Von Macaulay Culkin bis Lana Del Rey: Unsere Lieblingstermine der Woche


Welchen Kinostart, Live-Gig, Album-Release und Promi-Geburi solltest du in dieser Woche auf keinen Fall verpassen? Hier die Antworten.


Konzert der Woche
30. August – Fidlar im Dynamo, Zürich
Skateboards bitte in Richtung Dynamo ausrichten und lostreten. Zwar haben sich Fidlar auf ihrem neuen Album «Almost Free» – dem dritten in ihrer zehnjährigen Geschichte – vermehrt vom lupenreinen Skater-Punk ab- und dem schluffigen Slacker-Pop zugewendet, dabei von ihrer sympathischen Attitüde aber nix eingebüsst. Dementsprechend fühlt man sich auch bei neuen Songs wie «By Myself» noch immer, als würde man gerade am Venice Beach gegen eine Halfpipe lehnen und in die Sonne von Fidlars kalifornischer Heimat blinzeln. Dein Ticket bekommst du hier.

Kinostart der Woche
29. August – Die fruchtbaren Jahre sind vorbei
Die 34-jährige Leila (Michèle Rohrbach) erfährt auf der Hochzeit ihrer Schwester (Sarah Hostettler) von deren Schwangerschaft und kommt plötzlich in Zugzwang. Sie setzt sich in den Kopf bis zu ihrem 35. Geburtstag schwanger zu sein. Brenzlig wird es, als auch noch ihr langjähriger Freund sie verlässt, nachdem sie ihm ein Ultimatum stellt. Das Ticken ihrer biologischen Uhr verleitet sie zu einem Date-Marathon mit vielen Nieten und einem Ritual, bei dem die gewünschte Wirkung ausbleibt. Eine witzig und originell umgesetzte Schweizer Produktion von Natascha Beller.

Album-Release der Woche
30. August – Lana Del Rey: Norman Fucking Rockwell
Viel weiss man noch nicht über die neue Platte von Lana. Erst vor einem Monat gab sie bekannt, wann das Album erscheinen soll. Diesen Freitag ist es soweit. Tagträumer und Romantiker kommen bei «Norman Fucking Rockwell» ebenso auf ihre Kosten wie bisherige Nörgler, die immer mal wieder die fehlende Substanz in Lanas ansonsten ausgezeichneter Musik bemängelt haben. Kritische und selbsterkennende Texte – unter anderem widmet sie ihre Zeilen dem Kampf der Frauen um Gleichberechtigung – treffen auf träumerische Melodien, die nur so dahin schweben, wie eine Feder im Wind gen Sonnenuntergang, obendrauf Lanas Engelsstimmchen.

Party der Woche
30. August – Rødhåd im Nordstern Basel
Der Berliner DJ ist ein waschechter Profi auf dem Gebiet des Techno. Trotzdem oder gerade deswegen; er hinterfragt seine Kunst und erfindet sich regelmässig neu und gilt dank seiner Professionalität und seiner Freude als Repräsentant der elektronischen Tanzmusik. Seine Karriere begann er 2009 mit der Party-Reihe Dystopian im Arena Club, bereits ab 2010 war er regelmässiger Gast im Berghain. 2012 gründete er das Label Dystopian und brachte schon bald die Raver auf dem Time Warp, dem Melt oder dem Tomorrowland zum abhotten. Am Freitag begleitet er das Nordstern-Publikum durch die Nacht. Die Tickets gibts hier.

Geburtstag der Woche
26. August – Macaulay Culkin
Wenn man seinen Namen korrekt aussprechen will, muss man sich schon konzentrieren, dass man die Zunge nicht verschluckt. Macaulay Culkin stand bereits mit vier Jahren zum ersten Mal auf einer Theaterbühne. Mit acht feierte er sein Kinodebüt und mit neun im Film «Allein mit Onkel Buck» (1989) seinen Durchbruch als Schauspieler. Seinen anhaltenden Erfolg hatte er vor allem den beiden Weihnachtsfilmklassikern der 90er «Kevin – Allein zu Haus» (1990) und «Kevin – Allein in New York» (1992) zu verdanken. Die Rolle brachte ihm aber kein Glück. Wie auch? Er hiess Kevin (lol). Nach dem Streifen «Das zweite Gesicht» (1993) verlor er wegen seiner Rolle – er spielte einen mordlustigen Jungen – an Beliebtheit. Zusätzlich schlugen ihm der Scheidungskrieg seiner Eltern und sein ihn immer ins Rampenlicht zerrender Vater auf den Magen. Heute wirkt er in verschiedenen Musik- und Kunstprojekten mit und ist nur noch selten in Filmen zu sehen. Wir wünschen dem Paten von Paris Jackson alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und herzlichen Glückwunsch zu seinem 39.! Geburtstag. Wer fühlt sich jetzt alt?

Macaulay Culkin in einem der meist gesehenen Musikvideos weltweit – vor YouTube