Mode Suisse 19 – Schweizer Mode kann was!


Initiator der Mode Suisse Yannick Aellen präsentierte an der diesjährigen Show acht Modedesigner sowie eine Auswahl von Kreationen zweier Modeschulen. Ihre neusten Entwürfe wurden zum ersten Mal Ende August unter freien Himmel auf der Terrasse in der allgemeinen Berufsschule in Zürich gezeigt. Wir waren mit dabei und präsentieren dir drei Schweizer Talente, die uns an dem Abend mit ihren Kreationen besonders inspiriert haben.


von Lea Hofer

Julia Heuer

juliaheuer.de

Die Deutsche Textildesignerin eröffnete die diesjährige Mode Suisse und begeisterte, indem sie die japanische  Färbetechnik Arashi Shibori mit dem digitalen Zeitalter in ihrer Kollektion kombiniert. Mit ihrer Arbeit signalisiert Heuer ganz klar: Aus Altem entsteht etwas Modernes. Die Prints auf ihren Entwürfen sind dynamisch und leben nicht nur vom Experimentellem, sondern auch von der Buntheit. Wir finden: diese kunstvollen Prints machen einfach gute Laune.

After Work Studio

after-work-studio.com

Das Basler Label After Work Studio hat uns mit seinen futuristischen Schnitten verzaubert. Das Designer-Duo besteht aus dem Grafikdesigner Matthias Fürst und der Schneiderin Karin Wüthrich. Die Kombination aus Handwerk und Grafik spiegelt sich in ihrer Kollektion wieder: Eine gute Mischung aus Eleganz und Lässigkeit vermischen sich in ihren Entwürfen und wunderbare, alltagstaugliche Kreationen entstehen. Wir würden am liebsten direkt in jedes Teil schlüpfen und austragen.

Made Visible

madevisible.swiss

Sicherheit kann cool sein – oder besser  gesagt: Wer meint, Mode könne nicht stylisch und praktisch gleichzeitig sein, kennt das Schweizer Label Made Visible noch nicht. Denn diese Mode leuchtet: Im Dunkeln nur von Taschenlampen angeleuchtet, schwebten die Models zackig über den Laufsteg. Ganz nach dem Motto: Wenn du schon auffallen willst, dann aber richtig. Wir hoffen, die Entwürfe in dem einschlagenden kalten grauen Wetter öfters auf den Strassen anzutreffen. Halte deine Taschenlampen bereit!

Bloody out – Zeit, diese Trends an den Nagel zu hängen

#Webgürtel

In den 90er Jahren gab es die Web-Gürtel oft als Gratis-Giveaway in Jugendmagazinen am Kiosk. 2018 erlebten sie durch It-Labels wie Vetements und Off-White ein Style-Update. Was war nochmals der Sinn dieser überdimensional langen Schleife? Wir finden: Achtung Stolpergefahr!

#MetallicStoff

Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher ist der schimmerndste Modetrend im ganzen Land? Genau: Kleider und Accessoires in Metallic-Optik, die aussieht, als hätte man die Teile an einer UFO-Absturzstelle geborgen. Wir hoffen auf glänzende Aussichten – und zwar auf dem Flohmarkt, wo die Teile hoffentlich schon bald landen.

#FakeSnakeskinBoots

Vor knapp einem Jahr wurde der Trend dank Tastemakern wie Emily Ratajkowski losgetreten. Den ganzen Sommer über sahen wir das falsche Schlangenleder bei Bademode, Taschen und Kleidchen. Nun soll der Look aber doch bitte mal wieder davonschlängeln wenn die Herbstsaison startet.

Diesen Artikel kannst du ab sofort in voller grafischer Pracht in unserer Online-Ausgabe des Printmagazins lesen.