X
Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

31.10.2017
Rubrik Games

Online-Rennsimulation: «Gran Turismo Sport» und GT Academy


Nach vier Jahren Entwicklungszeit wagt sich der neuste Ableger der «Gran Turismo»Spielreihe endlich auf die Teststrecke und zeigt was in ihm steckt. Dabei scheut sich der Entwickler Polyphony Digital auch nicht die eine oder andere Brücke abzubrennen, um neue Wege zu gehen.

Schon der Name deutet einiges an: «Gran Turismo Sport» und nicht etwa «Gran Turismo 7», wie zu erwarten gewesen wäre. Nach über 20 Jahren im Rennsimulation-Zirkus beschloss Polyphony Digital der geliebten Spielereihe einen neuen Anstrich zu verpassen und einiges zu verändern. Dazu gehört auch, dass der an sich tolle Karrieremodus gestrichen wurde und man ab sofort auf die Online-Modi setzt. Das bringt leider auch einen Online-Zwang mit sich, denn ohne Internetverbindung oder wenn wieder mal die Server gewartet werden, lassen sich nur die Zeit- und Einzelrennen im Arcade-Modus spielen – selbst die offline Kampagne bleibt dem Spieler dabei verwehrt, was der Entwickler mit dem Ranglistensystem und den YouTube-Erklärvideos zu begründen versucht.

Leere Garagen, gleiche Strecken
Der zweite Moment, bei dem «Gran Turismo»-Veteranen sicherlich einmal leer schlucken müssen, ist die Grösse des Fuhrparks: Waren es in «Gran Turismo 6» noch 1’200 Karren, stehen Ihnen jetzt noch bloss 162 Autos zur Auswahl. Besonders ärgerlich dabei ist, dass nur ein Fahrzeug von vor 2009 stammt. Oldtimer, Classic Cars oder sonstige legendäre Rennmobile, abgesehen vom Walter Röhrls Audi Sport quattro S1, können Sie also gleich vergessen. Als Gegenleistung erhalten Sie neu den Showroom eines bekannten Schweizer Uhrenherstellers, in dem Sie Meilensteine der Unternehmensgeschichte mit anderen wichtigen Ereignissen abgleichen können. Ach, Sie finden das unnütz? Wussten Sie denn, dass Miles Davis seine fünfjährige Bühnenpause just in dem Jahr begann, als die erste Stoppuhr mit LCD-Display auf den Markt kam? Oder dass Bob Marleys erstes Major-Album «Catch A Fire» gleichzeitig mit der Calculator-Series dieses Uhrenfabrikanten erschien? Sehen Sie, schon wieder was gelernt.

Die vorhandenen Fahrzeuge lassen sich dann auch nicht mehr nach dem eigenen Gutdünken tunen, sondern nur noch ganz allgemein aufleveln, was wir ehrlich gesagt auch nicht so ganz verstehen. Noch schmerzhafter als der geschrumpfte Fuhrpark erweist sich die geringe Anzahl Stecken: In «Gran Turismo Sport» stehen Ihnen nur knapp 20 Rennkurse mit 40 Variationen zur Verfügung. Da bleibt nur zu hoffen, dass die bereits geplanten DLCs das Spiel mit neuen Fahrzeugen und Strecken erweitern werden.

The Real Driving Simulator?
Die ganzen Änderungen lassen sich leicht mit der Neuausrichtung in Sachen E-Sport erklären. In «Gran Turismo Sport» sollen Sie sich nicht mehr mit der KI messen, sondern mit echten Gegnern, die jeweils mit den gleichen Fahrzeugen unterwegs sind. Es kommt also nicht mehr darauf an, wer am meisten Geld für Karren und Tuning raushaut, sondern wer das Fahrzeug am besten beherrscht und die schnellsten Rundenzeiten abliefert. Damit dies auch fair über die Piste geht, gibt es neuerdings ein Sportsmanship-Rating (SR). Wenn Sie also gerne mal wie ein angepisster Sebastian Vettel in andere Fahrer krachen, sinkt auch ihr SR und Sie können nicht mehr mit den besten Fahrern konkurrieren, bis dieser Wert ausgeglichen ist. So gut dies auf dem Papier auch klingen mag, oftmals wird bei einer Kollision nicht nur der Täter bestraft, sondern auch das Opfer. Nur für die Fahrzeuge bleiben die Zusammenstösse ohne Folgen, denn ein anständiges Schadensmodell sucht man auch im neusten «Gran Turismo» vergeblich.

Eine Frage des Realismus
Abgesehen von all dieser Kritik sieht «Gran Turismo Sport» einfach nur fantastisch aus und hört sich auch genau so an. Alles, aber auch wirklich alles wurde mit einer so hohen Detailverliebtheit designet, dass etwas Vergleichbares schwer zu finden ist. So sollen selbst die Schrauben im Riesenrad auf dem Suzuka Circuit alle genau an der richtigen Stelle sitzen. Daneben fühlen sich die verschiedenen Fahrzeuge auch richtig gut an und reagieren unterschiedlich auf bestimmte Situationen. Das Fahren macht so auch nur schon mit einem Gamepad ungeheuren Spass und das realistische Gameplay sorgt für die nötige Motivation, noch schnellere Rundenzeiten hinzulegen oder eine Kurve noch besser zu fahren. Dieses intensive Training eines Streckenabschnitts weist natürlich auch wieder auf die E-Sport-Ansprüche des Spiels und deshalb wird in der integrierten Fahrschule jedes Manöver genauestens erklärt und kann immer wieder trainiert werden.

Pole-Position oder Rennabbruch?
«Gran Turismo Sport» ist ein zweischneidiges Schwert und wird auch die Gemüter der hartgesottensten Fans spalten. Wer sich zum Rennfahrer berufen fühlt und zuhause ein Formel-1-Cockpit im Wohnzimmer stehen hat, der wird mit «Gran Turismo Sport» endlich das Rennspiel erhalten, von dem er seit Jahren geträumt hat. Für Sonntagsfahrer und solche, die keine Lust auf ewige online Herausforderungen gegen andere Spieler haben, bietet das Spiel verglichen mit seinen Vorgängern oder der Konkurrenz jedoch nur wenig Anreiz.

Wertung:

Ab jetzt für PS4

GT Academy
Seit 2008 veranstaltet Nissan zusammen mit Sony Playstation die GT Academy zur Gewinnung und Förderung talentierter Nachwuchsfahrer durch den E-Sport. Über mehrere Qualifikationen sowie nationale und internationale Wettbewerbe werden so vielversprechende Talente in ein Race-Camp und später ins Fahrerförderungsprogramm von Team NISMO (Nissan Motorsport) aufgenommen. So konnten einige der Absolventen schon bei Le Mans oder der Blancpain Endurance Series teilnehmen. Mit «Gran Turismo Sport» soll die GT Academy nun auch über die PS4 für Rennnachwuchs sorgen. Vielleicht sind ja Sie der nächste Lewis Hamilton?



Kommende RCKSTR Events & Partys

Season Opening Jakobshorn
02.12.2017

Newsletter anmelden

Unseren Newsletter versenden wir Donnerstags.

Aktuelle Ausgabe online lesen

Aktuelle Ausgabe online lesen

Anzeige