31 Indie-Hits, die ihr (ziemlich sicher) vergessen habt



«Kids», «Rock’n’Roll Queen» und «I Bet That You Look Good On The Dancefloor» wummern noch immer regelmässig aus den Boxen der Indie-Discos und bringen Gitarren-Fans von Züri bis Zurzach zum abhotten. Viele, mindestens genauso feierwütige Songs dieser Zeit sind aber fast komplett in der Versenkung verschwunden oder nur noch in den Spotify-Listen einiger Immer-noch-Enghosen-Träger (aka uns) zu uns finden. Hier ein nostalgischer Blick zurück:

Hard-Fi – Cash Machine

«Go to a cash machine
to get a ticket home.
Message on the screen says
‹don’t make plans, you’re broke›»
Wir waren alle schon mal soweit.

The Pigeon Detectives – I’m Not Sorry

In Sachen durchgeknallte Bandnamen immer noch ganz weit vorne

The Rifles – She’s Got Standards

High-Fives von The Clash für die schnittige Punk-Attitüde und die messerscharfen Riffs

Reverend & The Makers – Open Your Window

Der Reverend und seine Band haben 2017 bereits ihr sechstes Album rausgehauen. Gutes Ding, aber die Hitdichte des Debüts haben die Sheffielder nie mehr erreicht.

Larrikin Love – Happy As Annie

So klingen die Mumford & Sons nach fünf Linien Speed in einem irischen Agglo-Pub.

The Thrills – Big Sur

Ein Song wie die sonnenschummrigen Erinnerungen an die Kalifornien-Ferien die wir nie hatten.

The Coral – Pass It On

Wo wir schon gerade bei den 60s-Vibes sind.

The Sunshine Underground – Put You In Your Place

Einen Sommer lang war New Rave das grosse Ding und die Glowstick-bestückten Fist-Pumps passten selten besser als zu dieser Hymne.

Shitdisco – Ok

Apropos New Rave

Hadouken – That Boy, That Girl

APROPOS NEW RAVE!

The Rakes – 22 Grand Job

Zwei Minuten und zwei Sekunden, mehr braucht ein grossartiger Song nicht.

The Streets – When You Wasn’t Famous

«Ahhh see right see the thing that’s got it all fucked up now is camera-phones.
How the hell am I supposed to be able to do a line in front of complete strangers, when I know they’ve all got cameras?»

Tragödien, wie sie nur das Leben schreiben kann. Ausserdem: Handy-Cams waren mal ein Novum.

Morningwood – Nth Degree

Ein Bandname fast so dümmlich wie «Ichy Poopzkid», aber der Song geht ohne Halt in die Beine.

Dirty Pretty Things – Gin & Milk

Carl Barat, auch bekannt als «der andere da, von den Libertines» hatte eine tolle Band, die bedauerlicherweise nur zwei Alben lang überlebt hat. Jänu, dafür haben wir The Libertines wieder.

Jack Peñate – Second Minute Or Hour

Was zur Hölle wurde aus Jack Peñate?

Hot Hot Heat – No, Not Now

Was zur Hölle wurde aus Hot Hot Heat? Bitte was, die haben vor zwei Jahren ein neues Album rausgebracht? War es gut? … ah, ok. Schade.

Good Shoes – Under Control

Good Shoes braucht es auch, um dieses Monster auf der Tanzfläche zu überleben.

The Automatic – Monster

Apropos Monster. Ausserdem: Screamo-Vocals in einem Indie-Song, FTW!

Hot Club de Paris – Shipwreck

Ein Song, wie ein ADHS-Kind nach seiner fünften Tasse Espresso

The Vines – Get Free

Hätte es Nirvana in den 2000er noch gegeben, wären The Vines ihre Vorband gewesen. Ausserdem: Sänger Craig Niccols war auf dem Cover der allerersten RCKSTR-Ausgabe von 2004.

Late Of The Pier – Heartbeat

Apropos Nirvana: Dave Grohl hat sich persönlich als Fanboy von Late Of The Pier geoutet, Beweismaterial gibt’s auf Youtube.

The Enemy – Away From Here

Die persönlichen Lieblinge von dem einen Gallagher-Bruder, dem weniger hässigen

Milburn – Lipstick Licking

Arctic Monkeys hätten den Song bestimmt auch gerne geschrieben.

The Holloways – Two Left Feet

Geigen kommen in der modernen Popmusik viel zu wenig vor.

Sandi Thom – I Wish I Was A Punk Rocker

Die Lyrics waren ja schon damals einigermassen cringey, aber hey, das waren unsere Frisuren auch.

CSS – Let’s Make Love And Listen Death From Above

Alle waren verliebt in Frontsängerin Lovefoxx und alle waren am Boden zerstört, als sie schlussendlich den Typ von den Klaxons gedatet hat.

The Bravery – A Honest Mistaken

Bandleader Sam Endicott produziert heute Songs für Christina Aguilera. SELL OUT!

The Dead 60’s – Riot Radio

Ska-Drums und die nervöseste Gitarre seit ever. Und das soll geil sein? Oh ja.

Hockey – Too Fake

So radiofreundlich wie noch nie

The Long Blondes – Once And Never Again

«19 you’re only 19 for God’s sake,
oh, you don’t need a boyfriend.»

Peptalk für zerbrochene Beziehungen hat nie besser geklungen.

The 1990’s – You Made Me Like It

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