X
Phoenix

Was heute zum populären Alternativ-Sound gehört kann Phoenix schon lange: Vor 20 Jahren haben sie mit Electro-Pop ihre Karriere ins Rollen gebracht und haben mit dem neuen Album «Ti Amo» von neuem in die richtige Spur eingegleist. Auf ihrer neuen Platte geben sie mit manchmal schrillen Tönen, oft nostalgischen Beatles-Grooves und träumerischen Melodien erneut preis, dass ihre Musik nicht nur einen eigenen Charakter hat sondern auch zeitlos ist. Die Refrains, die oft auf Italienisch oder Französisch gesungen werden, strahlen eine klingen nach Meer und Sonnenschein und bringen kulturellen Aufschwung in ihre Songs. Im Oktober startet die Phoenix-Tour in den USA und Südamerika, dann geht’s ab nach Europa. Am Mittwoch, 21. März 2018 treten sie im Volkshaus in Zürich auf. (gin)

X
Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018 X-TRA, Zürich

Die Party des Jahres vom Spanischen Label «Elrow» findet am 28. April im X-TRA unter dem Motto «Sambodromo do Brasil» statt! Tauchen Sie in das musikalische Spektakel ein, lassen Sie sich von einzigartigen Electro-Klängen verschlingen und tanzen Sie bis ins Morgengrauen. Sichern Sie sich jetzt schon Tickets, denn wer weiss, wann Sie einzigartige Show wieder erleben werden. Tickets gibt's hier.

10.05.2017
Rubrik Kultur

Den Garten Eden direkt am Balkon


Herzlich Willkommen in der RCKSTR-Klubschule. Heute am Stundenplan: Lehrgang «Grüner Daumen». Denn just dann, wenn die Sonne endlich etwas kräftiger durch die Wolkendecke bricht, wollen auch die frischen Gräser, Blumen und Gemüsesorten ihr Köpfchen gen Himmel recken. Um dem wachsenden Grünzeug Geburtshilfe zu leisten – und gleichzeitig den eigenen Balkon zum Garten Eden umzufunktionieren – haben wir Ihnen hier einen Beginner’s Guide fürs Urban Gardening zusammengestellt.

Von Katinka Oppeck & Samuel von Rohr

Manuel Füchslin von urban-gardener.ch definiert die Lifestyle-Bewegung so: «Urban Gardening ist entstanden, um den Eigenanbau von Gemüse und Obst direkt in der eigenen Siedlung voranzutreiben.» Weil Stadtwohnungen nun mal meist ohne eigenes Gärtchen auskommen müssen, eignen sich die verschiedenen Arten von Urban Gardening – zum Beispiel Vertical oder Guerilla Gardening -, um auch mal ein selbstgezüchtetes Rüebli essen zu können, statt sich immer mit denen aus dem Laden zufrieden geben zu müssen. Wer sich aber nun fragt, was denn der Vorteil des Selbstgärtnerns ist, wenn man doch im Migros um die Ecke viel einfacher zu seinem Grünzeug kommt, sollte sich ebenfalls an Füchslins Worte halten: «Die Produktion von Gemüse und Obst in den eigenen vier Wänden führt zu tieferen Transportkosten der Produkte, sie schmecken viel frischer und hinterlassen einen vertretbaren CO2-Fussabruck. Zusätzlich wird nur gegessen, was gesäht wird. Es gibt also keine Restbestände, die sonst weggeworfen werden müssen.»

Tipps für erfolgreiches Gärtnern:

1. Um Platz zu sparen können Sie auch vertikal gärtnern. Besonders geeignet sind hier Wandpaneele mit bereits eingebauten Haken, um Töpfe oder Blumenkästen anzubringen (ein Beispiel dafür finden Sie auf der nächsten Seite). Aber auch ein Hängegarten spart Platz und sieht zudem noch äusserst schick aus. Dafür brauchen Sie lediglich einen Topf mit Loch den Sie zur Hälfte mit Erde füllen und mit einem passenden Karton abdichten. Topf umdrehen und im Loch eine Tomatenpflanze einsetzen. Wenn sich nach einigen Tagen der Topf umdrehen lässt, ohne dass die Pflanze rausfällt, können Sie die restliche Hälfte vor dem finalen Aufhängen ebenfalls bepflanzen, beispielsweise mit Kräutern.

2. Die Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom besuchen unsere Gefilde gemeinsam mit einem fiesen Kälteeinbruch jeweils im Mai, in diesem Jahr voraussichtlich zwischen dem 11. und 15.5. Darum weiss jeder gewiefte Gärtner – und Sie jetzt auch: Pflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen nach Draussen zum Spielen!

3. Dünger können Sie selbst herstellen – mit Brennesseln. Für 10 Liter Dünger brauchen Sie rund 1kg Brennesseln, die sie in ein kleines Fass geben und komplett mit Wasser bedecken. Nach zwei bis drei Wochen Ruhe ist Ihre Homemade-Jauche (die sie zehnfach verdünnen sollten) betriebsbereit.

4. Offene Saatgut-Säckchen sind ein pain in the ass, wenn es darum geht, diese gut zu verstauen. Sortieren Sie Ihre Samen darum am besten in leeren Tic-Tac-Dosen.

5. Basilikum ist ein sensibles Pflänzchen. Damit Ihnen das Kraut aber für einmal nicht schon eingeht, wenn Sie es bloss schief anschauen, sollten Sie nach dem Kauf erstmal die Plastikfolie dran lassen und erst nach und nach entfernen, damit es sich an sein neues Zuhause gewöhnen kann. Ausserdem sollten Sie Ihrem Basilikum täglich lediglich ein Zehntel des Topfvolumens zu Trinken geben. Weil das Allzweck-Kräutlein sehr viel Nahrung aus seiner Erde zieht, sollten Sie diese düngen – am besten mit Kaffeesatz.



Kommende RCKSTR Events & Partys

Phoenix
21.03.2018
Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018

Newsletter anmelden

Unseren Newsletter versenden wir Donnerstags.

Aktuelle Ausgabe online lesen

Anzeige