23.10.2017
Rubrik Events

Die besten Konzerte der Woche | Montag 23.10. bis Sonntag 29.10.


Die sonnige Oktoberwoche ist vorbei, nun erwartet Sie eine Woche voller Regen. Wenn Sie sich nun denken: Scheisse – Dann haben wir die perfekte Lösung für sie: Sieben überragende Künstler, die diese Woche in der Schweiz verteilt auftretten.

23.10.
Simon Joyner
Seit den Neunzigern erfreut der Amerikaner das Musikbusiness mit seiner ganz eigenen Form des Americana und es scheint, als ob sich der mittlerweile 46-jährige ganz damit abgefunden hat, dass er nie die grosse Berühmtheit geworden ist. Er tourt kaum noch und lebt das ganz normale Leben eines Familienvaters. Doch mit dem Release seiner neuen Platte «Step Into The Earthquake» geht Simon Joyner wieder auf Tour und macht glücklicherweise auch bei uns in Zürich Halt.

Wieso Sie unbedingt hin müssen: Weil die einzigartige Erzählkunst von Joyner live noch mehr mitreisst, als auf der Platte.

Wo: El Lokal, Zürich
Tickets: via Starticket

24.10.
Soybomb
Im Album «Plastic Festival» behandelt das Schweizer Trio hauptsächlich das übermässige Konsumverhalten unserer Gesellschaft. Mit Synthie, Gitarren und Drums liefern Soybomb den passenden Sound dazu: Feel-Good-Indie mit dem rockigen Etwas. An Live-Konzerten werden die energievollen Performances und Tanzkünste der Herren sehr geschätzt. In Bern werden sie ihre Songs aber in der Akustischen Version darbieten, etwas ruhiger, aber perfekt um gut hinzuhören, was sie zu sagen haben.

Wieso Sie unbedingt hin müssen: Weil es nichts gibt, was den Wochenstart mehr versüsst als eine junge Schweizer Band, die Bock hat zu zeigen was sie drauf hat.

Wo: Marta Bar, Bern
Tickets: Eintritt frei.

25.10.
Voodoo Jürgens
Dass der charmante Herr aus Wien die Schweiz im Sturm erobert hat könnte auch daran liegen, dass man hierzulande ganz entzückt ist, wenn man mit Wiener Schmäh bewaffnet das Gegenüber bezirzen kann. Damit auch Sie künftig den Voodoo-Jürgens-Jargon beherrschen, folgen ein paar liebreizende Vokabeln aus seinen Songs, die Sie sich für die Konzerte diesen Monat auf die Handfläche kritzeln dürfen: Schlatzn (Rotz ausspucken), Hefn (Gefängnis, Knast), Urli (Urgrossmutter), Tschick (Zigarette), ogspibn (angekotzt), owizahn (jemanden runterziehen), Hawara (Mann; Kollege) – und zu guter Letzt – Heast (Ausruf des Unmuts, gleichzusetzen oder in Kombination mit Euda/Oida; Vergl. Beispielsatz: «Heast Euda, bist augstraht?» zDt. «Hey Alter, du hast doch nicht alle Tassen im Schrank!») (kätt)

Wieso Sie unbedingt hin müssen: 

Wo: Bogen F, Zürich
Tickets: via Starticket

26.10.
Angus & Julia Stone
Spätestens seit ihrem überherzigen Hit „Big Jet Plane“ (2010) weitaus bekannt, tourt das australische Geschwisterpaar Angus & Julia Stone diesen Monat mit ihrem vierten Studioalbum „Snow“ durch Europa. Dass die beiden seit ihrem letzten selbstbetitelten Album ihre Lyrics zusammen schreiben, macht sich gut: Die Songs auf „Snow“ haben teilweise ein paar Ecken und Kanten mehr als bisher. Einen besonderen Bezug zur Schweiz hat das neue Album auch: „Wir haben mit der Platte angefangen, als wir von einem Trip in der Schweiz zurückgekommen sind. Wir haben da ein paar Leute getroffen und die nahmen uns mit zu einer Hütte oben auf einem der Berge. Dort sah alles so aus, als würden überall kleine Diamanten in der Sonne glitzern.“ Äh, jö. (bibi)

 Wieso Sie unbedingt hin müssen: 

Wo: Samsung Hall, Zürich
Tickets: via Starticket

27.10.
Bonaparte
Verrückte Kostüme, gespässige Auftritte und ausgefallene Melodien: Bonaparte überrascht seit über einem Jahrzehnt mit seinem Visual-Trash-Punk. Der Berner scheint mit normalen Performances nichts am Hut zu haben. Es muss immer noch ein wenig ausgefallener sein und sollte ja nicht der Norm entsprechen – was andere denken schert ihn kein bisschen. Mit dem neuen Album «The Return of Stravinsky Wellington» geht er’s noch ein Stück gesellschaftskritischer, politischer und poetischer an, denn das übliche Liebesgesäusel wäre ja langweilig. (gin)

 Wieso Sie unbedingt hin müssen: 

Wo: Kammgarn, Schaffhausen
Tickets: via Starticket

28.10.
Mark Lanegan & Band
Grenzen kennt Mark Lanegan nicht, er hat schon vieles probiert und herausragend gemeistert. Seine Ex-Band Screeming Trees mixte psychedelischen Sound mit sechziger Garagenrock und Punk. Seine Solo-Projekte basierten hauptsächlich auf etwas ruhigerem Folk und er tourte bereits mit Queens Of The Stone Age. Mit seiner Band lässt er die Zeiten als Rocker hinter sich und beeindruckt mit sanfteren Klängen. Nachdem er 2015 das ausverkaufte Plaza bespielte, kommt er nun zurück nach Zürich – Vorfreude herrscht.

Wieso Sie unbedingt hin müssen: Weil Sie einen der aufregendsten Künstler aller Zeiten doch live experimentieren sehen wollen.

Wo: Mascotte, Zürich
Tickets: via Starticket 

29.10.
Allan Rayman
Mysteriös – dieses Wort beschreibt Allan Rayman wohl am besten. Nicht nur sein RnB-Sound hat den gewissen Mystery-Touch sondern auch er selbst. Denn alles Private, was man von dem Kanadier erfährt sind seine Songs. Sein erstes Album «Hotel Allan» hat er übrigens auch einfach so ohne PR und gratis rausgehauen. Seine zweite Platte «Roadhouse 01» erschien dieses Jahr und zeigt erneut, dass Rayman etwas auf dem Kasten hat. Er und so auch sein sanfter Indie-Sound sind natürlich und bodenständig.

Wieso Sie unbedingt hin müssen: Weil Sie die Spannung, die der Mystery-Man verbreitet, spüren und miterleben müssen.

Wo: Papiersaal, Zürich
Tickets: via Starticket 



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