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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

03.11.2017
Rubrik Musik

Beck – It’s like wow!


Beck war schon immer gut darin, sich neu zu erfinden: Von Folk-Rap über Garage-Funk bis zu Singer/Songwriter beherrscht der Amerikaner alle Genres. Auf seinem neuen Album „Colors“ widmet der 47-Jährige sich nun dem Pop. Im Interview verrät er, warum die Platte so gutgelaunt klingt und woher er nach all den Jahren die Inspiration nimmt.

Beck, dein 2014 veröffentlichtes Album „Morning Phase“ klang ziemlich introvertiert, „Colors“ ist nun das komplette Gegenteil. Woher plötzlich all die gute Laune?
Beck: Die ersten Songs entstanden bereits 2014 und 2015, ich bin damals viel getourt und hatte eine unglaubliche Band. Mit vielen der Musiker habe ich schon in den Neunzigern gespielt. Wir haben eine sehr enge Verbindung, musikalisch wie persönlich. Es fühlte sich an wie ein großes Familientreffen. Diese Gefühle flossen unmittelbar in die neuen Songs. Mein Ziel war es, eine Platte zu machen, in der viel Licht und positive Gefühle stecken – schließlich habe ich in den letzten Jahren genug experimentelle, abstrakte, düstere und launische Musik gemacht.

Es gibt nicht viele Musiker, die so viel künstlerische Freiheit haben wie du. Eigentlich ein Luxuszustand – aber kann das auch gefährlich sein?
Klar, bei einer Band hat jeder seine Stimme und wenn einer zu sehr abschweift, pfeifen die anderen ihn zurück. Diese Balance gibt es bei mir nicht. Wenn ich zu weit vom Weg abkomme, muss ich alleine zurück finden. Andererseits bin ich für diese Freiheit sehr dankbar. Ich kann experimentieren und Dinge ausprobieren. Manchmal geht das in die Hose, und man macht Fehler. Fehler können aber auch schön sein. Ich bin immer wieder überrascht, wie vorsichtig einige befreundete Bands und Künstler inzwischen geworden sind. Ich kann das nicht, ich muss rücksichtslos sein, um etwas zu finden, das wirklich interessant ist.

Woher nimmst du nach all den Jahren die Inspiration?
Die ist einfach da. Jeder von uns hat in irgendeiner Form Musik in sich und ich habe noch so viele Sachen, die ich machen will, dass ich nicht glaube, dass mir die Ideen je ausgehen werden. Manchmal habe ich eher das Gefühl, dass ich nicht genug Zeit habe, um sie alle umzusetzen.

Textlich geht es auf „Colors“ viel um die Liebe. Wenn man nicht wüsste, dass du seit 2004 Jahren verheiratet bist, könnte man meinen, du wärst frisch verknallt.
(Lacht) Es geht auf dem Album viel um Bestätigung. Darum, das Leben wertzuschätzen, auch wenn es manchmal schwer ist oder war. Es ist einfach, optimistisch zu sein, wenn man jung ist und die Dinge toll aussehen. Schwerer ist es, einen Ort des Glücks zu finden, nachdem man harte Zeiten und Kämpfe erlebt hat. Das ist eine andere Art der Freude, die für mich ein bisschen tiefer geht.

Wann bist du das letzte Mal eine ganze Nacht mit einer Person wach geblieben, so wie du es in „Up All Night“ beschreibst?
Das mache ich ständig. Gestern zum Beispiel war ich mit ein paar Freunden essen und das war so ein Abend. In der heutigen Welt arbeiten wir alle hart. Auch ich habe einen Großteil meiner Karriere so verbracht, bin viel gereist und hatte 14-Stunden-Tage im Studio. Aber man braucht zwischendurch Momente, in denen man einfach mal loslässt. Den Leuten, mit denen man zusammen ist, tief in die Augen guckt und Kontakt sucht.



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