15.02.2018
Rubrik Games

Heißes Hexen-Geschnetzel: «Bayonetta 1 & 2»


Knapp neun Jahre ist es her, dass die leichtbekleidete Bayonetta zum ersten Mal Engels- wie Dämonenhintern verkloppt hat. 2014 kam dann der zweite Teil exklusiv für Nintendos Wii U, mit der übersexualisierten Hexe in der Haupt- sowie brachialer Action und perfekt getimtem Kampfsystem in der Nebenrolle. Nun kehren beide in einem Paket für die Switch zurück, aber lohnt sich der erneute Aufwasch auch?

von Antonia Seitz

 Zum ersten Release von „Bayonetta“ sahnte das Action-Spiel für PS3 und Xbox 360 Bestnoten ab. Auch wenn die Story am Anfang vielleicht nicht ganz so ins Rollen kommt und das überzeichnete, japanisch angehauchte Artdesign zusammen mit aufdringlichem Japano-Gedudel nicht jedermanns Sache ist, so kriegt „Bayonetta“ die meisten Spieler dann doch beim Charakterdesign der Hauptfigur. Denn Bayonetta ist heiß – und selbst, wenn ihr das nicht so seht, gibt sich das Spiel alle Mühe immer wieder zu betonen, wie heiß sie ist.

Angefangen damit, dass die Gute nur ihr Haar als Kleidung trägt, über ihre laszive Art sich zu bewegen, bis hin zu Kamerafahrten in Zeitlupe über die reizvollsten Körperregionen der Hexe. Ach, und fast hätte ich’s vergessen, den Finishing-Moves natürlich: Bei denen platzt Bayonetta das Haar vom Körper und verwandelt sich in ein alles zerfleischendes Monster, während sie beinahe nackt am Bildschirmrand posiert. Nicht umsonst wurde der super einfache, optionale Einhand-Modus gleichermaßen belächelt wie gefeiert.

Aussehen ist nicht alles

Doch selbst, wenn ihr nicht auf Bayonetta abfahrt, hat der Action-Kracher was zu bieten: Das Kampfsystem! In Super flüssiger Hack’n’Slay-manier schnetzelt sich die Hexe durch Engelsscharen. Mit drei Angriffstasten und zeitgenauem Ausweichen lassen sich nicht nur mächtige Angriffskombos ausführen, sondern auch eine Spezialleiste aufladen, mit der die kampfstarke Lady Folterattacken aktiviert. Das Moveset ist dabei vielfältig und lässt dich durch freischaltbare Fähigkeiten spannend erweitern.

Die sexy Kampfmaschine mit den Knarren am Absatz bietet ein nahezu perfekt balanciertes Kampfsystem, in dem geübte Spieler die Konfrontationen mit den riesenhaften Monstern ohne einen einzigen Gegentreffer abzuschließen können. Darum gibt’s für die schnellen Kämpfe am Ende eine Trophäe, die eure Leistung mit Bonus-Items belohnt. Auch wenn das Prinzip sich von einem abgeschlossenen Kampf zum nächsten zu hangeln im Spielverlauf manchmal etwas eintönig wirken mag, so gleicht es das wirklich gelungene Kampfsystem auch heute noch immer wieder aus. Zumindest, wenn man Bayonettas Fähigkeiten gerne bis ins kleinste Detail meistert.

Ist alt gleich rostig?

Grafisch hat sich gerade beim ersten Teil leider nicht viel zur Originalversion getan, daher ist „Bayonetta“ aufgrund des Motion-Blurs und der generellen Unschärfe, besonders wenn viele Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm sind, im Handheld-Modus kaum zu ertragen, denn dann verliert ihr gerne mal die Übersicht. Auf dem TV und im zweiten Teil ist das allerdings kein Problem. Der ist nämlich deutlich schärfer und dadurch auch auf dem kleinen Display super zu zocken. Insgesamt läuft „Bayonetta 2“ auf der Switch sogar noch etwas flüssiger, als das Original auf der Wii U und da es im neuen Bundle beide Spiele zum Preis von einem gibt, sollte jeder, der die sexy Hexe bisher verpasst hat, nun die Chance ergreifen doch noch einmal übersinnliche Gegner so elegant wie nie zu zerlegen.

Ab jetzt für Nintendo Switch


Hexen-Modenschau

Mithilfe von Amiibos könnt ihr für Bayonetta Kostüme von verschiedenen Charakteren aus dem Nintendo-Universum freischalten. Die geben euch teils sogar nützliche Bonusfähigkeiten:


Bayonetta im Link-Kostüm bekommt beispielsweise zusammen mit dem Master Sword als Waffe eine nützliche Parierfähigkeit.

 


Super Marios Prinzessin aus dem Pilzkönigreich kommt nicht nur im ikonisch pinken Peach-Dress daher, sondern hat als Geheimwaffe auch noch Bowser im Petto.

 


Prinzessin Daisy ist mit den gleichen Fähigkeiten wie Peach ausgestattet, außerdem bringen die beiden coole Mario-Soundeffekten ins Spiel.

 


Die Heldin aus der Metroid-Serie stattet Bayonetta nicht nur mit dem feschen Kampfanzug aus, sondern auch noch mit einer coolen Schussfähigkeit.



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