30.10.2017
Rubrik

Grumpy Halloween


Hässiger Löwe, hässiger Clown, hässiger Haifisch – wer sein Büsi an Halloween verkleiden will, muss mit Bisswunden und einem grantigen Haustier rechnen. Spass macht’s trotzdem. Zumindest bis man ein gutes Foto im Kasten hat.

Klar, sein Haustier zu verkleiden mag wenig Sinn machen. Zum einen finden das – zumindest Katzen – meist relativ beschissen, zum anderen ist’s ja nicht so, als würden sie mit ihrem Kürbiskübelchen von Haus zu Haus laufen und «Trick or Treat» rufen. Zumal Büsis ja auch als die missgünstigen Wesen der Tierwelt gelten und man somit am 31. Oktober wohl eher mit Tricks als mit Treats rechnen könnte. Nichtsdestotrotz und um Peta* mal wieder kräftig ans Bein pissen zu können, raten wir Ihnen, Ihren felinen Fellschatz in diesem Jahr für den heiligsten aller Horrorfeiertage in witzige Kostümchen zu zwängen. Selbstverständlich nur unter Aufsicht und nur für einige Minuten – aber wir gehen davon aus, dass unsere Leserinnen und Leser schlau sind und wissen, dass man Tiere nicht quälen sollten.

Für das Inspirationsfeuerwerk in Ihrem Gehirn finden Sie hier einige Vorschläge, wie Sie ihr pelziges Kind für die Homeparty aufpeppen können. Vom Löwen bis zum Clown, vom Dracula mit Fangzähnen bis hin zum Steampunk-Game-Character aus dem Lieblingsvideospiel – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vorausgesetzt Sie verfügen über einen funktionierenden Internetzugang und eine Kreditkarte, denn in der Schweiz ist der Tierli-Verchleiderli-Hype noch nicht so en vogue wie beispielsweise in Amerika oder Australien. Amazon ist darum Ihr bester Freund, wenn es ums Beschaffen der Festtagsgarderobe geht. Für alle, deren World Wide Web grad abgelegen ist (na, jetzt sind Sie wieder froh, gibt’s Print noch, gäll?) oder die an chronischem Geldmangel leiden: Schneiden Sie aus einem Stück Karton ein Dreieck aus, bemalen Sie dieses blau (für den Comiceffekt) oder grau (Realism, baby!) und befestigen Sie einen Gummizug daran. Schnallen Sie dieses Konstrukt Ihrer Katze um und schon haben Sie Maunzi zum Hai umfunktioniert. Für die Behandlung der Kratzspuren und Bisswunden wenden Sie sich anschliessend an Ihren Hausarzt.

Sehen Sie in der Slideshow selbst:

* Fuck you, ihr Möchtegern-Tierschutzorganisation, die jedes Jahr allein fast 90% der Tiere töten, die sie «retten», weil das besser sei, als sie in einem No-Kill-Shelter unterzubringen. Aber das sagt einem niemand, wenn man vor der Migros wieder mal von irgendeinem viel zu fröhlichen jungen Menschen mit einem «HALLIHALLO BITTE SPENDEN SONST SCHMORST DU IN DER TIERHASSERHÖLLE DU HIPSTER-ARSCHLOCH!!!» aus der Ruhe gebracht wird.



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