Mein Sommer 2016: Antonia Seitz


Während wir im Büro schwitzen und an Heften feilen oder an den Festivals für Sie schuften, um Ihnen den besten RCKSTR-Block aller Zeiten zu bieten, gibt es Menschen, die im Sommer sogar was anderes erleben als Sonnenbrand am Rücken und durchgeschwitzte Drehsessel. Wir haben mit diesen wunderlichen Personen geredet und uns erklären lassen, was denn dieser «Sommer» eigentlich ist.


Antonia Seitz, 25, ist freie Journalistin und kommt aus München.

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Wie war dein Sommer bisher so?
Verregnet. Wir hatten bisher vielleicht zwei wirklich heisse Wochen. Sonst war das Wetter eher unsommerlich. Immerhin war ich auf einem der wenigen grossen Festivals in Deutschland, die nicht wegen Unwetter abgebrochen wurden. Yeah, Rock im Park! Nass war es trotzdem.

Was hast du noch nicht gemacht, willst du aber unbedingt noch unterbringen?
Party auf der Weideninsel in der Isar! Mein Highlight des letzten Sommers und der tollste Ort in München. Aber der Fluss war irgendwie immer viel zu kalt um da hinzuwaten.

Was hast du in diesem Sommer gefunden und was hast du verloren?
Den Mut meine Haare nicht jeden Tag zu glätten und auch mal mit Regenlöckchen rumzulaufen. Steht in enger Verbindung mit meinem zeitweise verlorenen Glätteisen.

Wo verbringst du deine Ferien am liebsten?
In Freizeitparks. Pro Urlaub muss wenigstens ein Park mit drin sein. Wenn das Wetter eher mau ist, ist da auch nicht ganz so viel los. Also ist dieses Jahr quasi perfekt dafür.

Wie holt man das meiste aus dem Sommer raus, wenn man die ganze Zeit arbeiten muss?
Bürohengst bei Tag, Partyanimal bei Nacht! Die Sonne geht erst ganz spät unter. Grillen kann man auch nach 22 Uhr. Alternativ: Mit dem Laptop auf den Balkon und dort arbeiten. Besser als gar keine Sonne erhaschen.

Was ist dein Geheimtipp fernab der Touri-Fallen?
Das verrate ich hier doch nicht, sonst ist es da komplett überlaufen, aber vielleicht hilft die Antwort zur zweiten Frage da weiter…

Wo würdest du nie mehr hin reisen?
Schwierige Frage. Ich glaube ich war noch nirgends wo es so schrecklich war. Ich bin kein Berlin-Fan. Aber nie mehr ist doch ein ganz schön langer Zeitraum. Vielleicht bin ich auch zu anspruchslos bei meinen Reisezielen.

Wie heisst dein Sommersong 2016?
Alle Farben – «Please Tell Rosie». «Even in the summer rain, oh we keep on dancing», that’s the spirit!

Sideboob oder Underboob?
Tendenziell eher Underboob. Aber ganz nach dem Motto «Be body positive», zeige ich, worauf ich Lust habe.

Aus dieser Reihe bereits erschienen:
Mein Sommer 2016: Kim Schärer
Mein Sommer 2016: Nicolo Fabris
Mein Sommer 2016: Madeleine Alizadeh
Mein Sommer 2016: Sophia Hoffmann
Mein Sommer 2016: Carlo Caduff
Mein Sommer 2016: Nives Arrigoni