Mein Sommer 2016: Carlo Caduff


Während wir im Büro schwitzen und an Heften feilen oder an den Festivals für Sie schuften, um Ihnen den besten RCKSTR-Block aller Zeiten zu bieten, gibt es Menschen, die im Sommer sogar was anderes erleben als Sonnenbrand am Rücken und durchgeschwitzte Drehsessel. Wir haben mit diesen wunderlichen Personen geredet und uns erklären lassen, was denn dieser «Sommer» eigentlich ist.


Carlo Caduff, 24, ist Drummer und Tätowierer und kommt aus Chur (und bald Berlin).

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Wie war dein Sommer bisher so?
Mein Sommer hat sehr gut angefangen und das schon im April. Ich bin mit Milwalkie, einer schottische Band die in Berlin lebt auf Deutschlandtour gegangen! Was will manmehr, wenn man das machen kann, das man liebt und lebt? Ich hatte auch unzählige tolle Tage an wunderschönen Bündner Bergseen, wo ich ab und zu fischen gehe, um zu entspannen und mal weg vom Telefon und jeglichen Menschenkontakt zu sein. Fernab von all dem habe ich unter anderem auch sehr viele und liebe Leute tätowiert. Weil ich in wenigen Tagen nach Berlin ziehe, hoffe ich sehr, dass dort auch noch einige schöne Sommermomente auf mich zukommen!

Was hast du noch nicht gemacht, willst du aber unbedingt noch unterbringen?
Jetzt bin ich gerade noch in meiner Heimatstadt Chur und in ein Paar Tagen steht der Umzug nach Berlin an. Das muss ich also in diesem Sommer definitiv noch unterbringen und ich freue mich riesig darauf! Ansonsten bin ich mit all dem was ich bisher erlebt habe schon recht zufrieden.

Was hast du in diesem Sommer gefunden und was hast du verloren?
Leider nix von beidem.

Wo verbringst du deine Ferien am liebsten?
Auf Tour, im Studio, am Schlagzeug, im Tattoostudio oder an einem Bergsee! Ferien sind überbewertet!

Wie holt man das meiste aus dem Sommer raus, wenn man die ganze Zeit arbeiten muss?
Man muss nur das tun, was man liebt und lebt.

Was ist dein Geheimtipp fernab der Touri-Fallen?
Ich denke an Sauna, Bündner Bergeseen (und damit meine ich nicht den Caumasee) und die Spielervorstellung des Hockey Club Ambri-Piotta! Das würde zumindest ich machen.

Wo würdest du nie mehr hin reisen?
An all den Orten an denen ich bisher war habe ich nichts zu bemängeln.

Wie heisst der Soundtrack deines Sommers?
Einen Soundtrack des Sommer gibt’s bei mir nicht. Eher die Alben des Jahres 2016. Ich kann da nur sehr das neue Album «A Moon Shaped Pool» von Radiohead empfehlen. Ein grossartiges Werk für melancholische Balkonabende mit Wein und Rauch.

Sideboob oder Underboob?
Zu Trendy! Am besten die ganze Front!

Aus dieser Reihe bereits erschienen:
Mein Sommer 2016: Kim Schärer
Mein Sommer 2016: Nicolo Fabris
Mein Sommer 2016: Madeleine Alizadeh
Mein Sommer 2016: Sophia Hoffmann