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Queens of the Stone Age

Nach vier langen Jahren melden sich Queens of the Stone Age endlich zurück! Im August erscheint das neue Album "Villains" gefolgt von einer Welt-Tour auf der sie am 6. November auch bei uns in der Schweiz Halt machen. Josh Homme gründete bereits in Schulzeiten mit Freunden die Band "Kyuss", mit der er das Genre des Stoner Rock erfand. 1996 trennte sich die Band, aber nur ein Jahr später tauchte er als charismatischer Frontmanns von Queens of the Stone Age wieder auf. Von Anfang an stehen die Kalifornier für kompromisslosen, unaufhaltsam nach vorne preschenden Gitarrensound. Schon bei ihrem ersten, selbstbetitelten Album von 1998 standen die Zeichen auf Erfolg. Mit den darauf folgenden Platten ging es für die Band musikalisch und kommerziell immer weiter bergauf. Der weltweite Durchbruch kam mit dem dritten Album "Songs For The Deaf", welches von ihrem Freund Dave Grohl (Nirvana/Foo Fighters) eingetrommelt wurde, fast überall in Europa hohe Chart-Positionen erreichte und Josh Homme somit endgültig zu einem Superstar der alternativen Musikszene machte. Mit ihren unglaublichen Live-Shows beweisen QOTSA immer wieder, dass sie die beste Band sind, wenn es um wuchtigen, leidenschaftlichen und staubtrockenen Rock'n'Roll geht und deshalb sollte man für ihr einziges Schweizer Konzert in der Samsung Hall Zürich ganz schnell Tickets sichern!

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Von federleichten Popmelodien über eingängige Indie Rock-Hymnen bis zu harten Metal-Kompositionen; musikalische Köstlichkeiten gibt es in unserem Land en masse. Tagtäglich bespielen Bands und Solokünstler die kleinen Bühnen von Clubs und Bars. Vom Konzertkeller in Hinterpfupfingen bis zur internationalen Bühne ist es allerdings ein weiter Weg. Der Bandcontest Swiss Live Talent will diese Odyssee etwas abkürzen. Nach bereits zwei Ausgaben hat sich der Contest zum Sprungbrett für aufstrebende Künstler gemausert. Nachdem 25 Experten der Schweizer Musikszene die eingereichten Tracks von 665 Bands durchgeackert haben, stehen nun die Nominierten in sieben Kategorien für den Swiss Live Talent Award fest. Mit dabei sind auch Namen, die wir bereits kennen: Odd Beholder, One Sentence. Supervisor, Dirty Sound Magnet, John Gailo, Wassily, Dachs, Fai Baba, Zeal & Ardor, Long Tall Jefferson oder a=f/m (Bild) sind nur einige der vielen Bands, die am 17. und 18. November in sechs Berner Locations zum Konzertmarathon antreten dürfen, bei dem auch Sie herzlich eingeladen sind, ihren Favoriten vor Ort anzufeuern. Eine internationale Jury wird schlussendlich dann den Sieger des diesjährigen Swiss Live Talents küren. Gewonnen haben aber eigentlich schon alle, die auf der Bühne stehen: Die Jury besteht nämlich aus Booker, Event-Veranstalter, Clubbetreiber und Medienleute aus dem In- und Ausland. Wer hier entdeckt wird, ist also dem Ziel, erfolgreich Musik zu machen, schon einen grossen Schritt weiter. (miku/kätt)

15.09.2017
Rubrik Games

Game Review: Heisser Sci-Fi-Aufguss «Metroid: Samus Returns»


Weil sein Spieldesign nur mittelmässig ausfiel, geriet «Metroid II» zu Recht ein bisschen in Vergessenheit. 26 Jahre später zeigt das Remake, welches Potenzial damals verschenkt wurde.

Das 1991 für den Game Boy erschienene «Metroid II: Return Of Samus» ist das merkwürdige Bindeglied zwischen der 1986er Serien-Premiere für das NES und dem auch 23 Jahre nach seinem Release noch immer superben «Super Metroid» (1994 für das SNES).

Erkundung spielte eine untergeordnete Rolle und statt interessanten Zwischen- und Bossgegnern erledigten Sie neben Kanonenfutter ausschliesslich die titelgebenden, parasitären Metroids. Macht einerseits Sinn, schliesslich lautet so der Auftrag von Serienheldin Samus Aran, nachdem die Metroids in Teil eins beinahe das Ende der Galaktischen Föderation bedeuteten – andererseits war’s verdammt dröge.


Zehn Minuten «Metroid: Samus Return»-Gameplay. (Video: YouTube/GameXplain)

Fehlender Mut

Das 3DS-Remake «Samus Returns» vermag diesem Gameplay-Trott nicht ganz zu entkommen, gestaltet die Kämpfe mit neuen Entwicklungsformen der Metroids und unerwarteten Twists aber interessanter. Einige Areale der in wirklich hübscher 3D-Optik gehaltenen 2D-Levels orientieren sich am Original, die meisten Gebiete aber wurden neu designt und halten eine Menge Verzweigungen und tonnenweise versteckte Power-ups bereit, die oft erst betret- beziehungsweise auffindbar sind, wenn Sie die entsprechenden Fähigkeiten erlangt haben – klassisches, liebgewonnenes Metroidvania-Backtracking eben.

Allerdings ist’s gar viel Klassisches: Fast alle Fähigkeiten sind aus Vorgängertiteln bekannt, genauso die Musikstücke – mutig geht anders. Der knackige Schwierigkeitsgrad, die mit elf bis zwölf Stunden (respektive 13 bis 14, wenn Sie wie wir jedes einzelne Item finden müssen, weil Sie ebenfalls an einer kleinen Zwangsstörung leiden) locker doppelt so lange Spieldauer gegenüber der Game-Boy-Vorlage und der grossartige Zwischengegner gegen Ende sowie die Überraschung ganz zum Schluss lassen uns jedoch grosszügig über die wenigen Kritikpunkte hinwegsehen.

► jetzt für 3DS

Wertung:



Kommende RCKSTR Events & Partys

Queens of the Stone Age
06.11.2017
Swiss Live Talents
17.11.2017

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