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Phoenix

Was heute zum populären Alternativ-Sound gehört kann Phoenix schon lange: Vor 20 Jahren haben sie mit Electro-Pop ihre Karriere ins Rollen gebracht und haben mit dem neuen Album «Ti Amo» von neuem in die richtige Spur eingegleist. Auf ihrer neuen Platte geben sie mit manchmal schrillen Tönen, oft nostalgischen Beatles-Grooves und träumerischen Melodien erneut preis, dass ihre Musik nicht nur einen eigenen Charakter hat sondern auch zeitlos ist. Die Refrains, die oft auf Italienisch oder Französisch gesungen werden, strahlen eine klingen nach Meer und Sonnenschein und bringen kulturellen Aufschwung in ihre Songs. Im Oktober startet die Phoenix-Tour in den USA und Südamerika, dann geht’s ab nach Europa. Am Mittwoch, 21. März 2018 treten sie im Volkshaus in Zürich auf. (gin)

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Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018 X-TRA, Zürich

Die Party des Jahres vom Spanischen Label «Elrow» findet am 28. April im X-TRA unter dem Motto «Sambodromo do Brasil» statt! Tauchen Sie in das musikalische Spektakel ein, lassen Sie sich von einzigartigen Electro-Klängen verschlingen und tanzen Sie bis ins Morgengrauen. Sichern Sie sich jetzt schon Tickets, denn wer weiss, wann Sie einzigartige Show wieder erleben werden. Tickets gibt's hier.

28.08.2017
Rubrik Film

«The Death and Life of Otto Bloom» – Zeit ist eine Illusion


Getarnt als Dokumentation versucht dieser Film auf ungewöhnliche Art und Weise mit der Angst vor dem Tod umzugehen.

Auf einmal ist er da. Otto Bloom (Xavier Samuel) taucht in einer Notschlafstelle in Melbourne auf – wie aus dem Nichts. Und «nichts» ist hier das Schlüsselwort, denn Otto fehlen jegliche Erinnerungen. Einzig seinen Namen weiss er. Während sich Psychologin Ada (Matilda Brown als junge Ada, Rachel Ward als Ada heute) mit der vermeintlichen Amnesie ihres Patienten beschäftigt, stellt sie fest, dass Otto gar keinen Gedächtnisschwund erlitten hat, sondern dass er seine Vergangenheit bloss noch nicht erlebt hat. An was sich Otto stattdessen erinnert? An die Zukunft. Otto Bloom erlebt die Zeit nicht wie wir, sondern Rückwärts. Unsere Zukunft ist seine Vergangenheit und umgekehrt. Ja, das klingt alles unheimlich kompliziert und so bleibt es leider auch während der ganzen 85 Minuten von «The Death and Life of Otto Bloom».

Zwar erläutern «Experten» in dem Spielfilm, der wie eine Dokumentation daherkommt, ein wenig die komplexe Materie, doch so richtig durchsteigen will man dann am Ende doch nicht. Doch nicht nur die unkonventionelle Zeitreise ist das Kernthema des neuen Films von Cris Jones. Der australische Regisseur mit englischen Wurzeln porträtiert hier vor allem eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Patient und Psychologin, die sich jenseits der Normen und vor allem jenseits der Zeit wie wir sie kennen entwickelt und entfaltet. Und ganz nebenbei wird einem von Otto Bloom auch noch eine wichtige Message mitgegeben: Zeit ist eine Illusion und der Tod ist nicht real. Statt sich darüber den Kopf zu zerbrechen sollte man lieber den Moment wertschätzen, in dem man jetzt gerade lebt.

Regie: Cris Jones
Wertung:

Ab 31.8. im Kino – in Zürich erst ab dem 2.9. im neuen Kosmos.
Zum Kinostart verlosen wir 10×2 Kinotickets. Hier geht’s zum Wettbewerb.

 



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