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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

31.10.2017
Rubrik Kultur

Instagram-Gore-Girls: Blut und Grauen statt perfekte Augenbrauen


Während sich auf Instagram ein Kardashian-Klon neben dem anderen tummelt und jeder mit Make-up-Pinsel und Contour-Kit neuerdings ein Make-up-Artist sein kann, gibt es auf der Social-Media-Plattform einige Frauen, die ihre Zeit vor dem Spiegel viel sinnvoller nutzen.

Sie denken, alle Frauen sehen derzeit komplett identisch aus? Könnte wohl daran liegen, dass die weibliche Bevölkerung (und auch einige männliche Vertreter) mittlerweile Instagram- und Youtube-Tutorials zum Zmorge inhalieren, um sich dann im kollektiven Instabrow-Look und mit überschminkten Kardashian-Gesichtern dem Alltag hinzugeben. Schön für sie, aber zum Glück gibt’s da draussen im grossen weiten Internetz auch noch solche Damen, die den Make-up Pinsel statt ins Lippenstift-Töpfchen in den Kunstblut-Eimer tunken und sich so zu absoluten Horror-Beautys pimpen, wegen denen man auch in einer komplett ausgeleuchteten Gasse noch ein bisschen Pipi in die Hose kriegen könnte.

Nicht nur im Horrorfilm-Sektor übernehmen Frauen zusehends die Regie-Hand («Babadook» hat uns kürzlich erst die Australierin Jennifer Kent geschenkt, Julia Ducournau kreierte «Raw», einen Film über eine junge Veganerin, die plötzlich beim Anblick eines abgetrennten Fingers der Heisshunger packt), auch im Bereich der Special Effects Make-up-Branche zeigen vermehrt Ladys, was sie drauf haben. Ob zerquetsche Zehen, herunterhängendes Gebiss, Schusswunden aus dem zweiten Weltkrieg oder widerliche Augeninfektionen – diesen Gore Girls ist nichts zu eklig. Anders sieht das Youtube, wo ihre Tutorials und Make-up-Videos regelmässig gemeldet und in der Folge gesperrt werden. Auf Instagram aber sind bloss Titten von der Community fernzuhalten, alles andere wird erlaubt – und somit wurde die Social-Media-Plattform langsam aber sicher zur Hochburg der Gore Girls.

Rani Haese

Junges Blut im SFX-Markt
Und die haben es in sich – zumal die meisten von ihnen unter 30 Jahre alt sind, manchmal sogar noch Teenager, und sich die ersten Special Effects selbst beigebracht haben. Eine von ihnen ist die 17-jährige Rani Haese aus Australien. «Manchmal sagt man mir, ich solle lieber normales Make-up posten, weil ich ein Mädchen bin», so Rani im Interview mit The Muse. Sie wirke zu androgyn und Männer würden ihr in Privatnachrichten vorschlagen, doch mal ein wenig Mascara zu tragen um weiblicher zu wirken. Ähnlich ging es Samantha Breault, die jahrelang als einzige Frau in ihrem Workshop tätig war und neben grossen Hollywood-Filmprojekten wie «Fido», «The Conjouring 2» oder «Insidious: Chapter 3» auch für Netflix-Shows wie «Stranger Things» oder «Santa Clarita Diet» im Schminkköfferchen wühlt. Sie fing sogar an sich Sam zu nennen, trug kaum Make-up bei der Arbeit und verhielt sich auffällig burschikos, um in der männerdominierten Welt des Films Anerkennung zu erhalten. Die Ignoranz ging sogar so weit, dass manche Kunden regelrecht schockiert waren, als sie realisierten, dass dieser Sam, dessen Arbeiten sie so feierten, offensichtlich Brüste hat.

Samantha Breault

Dabei ist die Herrschaft des Special FX eigentlich in Frauenhand. «Sieht man sich auf Instagram um, sind die meisten Artists in diesem Genre weiblich. Und auch an den Make-up-Schulen für diesen Bereich sind es hauptsächlich Studentinnen. Geht man aber in die speziellen Shops um Ausrüstung für sein Hobby oder seinen Beruf zu kaufen, gehören die oft Männern», wundert sich Kiana Jones, eine weitere Special-FX-Künstlerin, die unter dem Namen Freakmofx auf Instagram über 150’000 Follower begeistert. Und warum braucht’s in der heutigen Zeit von CGI eigentlich noch handgemachtes Grusel-Make-up? Weil CGI schnell lahm wirkt, findet Breault. Der Profi weiss, irgendwas an CGI stört immer, man merkt irgendwann, dass das, was einem hier als Realität vorgesetzt wird, nicht so wirkt. «Aber wenn du heute Filme wie ‘Alien’ oder ‘Predator’ siehst, wirkt es immer noch genauso gut, wie damals, als die Streifen noch im Kino liefen.»

Kiana Jones

Wer jetzt aber meint, mit ein paar Tutorials und einem Liter Kunstblut sei das Halloween-Outfit quasi im Kasten, der irrt. Jahrelanges Üben und Krampfen gehört ebenso zum Special-FX-Dasein, wie ganz viel Geld ausgeben, um all die Blut-Töpfchen, Latexladungen und Silikonformen zu kaufen, die man für diese Art von Beauty-Job braucht. Und weil Halloween ja jetzt schon fast hinter der Ecke hervor linst, bleibt Ihnen nicht mehr allzu viel Zeit für so ein Unterfangen. Für solche Last-Minute-Enthusiasten hat Brittney N. Hamilton alias Instagram-User Kataklyzma eine Marktlücke gestopft: Die SFX-Make-up-Artistin, die sich ihr Handwerk im übrigen völlig selbst und ohne Schule beigebracht hat, verkauft via kataklyzma.storenvy.com handgemachte Latexmasken, mit denen Sie auch Freddy Krueger in die Flucht schlagen könnten.

Kataklyzma



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Season Opening Jakobshorn
02.12.2017

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