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Steel Panther

Zu enge Leggings, zu viel Haarspray, Songtexte, gegen denen die von Mötley Crüe, Guns’n’Roses und Konsorten so harmlos wie Kinderlieder klingen und einem Lidschatten der besser sitzt als der deiner Mutter – das sind die Markenzeichen von Steel Panther. Jahrelang galt die Band bestehend aus Michael Starr (Gesang), Satchel (Gitarre), Lexxi Foxx (Bass) und Stix Zadinia (Schlagzeug) als best-gehütetes Geheimnis der Rockszene. Sie verdienten sich Ihre Sporen mit wöchentlichen Shows in Hollywood und Las Vegas ab und wechselten dabei ihren Bandnamen ungefähr so oft wie ihre Frauen. Die Gelegenheit, sich von Steel Panther für eine Nacht in die 80er Hollywood Glam Metal Szene zu versetzen gibt es am Freitag, 9. Februar 2018 im Volkshaus Zürich, wenn sie im Rahmen ihrer gleichnamigen Tour auch die Schweiz durchqueren. Dann heisst es wieder Leggings montieren und Brüste nicht zu fest einpacken! Tickets gibt's hier.

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Firlefanz w/ Solee Live, Khainz uvm.

In der Kulturfabrik Wetzikon wird es am 17. Februar kribbelig zu und her gehen. Bestückt mit Techno in den verschiedensten Formen bringen die Gründer des Nacht Hafens und die IRUBO-Crew eine einzigartige Party zmizt ins Zürcher Oberland. Firlefanz wird sie genannt und besteht aus zwei unterschiedlichen Formaten. In der Kultihalle können Sie tanzen bis ihnen die Füsse bluten, während man im Schneckenhaus in Downtempo verschmelzen kann. Das Ganze dauert volle 12 Stunden und mit dabei sind: Herr Müller | Jiggler | Benovi & Knopf | Mon Glacé | Oilst | Fogel | Arutani & Rafeeq | Khainz | Solee

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Phoenix

Was heute zum populären Alternativ-Sound gehört kann Phoenix schon lange: Vor 20 Jahren haben sie mit Electro-Pop ihre Karriere ins Rollen gebracht und haben mit dem neuen Album «Ti Amo» von neuem in die richtige Spur eingegleist. Auf ihrer neuen Platte geben sie mit manchmal schrillen Tönen, oft nostalgischen Beatles-Grooves und träumerischen Melodien erneut preis, dass ihre Musik nicht nur einen eigenen Charakter hat sondern auch zeitlos ist. Die Refrains, die oft auf Italienisch oder Französisch gesungen werden, strahlen eine klingen nach Meer und Sonnenschein und bringen kulturellen Aufschwung in ihre Songs. Im Oktober startet die Phoenix-Tour in den USA und Südamerika, dann geht’s ab nach Europa. Am Mittwoch, 21. März 2018 treten sie im Volkshaus in Zürich auf. (gin)

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Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018 X-TRA, Zürich

Die Party des Jahres vom Spanischen Label «Elrow» findet am 28. April im X-TRA unter dem Motto «Sambodromo do Brasil» statt! Tauchen Sie in das musikalische Spektakel ein, lassen Sie sich von einzigartigen Electro-Klängen verschlingen und tanzen Sie bis ins Morgengrauen. Sichern Sie sich jetzt schon Tickets, denn wer weiss, wann Sie einzigartige Show wieder erleben werden. Tickets gibt's hier.

01.12.2017
Rubrik Film

Heimkino im Dezember


Die besten Streifen um sich zuhause in eine kuschelige Decke einzuwickeln und feines Mikrowellen-Popcorn zu geniessen. Diesen Monat mit «Dark«, «Marvel’s The Punisher» und «Godless».

Mystery-Krimi: «Dark» (Bild)
Die erste deutsche Produktion für Netflix wird bereits mit Erfolgsserien wie «Stranger Things» oder «The OA» verglichen. Wir haben sie uns angesehen und können dies bestätigen.

Die Erste der zehn Folgen zeigt schon nach wenigen Minuten, dass die Show «Dark» nichts für schwache Nerven ist. In einem kleinen Schuppen sieht der Zuschauer zu wie sich ein Mann erhängt. Bald stellt sich heraus, dass er Familienvater war, desse Sohn Jonas (Louis Hofmann) wenig später vorgestellt wird. Der Tod seines Vaters ist aber nicht das Einzige was in der deutschen Kleinstadt Winden die Gemüter beunruhigt. Der 15-jährige Erik Obendorf (Paul Radom) wird seit zwei Wochen vermisst und der Polizei fehlt jegliche Spur.

