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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

17.10.2017
Rubrik Games

«The Evil Within 2»: What the … Art?


Schon der erste Teil der Spielereihe war ein äusserst ambitioniertes Projekt. „The Evil Within 2“ geht noch einen Schritt weiter und versucht eine offene Spielwelt innerhalb eines knallharten Survival-Horror-Universums zu etablieren. Ob das gut geht?

Wir treffen in einer düsteren Bar auf unseren alten Freund und Ex-Detective Sebastian Castellanos, der nun ausschaut wie ein höllisch verkaterter Keanu Reeves auf der Suche nach dem nächsten Drink. Kein Wunder, hat er doch alles verloren und den absoluten Tiefpunkt im Leben erreicht. Als ihm eine alte Bekannte erzählt, dass seine verloren geglaubte Tochter Lily noch am Leben ist und er die Chance hat sie dieses Mal zu retten, rafft er sich zusammen und verbündet sich erneut mit der Organisation Mobius, die ihm zuvor alles genommen hat. Mit dem letzten Funken Hoffnung auf Vergebung und Erlösung steigen wir also noch einmal hinab ins Verderben, das in Form der verstörenden Kleinstadt Union auf uns wartet.


Paranoia
„The Evil Within 2“ macht da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat und konfrontiert den Spieler mit einer sich immer ändernden Spielwelt, die verstörender kaum sein könnte. Sobald Sie sich scheinbar an eine Situation gewöhnt haben, folgt schon das nächste traumatisierende Erlebnis. Dabei baut der zweite Teil noch weniger auf plumpe Jumpscares und entfaltet sein gesamtes Horror-Potential auf weit tiefer liegenden Ebenen. Die Einbindung der verlorenen Tochter als emotionale Verbindung und Antrieb der Spielfigur ist dabei sehr clever gewählt und lässt die Story bis zum bitteren Ende packend bleiben. Leider gilt das nicht für die restlichen stereotypischen Figuren, deren Dialoge und Interaktionen teilweise so kitschig-platt daherkommen, dass es selbst dem erfahrensten B-Movie-Regisseur die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Aber das gehört wohl irgendwie zu japanischen Survival-Horrorspielen dazu.

Ataxie
Im Gegensatz zum Vorgänger wurde das Schleichen stark verbessert und kommt stärker zum Einsatz. An der guten alten Panzersteuerung wurde dafür wenig getan und so vermissen wir sehnlichst einen Ausweichmechanismus, damit wir nicht vor den Monstern stehen wie das Reh im Scheinwerferlicht. Wer sich nicht an die etwas klobige Steuerung gewöhnen kann, hat die Möglichkeit im Menu eine Zielhilfe zu aktivieren, mit der es Kopfschüsse nur so hagelt – auch wenn es sich ein bisschen sehr nach Beschiss anfühlt.

Aller Bewegungsstörungen zum Trotz, lohnt es sich definitiv die Spielwelt genau zu erkunden und nicht gleich zum nächsten Checkpoint zu rennen. Union ist voller Storys, Erinnerungen, Collectibles und Ressourcen, die nur darauf warten eingesammelt zu werden. Leider hält sich die versprochene offene Spielwelt in eher kleinen Grenzen und gaukelt dem Spieler höchstens Entscheidungsfreiheit vor: Mehr als eine halbe Hand voll Nebenmission werden Sie nicht finden und auch wenn diese zwar für die Story und für Belohnungen interessant sind, bleiben sie kaum mehr als Randnotizen.

Euphorie
Abgesehen von den genannten Kritikpunkten ist „The Evil Within 2“ ein wirklich unterhaltsames und gelungenes Spiel. Nur schon der Umstand, dass sich die Regeln und die Spielwelt jederzeit ändern können und werden, lässt keine langatmigen Passagen zu: Als Spieler hat man immer das Gefühl, die vorherige Situation nur knapp überlebt zu haben und schon folgt der nächste fordernde Abschnitt. Mit seinen 15-20 Stunden Spielzeit schafft „The Evil Within 2“ den Spagat zwischen offener Spielwelt und linearer Story-Führung aber ganz gut, auch wenn ein paar Nebenmissionen und Aufgaben mehr lässig gewesen wären. Alles in allem überwiegt jedoch der motivierende Spielspass den Kritikpunkten und das kommt bei einem Survival-Horrorspiel ja auch nicht jeden Tag vor.

Sterne:

The Evil Within 2
(Bethesda /Tango Gameworks)

-> jetzt für PS4, Xbox One und PC.

 



Kommende RCKSTR Events & Partys

Season Opening Jakobshorn
02.12.2017

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