11.09.2017
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Skate or Die: Vier Brands, die den Skate-Lifestyle leben


Ob Models mit Thrasher-Hoodies über den Runway huschen oder Instagram-Blogger mit Supreme-T-Shirts posen; der Skatestyle hat sich zum Liebling der Modebranche gemausert. 2016 wurde er wortwörtlich «en vogue» als das Magazin eine «Skate Week» ins Leben rief. Das gute an solchen Trends? In ein paar Jahren sind sie wieder vorbei. Denn vielmehr noch als ein Kleidungsstil ist Skaten ein Lebensgefühl. Hier vier Skatebrands, die lange vor dem Trendgehabe den Skater-Lifestyle in all seinen Facetten zelebriert haben (und noch lange so weitermachen werden).

Habitat

Das Skaterlabel Habitat, das sich mit bald 20 Jahren Labelgeschichte rühmen darf, ist nicht nur bekannt für seine erstklassige Qualität – Skateboard-Grössen wie Stefan Janoski oder Silas Baxter-Neal fahren die Bretter – sondern konnte seit jeher auch mit seinen aussergewöhnlichen Designs punkten. Inspiration findet Grafiker Joe Castrucci, der neben den kreativen Prozessen als Brandpapi auch für ziemlich alles andere verantwortlich ist, in Natur und Stadt und lässt die beiden Elemente in die einzigartigen Looks fliessen, sei es nun für eine neue Deckserie oder bei der Apparel-Linie. Auch Kollaborationen mit diversen Künstlern zählen zum Metier von Habitat. So gab es Kooperationen mit Bands wie Future Island, Animal Collective oder Pink Floyd. Die neuste Kollektion widmet sich ganz der David-Lynch-Serie «Twin Peaks»

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Fucking Awesome

Einen richtigen Plan gab es eigentlich nie. Aus reiner Langeweile, zu vielen Drinks und Insiderwitzen ist Fucking Awesome entstanden. Doch Skatelegende Jason Dill, am Anfang noch in Zusammenarbeit mit Fotograf Mike Piscitelli und später mit Anthony Van Engelen, schuf in den über 15 Jahren einen Streetwear-Brand, nach dem sich viele die Finger lecken. Das obwohl, oder gerade weil er seine Kleidung eher in einem unkonventionellen Stil kreiert; Dill will keinen Mainstream-Brand schaffen und entwirft nur dann und wann eine neue Kollektion – auf saisonale Mode scheisst er sowieso. Und unter keinen Umständen verwendet er Bildmaterial aus dem Internet. Alle Grafiken, die er nutzt, stammen von Vintage-Fotografien und Illustrationen – was die Fashion-Heinis nur noch schärfer auf seine Ware macht.

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Sk8mafia

Sk8mafia will nicht nur ein Brand sein. Das Label steht für Zusammenhalt, Freundschaft, die brennende Leidenschaft zum Skateboarding und dafür, einfach Spass zu haben. «It’s not a company, it’s a way of life», lautet das Kredo der Sk8mafia-Family. Produkte von und für Skater-Kids, sozusagen. Ihre Ideale bestehen seit der ersten Stunde: Dan Conelly kreierte vor mehr als zehn Jahren ein Brandportfolio für ein Studienprojekt und kassierte dafür den ersten Preis. Kurzum machte er zusammen mit seinen Kollegen Josh Piebe und Peter Smolik Ernst und startete ein richtiges Business damit. Anfänglich kreierten sie einfache Shirts und verteilten diese im Schneeball-Prinzip an ihre Freunde. Heute verscherbeln sie ihre Produkte, von Decks bis Kleidung, überall.

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Polar

Kaum ein Skatebrand konnte sich so schnell in der Szene etablieren wie Polar. 2011 von Skateprofi Pontus Alv in Malmö ins Leben gerufen, gewann das Label durch Promotionvideos, in denen Tricks wie «Wallrides» oder «No Complies» zelebriert wurden, an Popularität. Neben den aussergewöhnlichen Decks, allesamt mit grafischen Hinguckern bestückt, besticht der Brand durch seinen schlichten, aber zeitlos-coolen und qualitativen Streetwear. Von der momentan viel zu hippen 90er Jeans bis zu Velvet-Jacken, die Polar-Equipe setzt auf trendy und zeitgemässen Style. Mitunter ein Grund, weshalb sie auch bereits Kollaborationen mit grossen Brands wie Converse verzeichnen können. Für die Kollektion von 2017 spannten Polar mit dem schwedischen Label Trés Bien zusammen.

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