04.05.2017
Rubrik Games

Jump’n’Run der alten Schule: Yooka-Laylee


Wenn Rare Veteranen unter Playtonic Games zusammenspannen, entsteht ein Jump’n’Run Game, das nahtlos an die späten Neunziger anzuknüpfen vermag.

«Banjo-Kazooie/Tooie», «Conkers Bad Fur Day», «Donkey Kong 64» – wenn diese Namen bei Ihnen wohlige Erinnerungen wecken, heisst das A) dass sie alt sind (sorry) und B) irgendwann mal auf einem Nintendo 64 gespielt haben. Das britische Entwickler Studio Rare war neben dem Mario-Konzern der fitteste Spielebastler für die Konsole und hat massgeblich zu deren Kultstatus beigetragen. Das war vor knapp 20 Jahren. Heute gehört Rare zu Microsoft und ist nur noch ein Schatten seiner selbst, weil die guten Leute abgewandert sind und Playtonic Games gegründet haben. Der erste Titel von Playtonic knüpft nun spielerisch nahtlos an die späten 90er Jahre an. Yooka und Laylee, das Chamäleon/Fledermaus-Duo, hüpfen durch weiträumige Areale, deren Settings zwar äusserst generisch (Wald, Eis-Welt, Wüste) daherkommen, aber dafür mit einer cleveren Architektur aufwarten. Die Levels sind vollgestopft mit Sammelbarem, Gegnern und kniffligen Geschicklichkeits-Passagen. Am wichtigsten dabei sind die sogenannten Pagies – Buchseiten die den Fortschritt sichern und weitere Gebiete freischalten. «Yooka-Laylee» liefert, was die Entwickler versprochen haben: ein 3D-Jump’n’Run der alten Schule und einen geistigen Nachfolger der «Banjo»-Games.

Wertung:

Ab jetzt für PS4, Xbox One & PC



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