Von Pseudo-Tauben, Schwabos und Elektro-Pop-Sternchen: Unsere Lieblingstermine der Woche


Welchen Kinostart, Live-Gig, Album-Release und Promi-Geburi solltest du in dieser Woche auf keinen Fall verpassen? Hier die Antworten.


Konzert der Woche

5. November – Gurr, Bogen F, Zürich

*Gurr, gurr* sagte die Taube und flog davon. Andreya und Laura, die beiden hinter Gurr – also der Band und nicht den Tauben-Geräuschen – machen zur Freude unserer Ohren auf der Bühne nicht *gurr, gurr* und fliegen demnächst auch nicht einfach so davon. Im April veröffentlichten die beiden Wahlberlinerinnen ihr zweites Album „She Says“. Endlich verzaubern sie uns wieder mit neuem Gurrrlcore, wie sie es selbst nennen, wir nennen es einfach Mal Garage-Pop mit Post-Punk Zügen, Mal auf deutsch, Mal auf englisch, wie es halt gerade passt. Seit Ende Oktober sind die beiden nun auch auf der Tour zum Album. Am 5. November machen sie Halt im Bogen F in Zürich. Eigentlich eine Location die zu Gurr passt wie Faust aus Auge. Tickets für die Show findest du hier.

Kinostart der Woche

7. November – Zombieland: Doppelt hält besser

Zehn Jahre sind vergangen und sie sind zurück oder besser gesagt sie leben noch: Colombus (Jesse Eisenberg), Thallassee (Woody Harellson), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin). Voll in der Zombieapokalypse versunken, haben es sich die vier im Weissen Haus bequem gemacht. Als dann plötzlich Little Rock und Wichita durchbrennen, begeben sich Colombus und Thallassee auf einen Road-Trip durch das Zombieland, um die beiden wiederzufinden. Sie begegnen auf ihrer Reise nicht nur den alt bekannten Zombies, sondern machen auch Bekanntschaft mit weiterentwickelten Untoten und überlebenden Nicht-Zombies. Für die zehn Jahre Nostalgie kann man ab Donnerstag ins Kino.

Album-Release der Woche

8. November – Voodoo Jürgens: ‚S klane Glücksspiel

Der sympathische Typ mit dem Vokuhila und dem Pornobalken im Gesicht macht immer noch seine herrlich witzige Dialektmusik. Spätesten seit „Heit grob ma Tote aus“ – was so viel heisst wie heute graben wir Tote aus – hat ihn jeder schon mindesten einmal gehört und der eine oder andere lieben gelernt. Nach seinem Album „Ansa Woar“ – leider haben wir keinen blassen Schimmer was das heissen soll – im Jahr 2016, doppelt der Österreicher nun nach. Am Freitag erscheint sein Zweitling „‚S klane Glücksspiel“ – hier kannst du wohl selbst erahnen was es heissen soll. Ein Langspieler vollgepackt mit satten 15 Songs. Die erste Single zum Album, die gabs bereits im Sommer inklusive Video dazu. Der Vibe vom Debüt-Album hat der schmucke Junge beibehalten. Da kennan sich alle Austropop-Freinde a Hax ausfrein, oder so…

Party der Woche

9. November – Bassrhythmuss , SpaceMonki, Zürich

Bassrhythmuss lädt ein in den stillvollsten Affenstall, den es gibt. Für die Musik zur Ekstase sorgen am Samstag Lilly Palmer und Klanglos. Letzterer kennt man auch schon eine Weile, oder zumindest seinen Over-Club-Hit „Hard Times“. Mit ganz viel Liebe zum Detail erschafft er Tracks voller Leidenschaft. Auch wenn sein Sound immer noch nach Underground klingt, fokussiert der deutsche Produzent sich auf Qualität, Einzigartigkeit und Klarheit. Wir finden eine Delikatesse für elektronische Ohr und deshalb der Place to be am Samstag. Mehr Infos zur Techno-Fete im SpaceMonki findest du hier.

Geburtstag der Woche

7. November – Lorde

Ella Marija Lani Yelich-O’Connor aka Lorde wird am Donnerstag zarte 23 Jahre alt. Die Neuseeländerin schaffte im Jahre 2013 den Durchbruch mit ihrer Single „Royals“ (an dieser Stelle lassen wir das mit einem Songzitat Mal, rein Ohrwurm-pervertierend), nach dem sie an einem Talentwettbewerb ihrer Schule entdeckt wurde. Was schon ein bisschen zu gut klingt, um wahr zu sein, ist aber so. Seit ihrem letzten Album „Melodrama“ vor zwei Jahren wurde es ziemlich still um die Künstlerin. Ihr letzter Facebook-Post liegt schon über ein Jahr zurück. Dafür siehts aber auf ihrem Instagram-Account aus wie bei jeder 23-jährigen. Lorde gehts also gut und hat sich nur ein bisschen aus dem Online-Leben rausgezogen. Neue Musik sollte auch bald nachkommen. Im Juni meinte sie über Instagram „Third One in the oven“ und redete davon von ihrem dritten Album. Bis das dritte Ding endlich da ist, vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Randy Marsh, der eine fast so gute Lorde ist wie die Originale! Alles Gute zum Geburtstag.