Das RCKSTR-Corona-Freundebuch mit Marco Liembd von der Schüür


Unsere Interview-Reihe zum Lockdown.


Wir vermissen Konzerte, Freunde und Familie. Um diesem Herzschmerz ein bisschen entgegenzuwirken, haben wir unseren liebsten Menschen aus dem Konzert und Nachtleben unser Freundesbuch geschickt. 

Dieses Mal mit Marco Liebd von der Schüür in Luzern. 

RCKSTR-Magazin: Mit wem verbringst du den Lockdown?
Marco: Grundsätzlich mit den verbliebenen Schüür-Mitarbeitern und meinem Balkon.

Was hast du letzte Nacht geträumt?
Dass es einen Virus geben würde und fast weltweit keine Konzerte mehr stattfinden. Alles geschlossen. Clubs, Bars, tutti. War ein Albtraum.

Was ist in deinem Kühlschrank?
Konstant Salat. Der Rest wechselt.

Für wen würdest du die Lockdown Regeln brechen?
Für einen Tauchgang bei 30° Wassertemperatur.

Wann warst du das letzte Mal draussen?
Heute.

Was ist dein Go-To Lockdown-Outfit?
Ein Shirt mit Aufdruck Inhale. Exhale.

Was hörst du zur Zeit auf Repeat?
Ausschliesslich Musik, die ich immer hören wollte und noch nie dazu kam (grösstenteils noch eingepacktes Vinyl).

Mit wem telefonierst du am meisten?
Meinen Eltern.

Was machst du jetzt in deiner Freizeit?
Ich hatte diverse Projekte in/an meiner Wohnung. Diese gehen nun aus. Muss was Neues planen.

Trinkst du mehr Alkohol als sonst?
Gleichviel?

Womit verbringst du jetzt deine Freizeit?
Mit langen Gesprächen, mit mehr Zeit und Ruhe.

Was vermisst du aktuell am meisten?
Das zufällige Leben. Das zufällige Begegnen. Und natürlich Veranstaltungen und Bars wo genau solche Zufälligkeiten stattfinden.

Was hast du in dieser Zeit gelernt?
Geduld üben. Geduld üben. Geduld üben.

Was wünschst du dir für die Zeit danach?
Das sich tatsächlich eine neue, gerechte und ökologische Gesellschaftsform durchsetzt. Konkret wünsche ich mir also, auch nach der Krise ein Idealist zu bleiben.