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Phoenix

Was heute zum populären Alternativ-Sound gehört kann Phoenix schon lange: Vor 20 Jahren haben sie mit Electro-Pop ihre Karriere ins Rollen gebracht und haben mit dem neuen Album «Ti Amo» von neuem in die richtige Spur eingegleist. Auf ihrer neuen Platte geben sie mit manchmal schrillen Tönen, oft nostalgischen Beatles-Grooves und träumerischen Melodien erneut preis, dass ihre Musik nicht nur einen eigenen Charakter hat sondern auch zeitlos ist. Die Refrains, die oft auf Italienisch oder Französisch gesungen werden, strahlen eine klingen nach Meer und Sonnenschein und bringen kulturellen Aufschwung in ihre Songs. Im Oktober startet die Phoenix-Tour in den USA und Südamerika, dann geht’s ab nach Europa. Am Mittwoch, 21. März 2018 treten sie im Volkshaus in Zürich auf. (gin)

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Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018 X-TRA, Zürich

Die Party des Jahres vom Spanischen Label «Elrow» findet am 28. April im X-TRA unter dem Motto «Sambodromo do Brasil» statt! Tauchen Sie in das musikalische Spektakel ein, lassen Sie sich von einzigartigen Electro-Klängen verschlingen und tanzen Sie bis ins Morgengrauen. Sichern Sie sich jetzt schon Tickets, denn wer weiss, wann Sie einzigartige Show wieder erleben werden. Tickets gibt's hier.

31.08.2017
Rubrik Film

Nineties-Nostalgiekomödie: «Magical Mystery»


In «Magical Mystery» mimt Karl Schmidt den Roadie seiner Techno-Kollegen und begibt sich auf einen abgedroschenen Chaos-Trip, der dann noch ein bisschen zu herzig wurde.

Die Mauer ist gefallen, und Karl Schmidt (Charly Hübner) auch. Gelandet ist der jetzt cleane Ex-Busenfreund des Herrn Lehmann in einer Hamburger Drogen-WG, während sich die Berliner Kollegen eine goldene Koksnase verdienen mit Mickey-Mouse-House. Damit gehen sie nun auf Tour («wie die Hippies, einfach mit Techno») und brauchen einen Abstinenzler, der den Mietwagen fährt, MDMA-Leichen aufpäppelt, die Meerschweinchen füttert… und wer wäre da besser geeignet? Den Roadtrip des Chaoskommandos inszeniert Arne Feldhusen mit so viel Herz, dass die Eier etwas zu kurz kommen. Sich den Freakzirkus aus Sven Regners Roman auszumalen, war irgendwie lustiger, als dem Film zuzusehen – und zuzuhören. Er hat kaum mehr Tiefgang als ein Scooter-Track, sondern gerät zum mit Zuckersäckli-Moral gepanschten «Trainspotting» vom Pennymarkt. Nur stirbt statt des Babys… Sie können es sich denken!

Sterne:

Regie: Arne Feldhusen

Ab jetzt im Kino.



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