Diese Woche in Schweizer Musik mit Sacha Love, Namaka und mehr


Schweizer Musik

Wir lieben Schweizer Musik und die Künstlerinnen, die die Szene lebendig machen. Darum widmen wir unseren Schweizerheldinnen hier jeden Freitag einen Platz, wo wir für dich zusammenfassen, was diese Woche in der Schweizer Musikszene passiert ist.


Mit wem wir unseren ersten richtigen Sommerabend am See geniessen wollen

Irgendwo zwischen bluesig, funky und gutem alten Indie-Rock, wie man ihn noch aus den 00er Jahren kennt, bewegt sich der Fribourger Künstler Sacha Love. Sein neuester Song mit Ohrwurm-Potential «Crystal» läuft bei uns seit Dienstag rauf und runter. Eine feine Mischung austreibenden Drums und zarten Gitarrenklängen packt uns an der Hand und unsere Herzen schon mal mit grosser Vorfreude auf die kommenden Sommernächte. Bei den Zeilen «I hope you struggle as I did” können wir uns dann alle gemeinsam in die Gefühlswelt des Tracks einlullen lassen. Also fast ein bisschen wie «Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen». Einfach nicht ganz so kitschig und mit ein bisschen mehr Ach-komm-du-kannst-mich-mal-Attitüde.

Zum Song «Crystal» gabs übrigens gleich eine zweite Single mit dazu! Die beiden kannst du dir HIER anhören.

Mit wem wir in unseren Träumen davonfliegen wollen

Das Trio Namaka aus Zürich schaffet es mit seinem Electro-Pop eine Soundkulisse zu schaffen, die einem Film entspringen könnte. Einer, der sich aus unseren zart rosa, kantigen, Träumen zusammensetzt. Letzte Woche haben sie genau das, was sie mit ihrer Debüt-EP «Apron Ties» im Jahr 2017 angefangen haben, mit ihrer neuen EP «Water On The Sun» bestätigt. Die fünf Songs des Kurzspielers wechseln sich ab zwischen Zuckerwatten-Gefühl und Düsterheit und machen «Water On The Sun» deshalb zu einem Hörvergnügen, das einem nicht mehr so schnell loslässt. Vorausgesetzt man mag elektronische Klänge, natürlich.

Wir träumen uns jedenfalls seit einer Woche mit ihrem Sound weg. Wenn du auch Bock hast drauf, kannst du dir HIER die EP von Namaka selbst anhören.

Mit wem wir an den kommenden Grill-Partys am liebsten rumschunkeln wollen

Ist es Spanisch? Ist es Portugiesisch? Ist es Italienisch? Nein, es ist Rumantsch! Die Songs der Bündner Künstlers Pascal Gamboni sind alle Rumantsch. Lässt uns zwar kein Wort verstehen, aber bei Musik geht es ja oftmals einfach nur um die Vibes. Pascal Gambonis neuster Track «Nova Forza», macht uns vor allem eines: Gute Laune. Am liebsten würden wir zum Song direkt unsere Grills auf den Balkonen anschmeissen und zur Musik unsere Halloumis braten lassen. Trällernde Gitarren mit eingängigen Riffs und die Stimme, die Wörter zuwirft, die du gar nicht verstehst, sind eine ohrwurmige Kombo.

Du hast vier Freunde zum Grillen eingeladen und brauchst noch den Soundtrack dazu? HIER kannst du dir Pascal Gambonis Song «Nova Forza» anhören.

Wen wir gerne beim Zeitreisen dabei hätten

Kennst du Echo Child? Wir auch nicht, aber damn, haben wir da was verpasst! Bad News gleich zuerst: Echo Child gibts nicht mehr, dafür hat sich der Herr hinter Echo Child entschieden, sich umzubenennen in Polar Klub und wir groven uns dazu die Hintern weg. Heute Freitag, 15. Mai gibt er uns die ersten drei Tracks des frisch geborenen Projekts. Irgendwo im 60s Psychedelic mit schön viel Lo-Fi Garage Sound kombiniert, finden wir uns wieder in einer musischen Welt, die uns anmacht in eine Zeitmaschine zu steigen und zurück in die Vergangenheit zu düsen. Natürlich mit Polar Klubs EP „I Don’t Dance“ im Gepäck, dann bleiben wir nämlich im Herzen immer noch im wunderbarem 2020. OK, vielleicht setzen wir uns ein Jahr zurück ins 2019 oder eines vor ins 2021, einfach aus Gründen…

Die EP „I Don’t Dance“ von Polar Klub kannst du dir HIER anhören.