Von Bruce Willis bis Kakkmaddafakka: Unsere Lieblingstermine der Woche


Welchen Kinostart, Live-Gig, Album-Release und Promi-Geburi solltest du in dieser Woche auf keinen Fall verpassen? Hier die Antworten.


Konzert der Woche
22. März – The Gardener & The Tree
Wie der Gärtner erst mal einen Samen pflanzen muss, bevor er den Baum giessen kann, sieht man auch bei einer Band erst später wie es rauskommt. «Der Baum steht für unsere Musik und wir sind die Gärtner», haben die Schaffhauser mal sehr schön ihren Bandnamen erklärt. Kennengelernt haben sich die Jungs in der Schule, wurden im Juni 2014 zum SRF 3 Best Talent gekürt und von da an gings aufwärts mit der Musikkarriere. Zwei EPs, «Revolution» (2014) und «Mossbo» (2017), haben sie bereits auf dem Buckel. 2018 folgte dann der erste Longplayer «69591, Laxå», welcher die Fortsetzung und vollständige Adresse von «Mossbo», ebenfalls ein schwedischer Ort, ist. Noten lesen müssen sie nicht, die Band spürt die Musik. Und das hört man. Dies bestätigt auch der kürzlich erworbene Swiss Music Award in der Kategorie «Best Live Act». Überzeugt euch selbst von der Schweizer Indie-Folk-Sensation im Kofmehl in Solothurn. Hier gehts direkt zu den Tickets.

Kinostart der Woche
21. März – Iron Sky: The Coming Race
Wie schon beim ersten Teil «Iron Sky» (2012) wurde auch hier ein grosser Teil der Filmkosten durch Crowdfunding gedeckt. Ist auch kein Wunder, dass bei der Idee «Nazis auf dem Mond» Leute Geld spenden. Der Rest der Menschheit lebt jetzt auf dem Mond, weil die Erde durch den Atomkrieg im ersten Streifen unbewohnbar wurde. Doch die Zeit, in der der Mond als bewohnbar gilt, neigt sich dem Ende. Eine Gruppe Überlebender – darunter Helden-Spross Obi Washington (Lara Rossi) und iSektenführer Donald (Tom Green) – begiebt sich auf die Reise zurück zur Erde, die natürlich nicht nur hohl ist, sondern logischerweise auch die Unsterblichkeit verleihende Vril-Ya-Materie enthält, ist doch klar! Diese wird jedoch von ausserirdischen Lizzard-People bewacht. So übertrieben, dass er schon wieder gut ist. Zum offiziellen Trailer gehts hier, weil dieser hier viel lustiger ist.

Album-Release der Woche
22. März – Kakkmaddafakka
Der Name soll nicht etwa «Kack Motherfucker» in Möchtegern-Lautschrift sein, sondern ist norwegisch und bedeutet Partytiere. Nach der guten Resonanz auf einen Auftritt in einem Jugendzentrum gab es weitere Konzerte in ganz Norwegen. 2006 kam die Debüt-EP «Already Your Favourite EP». Nach dem Debüt-Album «Down to Earth» 2007 beginnen sie auf zahlreichen europäischen Festivals und Clubs aufzutreten und haben bereits eine solide Fanbase. Das Album «Diplomacy» ist schon ihr sechster Longplayer. Dabei liessen sie sich von den aussergewöhnlich warmen Temperaturen in ihrer Heimat Bergen letzten Sommer inspirieren. Das Album ist also sicher das richtige für den Frühlingsanfang, damit wenigstens im Lautsprecher Summerfeeling aufkommt, wenn es das Wetter wieder mal verkackt.

Party der Woche
23. März – Âme im Nordstern, Basel
Âme ist französisch und heisst Seele. Mit Leib und ebendieser stecken die beiden Produzenten Kristian Beyer und Frank Wiedemann im deutschen House-Projekt. Diesen Samstag beehrt Beyer den Nordstern mit seinem DJ-Set aus zeitgenössischer Clubmusik mit neuen Impulsen. Im Nordstern kennt der Herr sich bestens aus, denn Âme tritt nicht zum ersten Mal auf. Im Gegenteil, man könnte das Duo schon fast als artist in residence des Nordsterns bezeichnen. Dieses Heimspiel solltest du nicht verpassen. Mehr Infos findest du hier.

Geburtstag der Woche
19. März – Bruce Willis
Yippie Ya-Yay Schweinebacke, Bruce Willis wird 64! Der Schauspieler, der die Glatze sozusagen salonfähig gemacht hat, besitzt auf Wikipedia eine krass lange Liste unter «Filmografie». Bekannt geworden ist er natürlich durch die «Stirb langsam»-Reihe, in der er als Polizist John McClane seine eigenen Regeln macht. Dabei verliert er irgendwie immer sein Hemd und steht am Schluss nur noch im Unterhemd da. Doch Willis hat tatsächlich auch mal Musik gemacht und war damit gar nicht so erfolglos wie man denken könnte. Die Single «Respect Yourself» von seinem Debüt-Album «The Return of Bruno» war im Jahr 1987 vierzehn Wochen lang auf Platz fünf der US-Charts. Unten das Musikvideo dazu, bei dem wir nicht wissen, ob wir lachen oder weinen sollen. Alles Gute Bruce!