seebecken geführt. Für all die Besucher, die zwischendurch ein wenig Ruhe brauchen, findet sich auf der Rentenwiese neu eine Chill-Out-Area. Auch zum Street-Food-Hype, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat, hat sich die Gastro-Verantwortliche der Street Parade durch sämtliche Food-Festivals gegessen, um uns kulinarische Orgasmen zu verschaffen. Die Leckerbissen werden auf dem gesamten Gelände in verschiedenen Food-Zonen angeboten.

Globale Labels
Nach einem Vierteljahrhundert fahren mit Elrow, The BPM Festival, Hyte, Masquerade und World Dome Club erstmals fünf Love Mobiles mit globaler Ausstrahlung am Umzug mit. Dabei wird elektronische Musik aus der ganzen Welt nicht nur nach Zürich geholt, sondern auch über den Globus ausgestrahlt: be-at.tv, der grösste Festival-Broadcaster der Welt, streamt den Event live während elf Stunden auf vier Channels vom Umzug und den DJ-Stages. In der Schweiz übernimmt dies der langjährige Medienpartner Tele Züri, der vier Stunden live und in den Nachtstunden das Best-of der Parade ausstrahlt.

Während dem Umzug – von 13 Uhr bis Mitternacht – gibt’s neben den Love Mobiles auch sieben Stages rund um das Zürcher Seebecken. Unter den Acts befinden sich dieses Jahr Grössen wie Jamie Jones, Dubfire, Monika Kruse oder Nicole Moudaber. Und weil die Plattendreher auch alle den Street-Parade-Spirit in sich tragen, treten sie – wie auch in all den Jahren zuvor – ohne Gage auf. Den Abschluss macht Luciano ab 22:30 Uhr auf der Opéra Stage. Luciano ist zudem der diesjährige Ambassador der Street Parade und läutete die Zürcher Parade schon mit der offiziellen Hymne ein.

Auch bei den Love Mobiles wurde dieses Jahr aufgestockt. Die Anzahl ist zwar auf 25 LoMos gesunken – so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr – dafür wurde schärfer selektiert. Es wurden langjährige Love-Mobile-Bauer aussortiert und dafür innovative Ideen in den Umzug integriert. Allerdings spielen beispielsweise auf der Generations Stage immer noch alte Bekannte der Street Parade wie Animora, Piemont oder Marc Fuhrmann. Nach dem Umzug mit den LoMos ist die Party natürlich noch lange nicht vorbei. Damit Sie um Mitternacht noch nicht den Heimweg in Angriff nehmen müssen (wer will das schon?), wird in Zürich und der Umgebung die ganze Nacht weitergefeiert. Zehn Clubs wurden als Partner der Parade auserwählt, wo bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert wird.

Umweltbewusst
An der grössten Techno-Party der Welt werden innert kürzester Zeit jährlich mehrere Tonnen Abfall produziert. Deshalb wurde dieses Jahr erstmals der Umweltfranken eingeführt: Mit dem Projekt investiert der Verein Street Parade für jedes gekaufte Getränk einen Franken in die Umwelt und an lokale Hilfsorganisationen. Insgesamt sollen dabei mindestens CHF 300’000.– zusammenkommen. Der diesjährige Beitrag wird den Organisationen Sieber, Herberge der Heimat, Voliere, Lighthouse und Wasser für Wasser gespendet. Durch den Bezug von Öko-Strom und der Kooperation mit myclimate.org fahren auch die Love Mobiles umweltfreundlich. Was während dem Umzug an CO2 ausgesetzt wird, wird durch die Stiftung an einem anderen Ort eingespart. Wer während der Street Parade schon im Niederdorf war, kennt zudem den Geruch von abgestandenem Urin um die schönen Häuser der Altstadt. Um diese Umstände für Besucher und Anwohner zu mindern, werden rund 100 zusätzliche WC-Anlagen gestellt.

Das Motto
Schon die Plakate auf den Strassen verraten: Die Street Parade wird bunt. Mit dem Motto «Love Never Ends» wollen die Veranstalter darauf hinweisen, dass vieles im Leben vergänglich ist – aber nicht die Werte der Street Parade. Mit dem Sujet wird das letztjährige Motto «Unique» eigentlich weitergeführt. Hunderte einzigartige Vögel sollen zeigen, wie auch in der Tierwelt Toleranz und gegenseitiger Respekt herrscht. Der Verein hinter der Techno-Party schneidet davon eine Scheibe ab und übergibt diese den Besuchern – für ein friedliches Zusammenleben, egal, welcher Religion, Ethnie oder Gesellschaft wir angehören.



Kommende RCKSTR Events & Partys

Volbeat
30.08.2017 | Stockhorn Arena, Thun
Johnossi, Kensington & Yokko
07.09.2017 | Römisches Theater Augusta Raurica (Augst)
Queens of the Stone Age
06.11.2017 | Samsung Hall, Dübendorf
Swiss Live Talents
17.11.2017 | Dachstock, Rössli Bar, Frauenraum, ISC, Bee Flat, Club Bonsoir (Bern)

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