Diese Woche in Schweizer Musik mit Florian Burkhardt, Kush K u.v.m.


Kush K und Florian Burkahrdt

Wir lieben Schweizer Musik und haben noch viel mehr Liebe für alle Künstlerinnen und Künstler, die unsere Musikszene lebendig machen. Aus diesem Grund widmen wir ihnen jeden Freitag hier einen Platz, wo wir für dich zusammenfassen, was diese Woche in der Schweizer Musikszene passiert ist.


Mit wem wir verträumt auf die Zimmerdecke schauen

Jetzt brauchen wir etwas zum Träumen und das bekommen wir von der Debut-EP “Music for the Masses” von Inbetween Movies. Einmal erinnert der Sound an die Cocteau Twins, ein andermal denken wir dabei an Slowdive. Das Quartett aus Zürich zaubert eine Klangwelt aus Shoegaze und Dreampop – wir lieben es. 

Der Song “It All Sounds Quite Good To Me” eignet sich perfekt, um aus dem Fenster zu schauen und zu beobachten, was draussen noch vor sich geht. In der Schwebe zwischen Tagträumerei und Realität, da bewegt sich nämlich auch der Song: Rhythmischer Sprechgesang und passende Synthiemelodien liefern auch den richtigen Sound, um durchs die Wohnung zu tänzeln. 

“Kiddios Cave” hatten wir vor ein paar Wochen schon vorgestellt, aber wir sind immer noch ganz verliebt in den Song. Wir möchten dazu auf unseren Parkettboden liegen und das Licht der Sonne durch die Fenster beobachten. 

 

Mit wem wir Hunde streicheln möchten

Florian Burkhardt ist Autor, Model, Künstler und ein Hundefreund. So heisst sein neuestes Projekt “Hugodisco”. Es ist die Nachfolge vom legendären  Electroboy und – zumindest im Namen – eine Hommage an seine verstorbenen Hunde “Hugo” und “Disco”. Der Song heisst dann dementsprechend auch “Dog in a Computer” und wir als Tierlifans sind damit schon mehr als zufrieden gestellt.

Musikalisch ist das Ding aber auch sehr spannend. Das Stück bewegt sich zwischen Synthiepop und Elektropunk. Besonders die Instrumentalversion hat es uns angetan. Der Song ist eingängig und animiert uns dazu, mit ihm zu putzen, zu tanzen und unseren Hund noch ein bisschen mehr zu herzen. 

 

Mit wem wir noch ein letztes Mal durch die Nacht tanzen wollen

Nach acht Jahren ist Schluss. Yokko löst sich auf. 

In diesen acht Jahren ist viel passiert: Ihr erstes Konzert gaben sie direkt auf dem Hausberg vom Gurtenfestival. Es folgte ein Swiss Music Award als “Best Talent” und eine Nominierung als “Best Live Act”. Dann zahlreiche Konzerte in fast allen Clubs und fast allen Bühnen der Schweiz. 

“Insbesondere im letzten Jahr haben wir vermehrt gemerkt, dass wir uns als Band musikalisch etwas auf den Füssen stehen. Nun ist die Zeit gekommen, uns selbst und unseren eigenen musikalischen Projekten etwas mehr Zeit zu widmen”, lassen die vier Jungs in einer Medienmitteilung verlauten. Wir wünschen ihnen allen viel Erfolg und Glück und sind schon gespannt auf die weiteren Projekte, die folgen werden. 

Ihr letztes Konzert geben die Jungs im Bierhübeli in Bern am 24. Oktober.

Wer uns jetzt schon den Sommer herbeiwünschen lässt

Wenn wir uns den neuesten Track von Kush K anhören, können wir es kaum erwarten, bis wir draussen abends die Grillen hören. Und wir unsere verschwitzen Körper im Wasser abkühlen. Mit ihrer neuen Single “Special” bringt uns Kush K ein bisschen den Sommer und den perfekten Soundtrack dazu.

Der Song umarmt dich und hüllt dich. Und davon brauchen wir jetzt mehr.

Die Mischung aus psychedelischem und Indie-Sound hat es uns besonders angetan. Und wir sind ganz verliebt in die Stimme von Sängerin Cat. Wir warten sehnsüchtig auf mehr! Die EP von Kush K wird bald erscheinen und wir verfolgen das mit Argusaugen!

Wer sich dafür zurückmeldet…

…ist Pepsine! Der Singer-Songwriter aus Luzern nahm sich eine musikalische Auszeit von fünf Jahren und kommt nun zurück mit der ersten Single “Open Water”. Der Song ist zwar einfacher Pop aber darum nicht weniger gut. Ein eingängiger Refrain, und eine gewisse Nonchalance, die ansteckend ist. 

 

Von wem wir uns ein Quarantäne-Selfie wünschen

Vielleicht kennen einige Andryy unter dem Namen Allen Finch. Unter diesem Namen gab der Winterthurer sein Debütalbum heraus. Jetzt singt der 26-Jährige auf Schweizerdeutsch und wir lieben es, dass wir die Songs nun auch unseren Mamis zeigen können, die Englisch nicht so sehr im Griff haben. Die EP hat den überaus sympathischen Namen “Das isch mini erschti EP merci fürs Lose” und da hören wir natürlich gerne rein.

Die Songs klingen nach sehr gut durchdachten Pop-Hymnen. Beispielsweise “Geil” hat es uns besonders angetan. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir wieder raus zum Spielen dürfen und mit dem Song in unseren Ohren zur nächsten Party spazieren. Zu seinem Wechsel auf Mundart sagt Andryy: “Auf Englisch wirkt vieles einfacher, ja gar lässig – viele verstehens ja eh nicht – auf Schweizerdeutsch wirkts dann schnell entweder sauglatt oder bünzlig und wirklich gute Rimes sind hart zu finden. Aber Herausforderungen sind ja nun mal da, um angenommen zu werden.”

Wir finden Andryy hat diese Herausforderung gut gemeistert und wir wünschen uns noch mehr Mundartperlen des jungen Künstlers. 


Mit wem wir jetzt in die Tasten hauen

Satte Synthies und schlaue Melodien sind das, was wir jetzt brauchen, um im Home Office so richtig loszulegen. Tompaul liefert uns mit “Wallawer” genau den richtigen Track dazu. Melancholische Sounds im Spannungsfeld zwischen Pop und Elektronik mit Tom Fischers Stimme ist eine einmalige Mischung, die es in sich hat. Und wer dazu nicht arbeiten will, wir finden, die Musik eignet sich auch ganz ausgezeichnet zum Joggen und Sport machen und wird uns zu Höchstleistungen antreiben. 

Wir möchten das Ganze bald einmal live sehen und kreuzen unsere Finger ganz fest, dass das ganz bald möglich ist.