“Die meisten verzeichneten markant weniger Gäste”


Gäste im Nachtleben

So lief das Party-Wochenende mit dem Coronavirus.


Seit dem Veranstaltungsverbot des Bundes wurden auch diverse Parties abgesagt. Einige Clubs wie das Hive oder Plaza hielten ihre Tore geöffnet. Alexander Bücheli von der Bar- und Clubkommission Zürich sagt auf Anfrage zu RCKSTR: “Die meisten (Clubs) verzeichneten markant weniger Gäste.

Eine kurze Umfrage der Bar-und Clubkommission Zürich habe ergeben, dass bei zwei Dritteln der Clubs, die an der Umfrage teilgenommen haben, bis zu 50 Prozent weniger Besucher kamen als bei inhaltlich vergleichbaren Veranstaltungen ohne Coronavirus.

Gäste sehr kooperativ

Die Clubs trafen auch selbst Massnahmen, wie etwa, dass sich jeder Gast, der kommen wollte, zuerst per SMS registrieren musste. Und auch, dass die Gäste die Hygienemassnahmen, wie regelmässiges Händewaschen, einhalten. “Hier möchten wir ein grosses Kompliment den Gästen aussprechen”, sagt Alex Bucheli. So hätten sich die Gäste “sehr kooperativ” verhalten. “Natürlich wäre es nicht das Nachtleben, wenn nicht eins bis zwei dumme Kommentare auf den Registrierungs-SMS standen.”

Dennoch konnte das die Laune des Partyvolkes nicht trüben, bestätigt Alex Bucheli: “Die Stimmung war sehr gut, man hat richtig gespürt wie wichtig Tanz und Musik für die Psychohygiene junger Menschen ist!”

Genau so friedlich verlief auch das Radar Festival. Sarah Christener von Gadget sagt zu RCKSTR: “Nachdem die letzten Tickets an der Abendkasse verkauft wurden, konnten wir am Abend offiziell ‚Sold Out‘ verkünden und das Radar Festival war somit zum 3. Mal in Folge ausverkauft. Die Stimmung in den Clubs und im Gewusel draussen auf/in der Langstrasse war wie gehabt fröhlich und munter, direkte Auswirkungen vom Coronavirus haben wir somit nicht gespürt.”