09.10.2017
Rubrik Games

Blutige Ereignisse zum Release von NHL 18


Ein Puck, der zum Geschoss wird und mit 170km/h über die Eisfläche fetzt und Schuhe, die mit Klingen ausgerüstet sind. Eishockey klingt bereits auf dem Papier wie eine Prüfung von Jigsaw. Wir beleuchten die zehn blutigsten und knochenknackigsten Unfälle der letzten 50 Jahre und verraten, wie man sie vermeiden kann. (rez/chia)

22.März 1989: Clint Malarchuck, Buffalo Sabres. Seine Halsvene wird durch einen Schlittschuh aufgeschlitzt. Er verlor 1.5 Liter Blut.

20. Januar 2000: Trent McCleary, Montreal Canadiens. Seine Lungen kollabierten nachdem er vom Puck am Hals erwischt wurde. Um Luft zu bekommen mussten ihm die Ärzte den Kiefer brechen.

13.Januar 1968: Bill Masterton, Minnesota North Stars. Zwei Gegenspieler greifen ihn an worauf er mit dem Hinterkopf aufs Eis fällt. Er war dann für einige Tage im Koma und starb später an den Verletzungen im Spital

16.Feburar 2004: Steve Moore, Colorado Avalanche. Erhielt einen Schlag auf Hinterkopf und landete mit dem Gesicht auf dem Eis, andere Spieler fielen auf ihn. Er trug mehrere gebrochene Nackenwirbel, Gesichtsverletzungen und eine Gehirnerschütterung davon.

8.März 2011: Max Pacioretty, Montreal Canadiens. Nach einem Check in den Rücken knallte er mit dem Gesicht in die Bande. Er erlitt mehrere Gehirnerschütterungen und gebrochene Wirbel.

1986: Börje Salming, Toronto Maple Leafs. Als er vor dem Tor lag stand ein Gegenspieler unabsichtlich mit dem Schlittschuh auf sein Gesicht. Die Schnittwunde musste mit 200 Stichen genäht werden.

14.Mai 1993: Kevin Stevens, Pittsburgh Penguins. Wurde nach einem Zusammenknall mit einem Gegenspieler ohnmächtig und fiel mit dem Gesicht aufs Eis. Er brach sich dabei die meisten Knochen im Gesicht. Sein Gesicht musste danach operativ rekonstruiert werden.

11. März 2000: Bryan Berard, Toronto Maple Leafs. Ein Gegenspieler trifft im mit den Stock genau ins Auge. Darauf verliess er stark blutend das Eis. Dank 7 Operationen in 12 Monaten konnte er sein Auge mit eingeschränkter Sicht behalten.

14. April 1999: Jeremy Roenick, Phoenix Coyotes. Bei einem harten Bandencheck brach er sich den Kiefer.

9. Mai 2010: Sami Salo, Vancouver Cannuks. Kassierte beim Blocken einen Puck in die Hoden, was dazu führte, dass einer davon zerriss.

Nun hängen sie wahrscheinlich an ihrem Hoden oder an ihren Eierstöcken und wüssten gerne, wie man Verletzungen vorbeugt. Ganz einfach – man geht gar nicht erst aufs Feld. Für alle Hockey-Enthusiasten, die gesund und ganz bleiben möchten, bietet sich EAs „NHL 2018“ an. Unser Test verrät, was die neuste Auflage drauf hat.

NHL 18

Auch NHL geht in die nächste Runde. Erstmalig offeriert EA einen 3vs3 Modus im Vorzeige-Eishockey Titel. Hier hetzen wir das eigene Mini-Team in einer Art Arcade-Modus übers Feld, das erinnert an Williams‘ 2-vs2 Open Ice und lockt auch Hockey-Muffel vor den heimischen Fernseher. Erfreulich ist, dass trotz mangelnder Genre-Konkurrenz immer wieder neue Modi den Weg ins Spiel finden. Selbstverständlich darf auch weiterhin auf traditionelle Art und Weise das Eis unsicher gemacht werden. Es stehen also sowohl im populären Ultimate Team Modus wie auch in der Karriere unzählige Matches an. Letzterer bietet neu die Möglichkeit, sein eigenes NHL Team inkl. Wahl der Heimatstadt, dümmlichem Maskottchen und eigenen Trikots zu generieren. Immer noch vergeblich suchen wir einen Story Modus, wie wir das von der hauseigenen Sportspiel-Konkurrenz kennen und lieben gelernt haben. Umso besser, dass sich auch NHL 18 so exzellent spielt wie wir das von den Vorgängern kennen. Neuen Finessen wie leicht angepasste Dekes mit zusätzlichen Bewegungen und eine aufgewertete Defensive dürften aber in erster Linie NHL-Pros zu schätzen wissen. Obschon die Kufen-Stars noch ohne Frostbite Engine auskommen müssen, sieht das Spiel zudem grossartig aus.

Ab jetzt für PS4, Xbox One und PC



Kommende RCKSTR Events & Partys

Newsletter anmelden

Unseren Newsletter versenden wir Donnerstags.

Aktuelle Ausgabe online lesen

Anzeige