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Dave Hause
03.10.2017Dynamo, Zürich

Sie vermissen bereits den Sommer und die Unbeschwertheit, den er mit sich bringt? Dann streichen Sie den 3. Oktober ganz fett in Ihrem Kalender an. Denn wenn Dave Hauses Musik eines kann, dann ein wunderbar sommerliches Gefühl vermitteln, das Sie irgendwo ins Nirgendwo katapultiert, ohne dass Sie sich allein fühlen. Der beste Beweis dafür ist seine dieses Jahr erschienene Scheibe «Bury Me In Philly», deren Titel wegen der vielen Country-Einflüsse eigentlich «Bury Me In Tennessee» heissen müsste. Und jetzt folgt noch ein kleiner Geheimtipp für alle heimlichen My-Chemical-Romance-Fans: Gitarrist Frank Iero eröffnet vor Dave Hause – der freut sich sicher über das ein oder andere fransenbehangene Gesicht und Nietengürtel.

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Queens of the Stone Age

Nach vier langen Jahren melden sich Queens of the Stone Age endlich zurück! Im August erscheint das neue Album "Villains" gefolgt von einer Welt-Tour auf der sie am 6. November auch bei uns in der Schweiz Halt machen. Josh Homme gründete bereits in Schulzeiten mit Freunden die Band "Kyuss", mit der er das Genre des Stoner Rock erfand. 1996 trennte sich die Band, aber nur ein Jahr später tauchte er als charismatischer Frontmanns von Queens of the Stone Age wieder auf. Von Anfang an stehen die Kalifornier für kompromisslosen, unaufhaltsam nach vorne preschenden Gitarrensound. Schon bei ihrem ersten, selbstbetitelten Album von 1998 standen die Zeichen auf Erfolg. Mit den darauf folgenden Platten ging es für die Band musikalisch und kommerziell immer weiter bergauf. Der weltweite Durchbruch kam mit dem dritten Album "Songs For The Deaf", welches von ihrem Freund Dave Grohl (Nirvana/Foo Fighters) eingetrommelt wurde, fast überall in Europa hohe Chart-Positionen erreichte und Josh Homme somit endgültig zu einem Superstar der alternativen Musikszene machte. Mit ihren unglaublichen Live-Shows beweisen QOTSA immer wieder, dass sie die beste Band sind, wenn es um wuchtigen, leidenschaftlichen und staubtrockenen Rock'n'Roll geht und deshalb sollte man für ihr einziges Schweizer Konzert in der Samsung Hall Zürich ganz schnell Tickets sichern!

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Von federleichten Popmelodien über eingängige Indie Rock-Hymnen bis zu harten Metal-Kompositionen; musikalische Köstlichkeiten gibt es in unserem Land en masse. Tagtäglich bespielen Bands und Solokünstler die kleinen Bühnen von Clubs und Bars. Vom Konzertkeller in Hinterpfupfingen bis zur internationalen Bühne ist es allerdings ein weiter Weg. Der Bandcontest Swiss Live Talent will diese Odyssee etwas abkürzen. Nach bereits zwei Ausgaben hat sich der Contest zum Sprungbrett für aufstrebende Künstler gemausert. Nachdem 25 Experten der Schweizer Musikszene die eingereichten Tracks von 665 Bands durchgeackert haben, stehen nun die Nominierten in sieben Kategorien für den Swiss Live Talent Award fest. Mit dabei sind auch Namen, die wir bereits kennen: Odd Beholder, One Sentence. Supervisor, Dirty Sound Magnet, John Gailo, Wassily, Dachs, Fai Baba, Zeal & Ardor, Long Tall Jefferson oder a=f/m (Bild) sind nur einige der vielen Bands, die am 17. und 18. November in sechs Berner Locations zum Konzertmarathon antreten dürfen, bei dem auch Sie herzlich eingeladen sind, ihren Favoriten vor Ort anzufeuern. Eine internationale Jury wird schlussendlich dann den Sieger des diesjährigen Swiss Live Talents küren. Gewonnen haben aber eigentlich schon alle, die auf der Bühne stehen: Die Jury besteht nämlich aus Booker, Event-Veranstalter, Clubbetreiber und Medienleute aus dem In- und Ausland. Wer hier entdeckt wird, ist also dem Ziel, erfolgreich Musik zu machen, schon einen grossen Schritt weiter. (miku/kätt)

07.03.2017
Rubrik Games

Open-World-Taktiklosigkeit – «Ghost Recon Wildlands» im Review


Die traditionsreiche «Ghost Recon»-Reihe bekommt das Ubisoft-Treatment verpasst und wird zum Open-World-Taktik-Shooter. Obwohl: Taktik spielt in den «Wildlands» kaum eine Rolle, wie wir bei der Teilnahme am geschlossenen Betatest feststellen mussten.

