Diese Woche in Schweizer Musik mit One Sentence.Supervisor, Namaka u.v.m.


Wir lieben Schweizer Musik und haben noch viel mehr Liebe für alle Künstlerinnen und Künstler, die unsere Musikszene lebendig machen. Aus diesem Grund widmen wir ihnen jeden Freitag hier einen Platz, wo wir für dich zusammenfassen, was diese Woche in der Schweizer Musikszene passiert ist.


Mit wem wir unser Taschentuch teilen

Am Donnerstag hätte eigentlich die Tour von Panda Lux zusammen mit Dachs beginnen sollen. Eigentlich. Das ist nun aber aufgrund der aktuellen Lage nicht passiert. Dafür haben sie ein neues Video zu ihrem Song “Staub” veröffentlicht. Und der Clip passt perfekt zur Situation. Die Band schreibt auf Facebook selbst:

“Als wir das Video im November 2019 zusammen mit Yannick Mosimann konzipierten und es eine tolle Idee fanden, einen Prepper-Einsiedler zu zeigen, der sich auf einem verlassenen Camping-Platz mit seinen Roboter-Freunden auf die Apokalypse vorbereitet, wussten wir natürlich nicht, was das 4 Monate später für einen neuen Unterton bekommen würde.”

Wir auch! Aber wir sind froh, dass sie es trotzdem releast haben. Denn es holt uns – gerade jetzt – ab denn es hilft, damit fertig zu werden. Grosses danke und grosses Bussi.

Hier gehts zum Video.

Wem wir jetzt ein High Five mit 2 Metern Abstand geben

Vor Kurzem haben wir “Monsters Forever”, das Debütalbum von Tim Freitag, besprochen. Die Platte hat es nun auf Platz 5 der Schweizer Albumcharts geschafft. Cheers auf euch! Und ja, ein Interview mit den Jungs wird nächste Woche nachgereicht.

Wer uns jetzt die Sonne bringt

Die neue Single von Namaka ist eine Ode an die Freiheit und Einigkeit. Eigentlich ein perfekter Track für Zeiten wie diese. Die Schweizer Electropop Band vermischt leichte Synthies und eingängige Beats mit der wunderbaren Stimme von Sängerin Sophie. In ihrem neuen Song “Rainbows in Berlin” bringen sie uns die Sonne ein bisschen in unser Wohnzimmer. 

Einer von Sängerin Sophie Adams Einflüsse sei Björk, wie es auf der Website der Band heisst. Wir finden, das hört man raus und das gefällt uns. Vor einigen Wochen erschien ihr Song “Butterflies”, der genau so leicht daherkommt, wie die zweite Singleauskopplung. Die EP von Namaka, die bald erscheinen soll, heisst “Water On The Sun” und wir sind gespannt auf mehr. “Rainbows in Berlin” hörst du hier.

 

Wer uns überrascht hat

Alex Nauva ist eigentlich Frontmann bei O.G.M.H. Die Ostschweizer Band hatten wir erst kürzlich vorgestellt (und wir hören “feel” noch immer auf Repeat). Jetzt veröffentlicht Alex Nauva seine neue EP “Yume”. Die EP hat uns überrascht, denn die Songs darauf sind wirklich schonungslos Ehrlichkeit. So etwa der Song “Power”, in dem Nauva auf sehr echte Art und Weise sein eigenes Abhängigkeitsverhältnis hinterfragt.

Den Song “Yume” veröffentlicht er am Freitag mit der “EP” und dieser hat es uns besonders angetan: Das Opening mit warmen Synthies, simple aber wunderschöne Melodien. In “Yume” zeigt uns Nauva erneut sein Songwriting Talent und überzeugt uns mit klugen Texten und Authentizität. Hier kannst du die EP kaufen und sogar ein T-Shirt gewinnen.

 

Wieso wir uns jetzt ein bisschen mehr wie Hippies fühlen

Wie könnten wir auch anders, wenn wir einen Song von einem Künstler namens “Blumenkind” vorstellen?! Der Winterthurer bringt mit “Would You Wanna Go” eine Elektro-Neuentdeckung. Moderne Beats und eine Melodie, die im Kopf bleibt. Hiner “Blumenkind” steckt Gabriel Brönnimann, der die Tracks bei sich zuhause aufnimmt und jeweils auf Soundcloud stellt. 

Brönimann sieht zwar ein bisschen aus wie ein Blumenkind, seine Musik klingt aber gar nicht so. Im Song “Would You Wanna Go” spannt er mit dem holländischen Newcomer Tom Wavy zusammen, was eine spannende Symbiose ergibt. Hören kannst du den Track hier.

 

Wer uns Farbe in unser Zuhause bringt

Prince Jelleh klingen experimentell, wild und eingängig. Das wissen wir nicht nur von Liveauftritten sondern auch von seinem langersehnten Debüt Album, das am Freitag erschienen ist. Die Platte heisst “DONE” und ist eine Mischung aus vielen Genres. Teilweise klingt sie psychedelisch und dann sind wieder klare Hip Hop Einflüsse, wie etwa im Song “Settle 4 The Moon” zu hören. 

Hinter Prince Jelleh steckt der Winterthurer Singer und Songwriter Lukas Fuchs. Prince Jelleh bringt uns nicht nur musikalisch, sondern auch mit Clips (wie etwa der zu “Settle 4 The Moon”) Farbe in die vier Wände. Bis zur Plattentaufe dauert es unter den aktuellen Umständen noch etwas. Sie findet am 11.09 im Salzhaus in Winterthur statt. 

 

Was wir immer und immer wieder schauen

Das neue Video von One Sentence.Supervisor zum Song ”SeemsLessSeamless” hat es uns sehr angetan. Der Clip ist extra vertikal gemacht, sodass er den Screen unseres Handys perfekt ausfüllt. Was dann folgt ist etwas, das den Voyeuristen in uns sehr befriedigt: Wir sehen in ein fremdes Handy Display. Zwischen Mentaltrainiing und Mariokart switchen wir so durch dutzende Programme. 

Was wir besonders charmant fanden: Wie sie an Minute 1:28 einen Clip ihres eigenen Livekonzerts eingebunden haben. You go, One Sentence.Supervisor! Sehen könnt ihr den Clip hier

 

Mit wem wir durch die Küche tanzen wollen

Urges ist eine Post Punkband aus Baden. Zu ihrem sehr eingängigen Song “4am” haben sie nun einen Videoclip herausgebracht. Den Clip sollte man unbedingt auf dem Handy schauen und davor die Youtube-App herunterladen. Dann geniesst man das Ding nämlich in 360°-Ansicht. 

Mit diesem Videoclip geben uns Urges ein kleines Privatkonzert und das ist genau das, was wir gebraucht haben: Inmitten einer Band rumtanzen. Anschauen kannst du dir das Video hier.