«Dark» legt den Fokus auf Jonas‘ Familie, dieser hat nicht nur mit dem Schicksalsschlag zu kämpfen, sondern auch mit der Unsicherheit, ob seine Mutter Hannah (Maja Schöne) den Vater je geliebt hat. Führt sie doch eine Affäre mit dem Polizei-Kommissar Ulrich Nielsen (Oliver Maucci). Nielsen wiederum bekommt bald seine eigenen Probleme, als auch dessen 12-jährigers Sohn Mikkel (Daan Lennard Liebrenz) verschwunden geht. Eigentlich schon genug los, doch liefert die Serie dazu schon früh einen Twist (Nein, wir spoilern nicht), der offenlegt, dass Winden nicht das erste Mal Dreh- und Angelpunkt von mysteriösen Vorkommnissen ist. Dabei wird der Handlungsfaden geschickt mit dem Unglück von Tschernobyl im Jahre 1986 gesponnen.

Das waren jetzt schampar viele Namen und Plot-Linien und diese können zu Beginn auch etwas (über)fordern. Regisseur Baran bo Odar lässt nicht nur die Bewohner von Winden im Dunkeln tappen, sondern vor allem den Zuschauer. Er setzt dabei auf einen bildstarken Spannungsbau, der den üppigen Landschaften genau so viel Platz lässt, wie den Charakteren. „Dark“ erzählt glaubhaft, wie eine Stadt als Gemeinschaft zusammenhält, um dem Bösen gestanden ins Gesicht zu sehen.

Regie: Baran bo Odar
Wertung:

Ab jetzt auf Netflix

Vendetta-Porn: «Marvel’s The Punisher»
Frank Castle (Jon Bernthal) hat viel Schlimmes gesehen in seiner Zeit in Afghanistan. Die schlimmste Erfahrung sollte den Marine aber daheim in New York erwarten: Bei einem Picknick im Park gerät seine Familie ins Kreuzfeuer verfeindeter Gangs und wird erschossen. Frank, verständlicherweise schwer angepisst, wird darauf zur Ein-Mann-Armee namens «The Punisher» und legt jeden um, der mit der Sache zu tun hatte. Sechs Monate später glaubt die Welt der Punisher sei tot. Bis auf Micro (Ebon Moss-Bachrach), ein ehemaliger NSA-Agent, der sich ebenfalls ein paar mächtige Feinde gemacht hat. Micro konfrontiert Frank mit der unbequemen Wahrheit, dass der Tod seiner Familie doch nicht rein zufällig passiert ist, worauf dieser sein Totenschädel-Shirt aus dem Schrank holt, um endgültig mit der Vergangenheit abzuschliessen. Dicht auf den Fersen hat er dabei die die Homeland Security-Agentin Dinah Madani (Amber Rose Revah), deren Motivation sich mit ihren persönlichen Interessen kreuzt. «The Punisher» macht das «Iron Fist»-Debakel wieder wett und liefert gewohnt hochwertige Marvel TV-Kost.

Regie: Steve Lightfoot
Wertung:

Jetzt auf Netflix

Frauenpower-Western: «Godless»
Western keine Frauendomäne. Wenn nicht gerade Quentin Tarantino auf dem Regie-Stuhl sitzt, spielen weibliche Charaktere oftmals eher untergeordnete Rollen. Bei der 7-teiligen Serie «Godless» ist das nicht der Fall. In der Kleinstadt La Belle sind nach einem Minenunglück alle Männer umgekommen, was die Bewohnerinnen dazu zwingt in die Männerrollen zu schlüpfen. Neben der Stadtverwaltung übernehmen die Frauen auch die Kneipen und bauen Häuser. Eine davon ist Alice Fletcher (Michelle Dockery), die nach dem Tod ihres Mannes allein eine Farm ausserhalb des Städtchens bewirtschaftet und ihre Schwiegermutter und ihren Sohn versorgt. Genug zu tun, eigentlich. Plötzlich taucht aber noch der Outlaw Roy Goode (John O’Connel) auf. Er hat sich gegen seine kriminelle Gang gewendet und ist abgehauen. Damit auch von Frank Griffin (Jeff Daniels), der Roy seit Kindesalter aufgezogen hat und ihn nun mit 30 Mann sucht. Da Alice Mühe hat ihre riesige Pferdeherde in den Griff zu bekommen, machen Roy und sie einen Deal, er zähmt die Pferde und kann im Gegenzug auf der Ranch bleiben. Die angepassten Geschlechter-Rollen verpassen dem angestaubten Genre einen frischen Anstrich und ein bärtiger Jeff Daniels ist sowieso nie verkehrt.

Regie: Scott Frank
Wertung:

Jetzt auf Netflix



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