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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

30.10.2017
Rubrik Games

«Super Mario Odyssey»– To the moon and back


Die Kreativ-Köpfe von Nintendo haben ihren Mojo wiedergefunden und beweisen erneut, dass sie Mut zur Veränderung haben und diesen auch kompetent umsetzen können. «Super Mario Odyssey» ist das Spiel des Jahres.

Das Hutland ist ein ungewöhnlicher Spielstart für ein Mario-Game. Bisher waren die ersten Levels des Kult-Jump’n’Runs immer relativ generisch – keinesfalls schlecht, aber eben selten wirklich überraschend. «Odyssey» ist anders und diesen Ton setzt das Spiel gleich von Beginn weg, wenn auch die Story da nicht ganz mithalten kann: Bowser, der angezogen ist wie neureicher Zuhälter, hat Prinzessin Peach abermals entführt und Mario eilt zur Hilfe. Das ist natürlich furchtbar banal, wird aber mit Charme erzählt und seien wir ehrlich – niemand erwartet vom Ex-Klempner (Mario hat seinen alten Beruf laut Nintendo an den Nagel gehängt) epische Folklore der Marke «The Witcher».

Gotta cap’em all
Auf seiner Suche nach Peach wird Mario von Cappy unterstützt. Die Kappe sitzt auf Marios Kopf (duh!) und lässt sich auf Gegner und Gegenstände werfen, deren Kontrolle sie dann übernehmen. Kapern nennt sich die neue Funktion und sie ist das Herzstück oder viel mehr die Magie von «Odyssey». Cappy weckt einen Entdeckerdrang, der eigentlich verloren geht, sobald das eigene Alter zweistellig wird und das Schöne daran ist, wie regelmässig dieser Endeckerdrang belohnt wird. In Jeden Level sind dutzende, teils hunderte, Monde versteckt. Mario braucht diese als Antrieb für sein Zylinder-Luftschiff, dass ihn von Welt zu Welt bringt. Einige davon finden sich schnell, andere sind an Geschicklichkeitsaufgaben oder Boss-Kämpfe gebunden und wiederum andere verlangen eine Zen-gleiche Hingabe an die Spielmechanik mit ihren scheinbar unendlichen Einsatzmöglichkeiten für Cappy. Mario kann Panzern kappern, womit «Odyssey» zum Shooter wird, als Kugel-Willi überwindet er weite Abgründe und T-Rex-Mario fetzt einfach alles weg, was ihm im Weg steht. Jede Verwandlung eröffnen neue Gameplay-Manöver und neue Möglichkeiten und selten wurde simples Ausprobieren von teils absurden Ideen so zahlreich honoriert.

Breath Of The Mario
«Super Mario Odyssey» wartet mit einem riesigen Spielplatz auf, dessen Levels zwar nicht verbunden, im Einzelnen aber gross genug sind, um von einem Open-World-Game zu sprechen. Kombiniert mit der spendablen Forschungsfreiheit drängen sich Vergleiche zu «Zelda: Breath Of The Wild» auf und die durchaus gerechtfertigt. Nintendo hat seine beiden wichtigsten Franchises neu erfunden und wegweisende Games geschaffen die gleichermassen zukunftsweisend, wie auch eine Hommage an die Ursprünge der Serien sind. Wenn Mario durch eine Röhre schlüpft, plötzlich zweidimensional wird und durch eine 8-Bit-Passage hüpft, ist das nicht nur ein Nostalgie-Trigger, sondern auch ein ehrfürchtiger Knicks vor der Vergangenheit.

I like to move it, move it
Nein tun wir nicht, womit wir zum einzigen Kritikpunkt von “Super Mario Odyssey” kommen. Dank Cappy kann Mario auf ein Füllhorn an neuen Bewegungen zurückgreifen. So kann er die Mütze beispielsweise werfen und anschliessend als Sprunghilfe benutzen oder damit im Kreis rotieren, um sämtliche Gegner im Umkreis wegzuhauen. Das Problem ist, dass einige dieser Moves die abgedockte Joy-Con-Steuerung (also ein Joy-Con pro Hand) voraussetzen, und nicht per Pro-Controller ausgeführt werden können. Nintendo selber «empfiehlt» die Joy-Con-Steuerung, was so viel heisst wie: «Spielt das Spiel wie ihr wollt, aber fuck you wenn ihr’s nicht so macht, wie wir das wollen.». Das ist schade, zumal das Sammeln aller Monde (Es sind so viele, jesses!) die volle Kontrolle über Mario und Cappy verlangen.

Mehr gibt’s nicht zu meckern. Es ist schier unglaublich wie viel Spass und Kreativität die Macher in das Spiel gepumpt haben. Wer eine Switch hat, holt sich das Game, wer keine hat holt sich erst die Konsole und dann das Game. «Super Mario Odyssey» ist die Essenz aus allem was Videospiele ausmacht.

Wertung:

Ab jetzt für Nintendo Switch.

Wir verlosen 3×1 «Super Mario Odyssey»-Games für den Nintendo Switch. Hier geht’s zur Verlosung.



Kommende RCKSTR Events & Partys

Season Opening Jakobshorn
02.12.2017

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