Raus mit dir! Ausgeh-Tipps zum Wochenende


In Winterthur wirds Sonderbar. In Luzern tobt der Punk. In Bern rollen Bass-Wellen an. Und in Zürich geht eh immer was. Unsere anstehenden Lieblingsevents.


Bevor du in dein feinstes Paar Tanzschuhe schlüpfst und dich auf die Feierpirsch machst: Bitte halte dich an die vorgegebenen Sicherheitsmassnahmen. Wenn du dich nicht wohlfühlst oder dir sonst nicht sicher bist, bleib besser ganz zu Hause. Lies dich durchs RCKSTR-Archiv oder so. Sonst machen Daddy Berset oder Tiger Mom Rickli ruckzuck unsere Lieblingsläden wieder dicht und wir sehen irgendwann 2032 das nächste Mal eine Discokugel. Gut? Gut. Also legen wir los:

Du willst Punk? Es gibt Punk!

Möped Lads & Delilahs ’77, Samstag, 11. Juli, Sedel (Luzern)

Wow. Als wir das letzte Mal über die Möped Lads geschrieben haben, wurde das RCKSTR noch auf Windeln gedruckt. (Get it, weil wir noch so klein waren.) 1992 formierte sich die Luzerner Punk-Combo, avancierte in den folgenden Jahren zur Kultformation. Und jetzt, wo wir sie am dringendsten brauchen, kehren sie also heldenhaft zurück und haben die Delilahs ’77 als Support im zerfransten Gepäck.

Du willst Beats? Es gibt Beats!

Noemi Black, Samstag, 11. Juli SpaceMonki (Zürich)

Es gibt ihn momentan doch noch, den hohen Besuch von ausserhalb. So heisst das SpaceMonki am Samstag Noemi Black willkommen. Die gebürtige Polin siedelte vor sechs Jahren nach Süddeutschland über und sorgt seither international für Furore mit hart pumpenden und dennoch verspielten Techno-Sets. Zudem leitet sie mit Technical Vibe ihr eigenes Label. Unterstützt wird sie an diesem Abend von Nico Kolbe und Clara Dea.

Du willst Abtauchen? Du kannst Abtauchen!

Aether, Samstag, 11. Juli, Dampfzentrale (Bern)

Und zwar in eine psychedelische Welt aus experimentierfreudiger Electronica. Für das Minifestival Aether (a transcendental waveform market) begrüsst die Dampfzentrale internationale Acts wie Black Zone Myth Chant aus Frankreich oder Aseptic Stir aus Russland. Los geht es bereits um 17 Uhr, dauern tut es bis 5 Uhr. Die Party findet im Innen- und Aussenbereich statt, für Verpflegung ist auch gesorgt.

Du willst Strobo-Gewitter? Es gibt Strobo-Gewitter!

Strobosphere.lighting & Simon Grab, Freitag, 10. Juli, Rote Fabrik (Zürich)

Donnerwetter! So lautet unsere Prognose für einen kleinen Teil vom Zürcher Seeufer. Während Strobosphere.lighting für eine blitzschnelle Lichtshow besorgt ist, übernimmt der elektronische Soundtüftler Simon Grab das musikalische Zepter und lädt dabei musikalische Verstärkung wie Rapperin La Gale oder Schlagzeuger Simon Berz zu sich. Zwischendurch gibts auch noch ein Set von den Lokalmatadoren Bit-Tuner.

Du willst Chillen? Du kannst Chillen!

Sonderbar, Freitag/Samstag, 10./11. Juli, Salzhaus (Winterthur)

Wie so vielen Locations wurde auch dem Salzhaus das Frühlingsprogramm ordentlich verpfeffert (haa…!). Doch nun geht Wintis Saus- und Braus-Haus mit der Sonderbar in den anstehenden Sommer. Auf dem Gelände wurde eine kuriose Kunstwelt zum Entdecken und Verweilen errichtet. Für lecker Essen, Trinken und Musik ist gesorgt – fehlst nur noch du!

Du willst Premieren? Es gibt Premieren!

Venom Tezhno, Freitag, 10. Juli, Exil (Zürich)

Nein, wir sind nicht zu blöd oder schluddrig, um „Techno“ richtig zu schreiben. (Und wir sollten dich eigentlich zum Duell ohrfeigen, dass du sowas überhaupt denken könntest!) Venom Tezhno ist die jüngste Party im illustren Exil-Programm und hat sich neben internationaler Star-Power auch der Förderung lokaler Mz-Talente verschrieben. Im Line-up stehen diesmal: Hadone aus Frankreich sowie Hans Resler und Rhythmusstörung.

Du willst Schiff? Es gibt Schiff!

Nordair, Samstag, 11. Juli, Nordstern (Basel)

Auch in diesen Zeiten schlagen die Gäste im Nordstern hohe Wellen. Zum Openair-Rave reist nämlich Loco Dice aus Düsseldorf an. Verstärkt wird der international stets stark gefragte DJ von Nordstern’s Finest Gianni Callipari. All hands, äh, tanzfeets on deck!

Du willst Indie? Es gibt Indie!

The High Times, Samstag, 11. Juli, Kir Royal (Zürich)

Am Samstag spielen The High Times ihren allerersten Gig. Naja, vielleicht haben sie mal im Proberaum für ein paar Freunde gespielt. Aber die so richtige Konzert-Premiere steht jetzt an. Das Quartett bezeichnet sich als die kleine Schwester von Überyou, was wir schon mal sehr charmant und ansprechend finden. Deshalb legt anschliessend ja auch unser eigenes DJ-Buben-Duo Ryan Riot und Shy Lajoie auf. (Ryan Riot sollte wirklich gesund bleiben, den brauchen wir am Montag wieder. Shy Lajoie arbeitet für die Konkurrenz, sollte aber deshalb trotzdem nicht angehustet werden.) (Tza, wir sind einfach zu nett für diesen Mediendschungel.)