Nichts für schwache Nerven: Der Red Bull Race Day


Dieses Wochenende wirds laut in Grenchen. Der kleine Flughafen im solothurnischen Städtchen wird zum Schauplatz für das Motorsport-Ereignis des Jahres; der Red Bull Race Day. Zwei Tage lang können schnelle Maschinen und Flugzeuge bei unglaublichen Stunts beobachtet werden. Wir durften mit den beiden Adrenalin-Junkies Sébastien Buemi und Mathieu Rebeaud plaudern.


Du wolltest schon immer mal Zeuge einer Flugshow werden, bei der Piloten mit ihren Flugzeugen in schwindelerregender Höhe halsbrecherische Loopings vollführen oder ein Motocross-Rennen sehen, bei dem sich die Fahrer wortwörtlich überschlagen und sich gegenseitig mit Dreck bespritzen. Der Red Bull Race Day bietet das alles und noch mehr. Seit 2011 findet er zum ersten Mal wieder in der Schweiz, vom 10. bis 11. August, auf dem Regionalflughafen in Grenchen, statt.

Unter den Showacts befindet sich auch Sébastien Buemi. Der Rennfahrer hat die Ehre, einen Formel-1-Boliden des Aston Martin Red Bull Racing Teams vorzuführen. Dies wird ein einmaliges Erlebnis, denn normalerweise ist die Königsklasse in der Schweiz nicht erlaubt. Für Buemi ist mit seiner Formel-1-Karriere ein Traum in Erfüllung gegangen. «Als Rennfahrer will man immer das schnellste Auto fahren. Es ist einfach ein cooles Gefühl.» Angst vor Unfällen hatte der Westschweizer nie. «Ich glaube, wenn du Angst hast, kannst du nicht dein Bestes geben.»

Wie Buemi hat auch Mathieu Rebeaud früh mit dem Motorsport angefangen. Mit nur vier Jahren sass der Schweizer auf seinem ersten Bike. Mit 16 wechselte er zum Freestyle-Motocross. «Ich liebe es mit dem Bike zu springen und habe sehr viel Spass dabei, deshalb wechselte ich zum Freestyle-Motocross.» Als erster Europäer tauschte Rebeaud sein Bike gegen ein E-Motocross. «Es war für mich eine tolle Herausforderung als erster in Europa diese Erfahrung zu machen und das Neue daran zu entdecken.» Neben dem Umweltaspekt hat ein E-Motocross vor allem in der Schweiz auch noch andere Vorteile; Rebeau kann jetzt auch sonntags üben, ohne seine Nachbarn zu verärgern.