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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

15.05.2017
Rubrik Games

Sci-Fi-Horror-Cocktail – «Prey»


Die «Dishonored»-Schmiede verschmilzt «Half-Life 2», «BioShock», «Deus Ex», «Alien: Isolation» sowie «Dead Space» miteinander und verpasst dem Ganzen einen «Nichts ist, wie es scheint»-Schliff. Ob da genug Eigenständigkeit übrig bleibt?

Als die finale Entscheidung ansteht, kann unser Protagonist fünf Meter hoch springen, lädt die Schrotflinte in weniger als einmal Blinzeln nach und verwandelt die Gehirne anderer Lebewesen mit einem Fingerschnippen zu Brei. Bevor es soweit war, gingen wir allerdings durch die Hölle, klammerten unsere Finger um einen simplen Schraubenschlüssel und prügelten damit auf sämtliche Kaffeetassen ein, die uns in die Quere kamen – denn: In «Prey» kann Sie alles töten.

Sehr viel «BioShock»

Warum Ihnen schwarze, sich als Alltagsgegenstände tarnende Aliens ans Leder wollen, verraten wir hier nicht – die spannende Story ist ein integraler Bestandteil des neuen First-Person-Adventure-Shooters der «Dishonored»-Macher und soll möglichst ungespoilert bleiben. Sie wissen nie genau, woran Sie sind, ändern alle paar Stunden Ihre Meinung über das Geschehene und werden am Schluss mit einer bekömmlichen Portion Interpretations-Spielraum entlassen. Nur so viel: Nach einem alternativen Ablauf des Space Race zwischen den USA und der Sowjetunion basteln die beiden Weltmächte gemeinsam die Raumstation Talos I, auf der es im Jahr 2035 zu einem blutigen Aufeinander treffen der menschlichen Besatzung und Ausserirdischen mit Killerinstinkt kommt.

Talos I ist im Art-déco-Stil eingerichtet – und das bleibt nicht das einzige Element, das «Prey» mit dem 2007er Ego-Shooter-Hit und offensichtlichen Vorbild «BioShock» gemein hat: Der eingangs erwähnte Schraubenschlüssel ist die erste Waffe (und die einzige für den Nahkampf) des Spiels, Angriffe aus dem Verborgenen richten mehr Schaden an, die (wie fast alle Wummen aufrüstbare) Schrotflinte ist Ihr bester Freund, Sie stecken sich für Upgrades Nadeln in den eigenen Körper und schiessen Blitze aus den Fingerspitzen. Dazu hacken und erkunden Sie wie in «Deus Ex» und werden immer wieder auch mit dessen moralischen Entscheidungsmomente konfrontiert, schlagen sich wie in «Half-Life 2» mit Selbstschussanlagen herum, lassen sich à la «Dead Space» im Stockdunkeln zu Tode erschrecken und verstecken sich vor dem (anfangs) übermächtigen Nightmare-Viech wie vor dem Xenomorph in «Alien: Isolation».

Zu viel «BioShock»

Die französischen Arkane Studios haben sich grosszügig bei vielen Hochkarätern bedient – und trotzdem wirkt «Prey» nicht zusammengeschustert und kopiert, sondern meist wie ein Best-of mit eigener Geschmacksnote. Und mit viel Herz: Wenn Sie sich die Zeit nehmen, möglichst viele Nebenquests zu erledigen (statt den Titel in knapp 20 Minuten durchzuzocken) und all die E-Mails auf den zahllosen Computern in Talos I zu lesen, lernen Sie deren Besatzung nach und nach kennen; und wenn Sie dann irgendwo ihre Leichen finden, geht Ihnen das traurige Schicksal dieser Leute tatsächlich ein wenig nahe.

Perfekt ist dieser Reboot – mit dem originalen «Prey» aus dem Jahr 2006 hat das neue nur den Namen und grob die Alien-Thematik gemein – trotzdem nicht. Die «BioShock»-Referenzen nehmen in gewissen Passagen beinahe Überhand, die Vielfalt und das Design der Ausserirdischen pustet einen nicht unbedingt aus den Ringelsöckchen und die Gamepad-Steuerung reicht schlicht nicht aus für die flinken Aliens. Wir empfehlen daher Maus und Tastatur («Prey» läuft auch auf unserem zweieinhalbjährigen Office-Laptop super mit hohen Grafik-Einstellungen), wobei zahlreiche PC-Spieler über Abstürze und beschädigte Speicherstände klagen – bis auf einen einmaligen Freeze beim Laden eines neuen Abschnitts sind wir allerdings davon verschont geblieben. Und erlebten stattdessen Dutzende Stunden gehobenen Spielspasses.

Wertung:

► jetzt für PS4, X1, PC



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Season Opening Jakobshorn
02.12.2017

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