Jörgen Maithunas zweite Meinung für Liebe, Sex und Partnerschaft


Täglich wenden sich Ratsuchende an ausgebildete Fachleute in Sachen Liebesdingen und erhalten dabei meist Antworten, in denen sie sich offen und ehrlich den eigenen Emotionen und Bedürfnissen des Partners stellen müssen. Urgh! Wem das zu viel Stress ist, gibt Jörgen Maithuna hier eine zweite Einschätzung. Sein Rat mag nicht der beste sein, aber das haben wir bereits geahnt, als er sich beim Bewerbungsgespräch mit seinem Namen vorgestellt hat.


Am 15.8. klagte Ronald (24) in der 20min.ch-Kolumne «Doktor Sex», dass ihn zwei Arbeitskolleginnen während eines Saunabesuches beim Verlassen des kalten Wasserbades überraschten und sich über seinen geschrumpften Penis lustig machten. Seither sei das Verhältnis komisch.

Doktor Sex rät: Irgendwas von «Blutpenis» und «Fleischpenis», was sich mehr wie die Auslage einer Metzgerei als ein Sex-Ratgeber liest.

Jörgen Maithuna rät: Lieber Ronald. Zunächst einmal muss erwähnt werden, dass Ihre Situation bereits in der Sitcom «Seinfeld» behandelt wurde (Staffel 5, Episode 20) und dass jeder, der sich über dieselben Dinge den Kopf zerbricht wie George Costanzo, dringend einige tiefgreifende Veränderungen im eigenen Leben vornehmen muss. Abgesehen davon lässt sich Ihr Problem relativ einfach beheben: Besorgen Sie sich im Internet ein Foto vom grössten Penis, den Sie finden können (er sollte jedoch mit Ihrer Hautfarbe übereinstimmen). Schicken Sie diese Aufnahme sowie den Vermerk «Ich liege gerade in einem Raum mit völlig durchschnittlicher Zimmertemperatur und denke an dich!» an eine der beiden Arbeitskolleginnen, warten Sie einen Moment und schicken Sie ihr dann eine weitere Nachricht, in der Sie sich für das Foto entschuldigen. Es hätte nämlich an Ihre neue Freundin gehen sollen (die übrigens ein Supermodel ist) und deren Name dummerweise unter demjenigen der Arbeitskollegin gespeichert sei. Es schadet auch nicht, wenn Sie anschliessend einige Wochen lang in Fahrradhosen zur Arbeit erscheinen, die Sie zuvor dementsprechend ausstaffiert haben.