Teil einer nicht offiziell existierenden Eingreiftruppe sein? Im bolivianischen Hinterland heimlich Drogenkartelle ausheben und die korrupte Regierung absetzen? Mit Guerilla-Taktiken eine Revolution anzetteln? Klingt spannend. Eigentlich. Doch im geschlossenen Betatest hat sich «Ghost Recon Wildlands» vorerst eher wie ein «Just Cause» mit angezogener Handbremse als eine neue Ära des Open-World-Shooter-Genres angefühlt.

Keine Konsequenzen
Dabei macht der Einstieg durchaus Lust auf mehr. Nach einem kurzen Intro befinden wir uns mit drei Teamkollegen neben einer Hütte in den Hügeln – scheinbar die Basis des aufkeimenden Widerstands – und fassen unseren ersten Auftrag. Die ein, zwei Kilometer zum Ziel bewältigen wir per Pick-up und bekommen so einerseits ein Gefühl der Freiheit, aber auch einen Eindruck von «Wildlands» Umgang mit der Realität: Holzzäune durchbrechen wir wie Papier, dreifache Überschläge hinterlassen höchstens Blechschäden, versehentlich über den Haufen gefahrene Zivilisten ziehen eine Warnung am Bildschirmrand nach sich (später finden wir heraus: Nach dem vierten zivilen Opfer in kurzer Zeit gilt die Mission als fehlgeschlagen und wird neu geladen).

Im Zielgebiet angekommen, kundschaften wir die Gegend mit Fernglas und Drohnenkamera aus, markieren Feinde, schleichen uns an. Per Tastendruck sind Simultan-Abschüsse mit den KI-Teamkameraden möglich; wer online spielt, spricht sich stattdessen mit seinen Partymitgliedern ab. Das Stealth-Gameplay ist rudimentär, aber solide und launig – bis wir herausfinden, dass es (von einigen spezifischen Missionszielen mal abgesehen) keinen Unterschied macht, ob wir behutsam und mit Schalldämpfern einen Gegner nach dem anderen ausschalten oder die bösen Buben aus allen Rohren ballernd mit Blei vollpumpen. Es gibt keine Belohnungen fürs Heimlichtun und keine Bestrafung fürs Lautsein – kurz: Es ist egal, wenn ganz Bolivien von dieser «geheimen» Eingreiftruppe weiss und das nimmt «Ghost Recon Wildlands» eine ganze Menge seines anfänglichen Reizes.

Gemeinsames Grinding
Dass sich das bis zum Release Anfang März noch ändert, darf stark bezweifelt werden. Auch die Aufgaben-Variation wird gleich bleiben, wie von den meisten Open-World-Titeln von Ubisoft gewohnt. Neben den spannenderen Hauptmissionen grasen Sie im Prinzip einfach Punkte auf der Karte ab, sammeln Ressourcen zum Freischalten von Skills und heben kleine Gegnernester aus. Wir haben alles erledigt, was im Beta-Gebiet Itacua angeboten wurde und wenn die anderen rund ein Dutzend Provinzen ähnlich ausgestattet sind, wird diese Mischung aus «Far Cry 4», «The Division» und «Just Cause» wohl mehr Grinding als Erlebnis.

Apropos «Just Cause»: Wenn Sie auf Leisesein pfeifen und Vollgas geben, erinnert die Action entfernt an Avalanche Studios’ Vorzeigewerk, ohne jemals wirklich in die Nähe von dessen überzeichnetem Bombast zu kommen. Der Chaos- und Spass-Pegel steigt aber rapide, wenn Online-Freunde dazukommen und dieser Punkt könnte der Daseinsberechtigung des fertigen «Ghost Recon Wildlands» durchaus zuträglich werden.

erhältlich für PS4, X1, PC



Kommende RCKSTR Events & Partys

Dave Hause
03.10.2017 | Dynamo, Zürich
Queens of the Stone Age
06.11.2017 | Samsung Hall, Dübendorf
Swiss Live Talents
17.11.2017 | Dachstock, Rössli Bar, Frauenraum, ISC, Bee Flat, Club Bonsoir (Bern)

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