Diese Woche in Schweizer Musik mit Mü man und Inbetween Movies


Wir lieben Schweizer Musik und haben noch viel mehr Liebe für alle Künstlerinnen und Künstler, die unsere Musikszene lebendig machen. Aus diesem Grund widmen wir ihnen jeden Freitag hier einen Platz, wo wir für dich zusammenfassen, was diese Woche in der Schweizer Musikszene passiert ist.


Mit wem wir aufs Album anstossen

Mü man ist den Menschen, die die Schweizer Hip-Hop-Szene kennen, sehr warschreinlich ein Begriff. Er wurde bereits mehrfach bei den Lyrics Awards nominiert, bisher stellte er seine Songs als gratis Releases zur Verfügung, jetzt veröffentlicht er sein erstes Album. Seine Texte flowen und sind schlau. Songs wie “CC” erinnern uns mit den verträumten Beats fast ein bisschen an unser liebstes Lo-Fi-Hip-Hop-Radio. Man sollte Mü man aber unbedingt zuhören. Seine Texte sind ehrlich und sozialkritisch. 

 

Wer mit uns das Karma beschwört

Der Luzerner Rapper EMM hat am Freitag seine neue Single “Gustav Gans” veröffentlicht. Er bringt uns damit frische Beats, aber auch ein Throwback in die 90er, den wir lieben. Im neuesten Song rappt er über überprivilegierte Menschen, die alles im Leben geschenkt bekommen, bis es einmal nicht mehr so ist. “…denn Karma hat Ausdauer, und es sucht jeden und jede heim. Und so werden aus den Bitcoin-Millionären wieder Studis, und reich, schön und sexy wird wieder ganz normal”, heisst es im Pressetext. Wir sagen “Namaste!” zu dieser karmischen Nummer, die uns von den guten 90ern träumen lässt.

 

Mit wem wir jetzt in einem leeren Kino sitzen wollen

Inbetween Movies sind unsere liebsten Shoegaze-Künstler von Zürich. Wir wollten mit ihnen schon im Regen rumschmusen, jetzt wollen wir auf ein Kinodate. Sie veröffentlichen ihre neue Single “At the Movies” und bringen uns damit eine Achterbahn der Gefühle. “Die Welt ist aus den Fugen geraten, und davon erzählt der Song: Der Bogen spannt sich von dem bröckelnden Zusammenhalt der EU, über die Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer bis zur Orientierungslosigkeit im Kapitalismus”, heisst es im Pressetext über den Song. So passt auch der Klangteppich perfekt zu dieser Welt, die melancholisch und manchmal fast hoffnungslos klingt.