Aus 1 werden 3 und neue Musik – Mind Mint veröffentlichen am 10. Januar ihr neues Album


Ja, wir machen jetzt auch den Vergleich, wenn ein Band-Member einer bekannten Band was Neues macht. Rick McPhail, Gitarrist bei Tocotronic, hat nämlich ein neues Trio auf die Beine gestellt, das bei weiten besser ist als Tocotronic! Finden zumindest wir auf jeden Fall - und das soll was heissen, denn Tocotronic sind schon verdammt gut! Die Rede ist hier auch nicht von Glacier – übrigens auch ein ziemlich gutes Nebenprojekt, das Rick gegründet hat -, sondern Mint Mind.


So neu wie gerade angepriesen, ist dann das Projekt Mint Mind auch wieder nicht. Es startet im Jahr 2016 mit einer Solo-Produktion von Rick. «Near Mint» nennt sich das gute Ding und hört sich ziemlich geschmeidig. Mit Mint Mind begibt sich der gebürtige Amerikaner in den Indie-Garage-Rock, der irgendwie sein eigenes Lied spielt.

Nun hat er sich einen Drummer und einen Gitarristen mit ins Boot geholt. Zusammen mit Tim Wenzlick und Christian Klindworth entstand der zweite Langspieler, der ab dem 10. Januar der Welt zu Ohren gefügt werden kann.

Immer noch im fast perfekten Zustand

«Thoughtsicles» nennt sich die kommende Addition in Mint Minds Langspielersammlung. Thoughtsicles ist eigentlich gar kein Wort, aber gut möglich, dass Rick McPhail, der gebürtiger Amerikaner ist, den Begriff aus der U.S. Sitcom „30 Rock“ hat, eine von Tina Fey geschaffene Comedy, die von 2006 bis 2013 lief. In „30 Rock“ sind Thoughtsicles ganz einfach Ideen. Auch in ihrem Sound sind Mint Mind nicht ganz klar unterwegs: Übergeordnet kann man sagen, dass ihr Album nach einem Mix aus 80er/90er-Jahre Garage/Grunge Sound à la Pixies oder Dinosaur Jr. ist. Sie behalten jedoch immer ihren eigenen Touch in den Songs und bringen so trotz des Klang-Wechsels der Songs einen roten Faden in den ganzen Langspieler.

Die ersten drei Vorabsingles versprechen schonmal einiges. Wir durften bereits in «Thoughtsicles» reinhören und wir können bestätigen, dass sie halten was sie versprechen.