Mein Sommer 2016: John Bourke alias Ghosteffects


Während wir im Büro schwitzen und an Heften feilen oder an den Festivals für Sie schuften, um Ihnen den besten RCKSTR-Block aller Zeiten zu bieten, gibt es Menschen, die im Sommer sogar was anderes erleben als Sonnenbrand am Rücken und durchgeschwitzte Drehsessel. Wir haben mit diesen wunderlichen Personen geredet und uns erklären lassen, was denn dieser «Sommer» eigentlich ist.


John Bourke alias Ghosteffects, 33, ist Musiker und DJ und kommt aus New York.

[Best_Wordpress_Gallery id=“257″ gal_title=“20160817_meinsommer_john“]

Wie war dein Sommer bisher so?
Der Sommer in New York City ist immer grossartig. Man kann so viel unternehmen, das kann schon fast ein wenig überfordern. Einer meiner liebsten Tage in NYC im Sommer ist der 4. Juli. Ich liebe es dann auf einer Dachterrasse in Brooklyn mit meinen Freunden abzuhängen und das Feuerwerk zum Independence Day zu geniessen.

Was hast du noch nicht gemacht, willst du aber unbedingt noch unterbringen?
Es gibt da diese Eisdiele an der Lower East Side, die dieses super schwarze Goth-Glace verkaufen. Das steht weit oben auf meiner Liste. Für jemanden der immer nur schwarz trägt, gehört das als Accessoire für meine Garderobe fast schon dazu. Und für meine Seele.

Was hast du in diesem Sommer gefunden und was hast du verloren?
Gefunden: Ein neues, aufregendes Lebensgefühl. Verloren: Selbstzweifel.

Wo verbringst du deine Ferien am Liebsten?
Ich lande immer wieder für DJ-Gigs in Costa Rica. Dort liebe ich es, für ein paar Tage an einen einsamen Strand zu gehen und einfach nur zu entspannen. Danach bin ich aber wieder bereit für Action aller Art.

Wie holt man das meiste aus dem Sommer raus, wenn man die ganze Zeit arbeiten muss?
Ich liebe es zu arbeiten und neue Musik zu kreieren. Zeit im Studio zu verbringen macht mir daher nichts aus. Aber wenn ich eine Pause brauche, gehe ich gerne in den High Line Park, das ist eine erhöhte Zugschiene, die zu einem Park umgebaut wurde. Manchmal nehme ich auch die Ubahn zum Rockaway Beach raus, das ist dann sowas wie ein Tagesurlaub. Meine Freunde machen auch oft Parties auf ihren Dachterrassen. Letztens gab es sogar eine Glitter-Spanking-Station und ich werde immer noch darauf hingwiesen, dass ich blauen Glitzer auf mir habe. Die Party war vor 20 Tagen.

Was ist dein Geheimtipp fernab der Touri-Fallen?
In New York ist es definitiv diese Tortilla-Fabrik in Bushwick in Brooklyn, die heisst Los Hermanos. Super günstig und die Quesadillas dort sind der Hammer. Die Leute sagen immer es gäbe kein anständiges Mexican-Food in New York, aber die wissen bloss nicht, wo sie danach suchen müssen.

Wo würdest du nie mehr hin reisen?
Ich bin schon ein paar mal zwischen Oklahoma und Los Angeles hin und hergefahren. Manche dieser kleinen Städte in der Wüste, irgendwo im Nirgendwo, sind ziemlich creepy und verlassen.

Wie heisst der Soundtrack deines Sommers?
Momentan ist es die schwedische Band Kite, die höre ich gerade oft. Sie spielen heute zum ersten mal in NYC und ich gehe zum Konzert. Ich mag aber auch die EP «Vroom Vroom» von Charlie XCX.

Sideboob oder Underboob?
Why not both? ( . )( . ) Ich nehme sonst auch noch Sidebutt und Underbutt dazu: (_)_)

Aus dieser Reihe bereits erschienen:
Mein Sommer 2016: Kim Schärer
Mein Sommer 2016: Nicolo Fabris
Mein Sommer 2016: Madeleine Alizadeh
Mein Sommer 2016: Sophia Hoffmann
Mein Sommer 2016: Carlo Caduff
Mein Sommer 2016: Nives Arrigoni
Mein Sommer 2016: Antonia Seitz
Mein Sommer 2016: Rose Berlin Garcia