Diese Woche in Schweizer Musik mit Slow Soak und mehr


Eine kleine aber feine Portion Schweizer Musik frisch serviert zum Wochenende.


Wem wir gerne immer wieder zuhören

Die Baseler Slow Soak haben zwar erst gerade im Mai ihre EP «Mostly Fine» rausgehauen, beglücken uns aber bereits wieder mit neuer Musik: Der neuste Song heisst – ziemlich passend übrigens – «One More Time» und verzückt unsere Ohren mal wieder so richtig. Einfach mal in die Sonne legen und schwelgerischen Indie-Folk-Rocker geniessen.

«One More Time» von Slow Soak kannst du die HIER anhören.

 

Wer uns wundern lässt, was als Nächstes kommt

Pina Jung aka Stefanie Gubser wird im Oktober ihre Debüt-EP «Wuwei» veröffentlichen, zuvor zeigt sie uns aber schon mal einen Vorgeschmack: R&B, gemischt mit Elektronica, Spoken Words und ganz viel Gefühl. Die Künstlerin aus Zürich schafft mit ihrem zweiten Song «Wondering What’s Coming Next» ein Stück Musik, das berührt und man sich immer wieder anhören kann, ja sogar sollte.

«Wondering What’s Coming Next» von Pina Jung hörst du HIER in voller Länge.

 

Wer uns daran erinnert, dass wir eigentlich mal wieder ins Kino gehen könnten

Wer unsere Schweizer Musik Rubrik öfters liest, weiss, dass wir total auf französisch gesungene Tracks abfahren. Da kommen uns diese Woche Meimuna mit ihrer neuen Single «Au-Déla» gerade gelegen. Der Song ist so atmosphärisch dass er auch direkt in einen Sci-Fi-Film eingebaut werden könnte. Für so Szenen, bei denen man beispielsweise die Welt aus dem All beobachtet. Ein wunderbarer Song, der nicht nur perfekt als Filmmusik dienen könnte, sondern auch superst fürs Kopfkino geeignet ist.

Meimunas Song «Au-Déla» kannst du dir HIER anhören. Das Video gibst HIER zusehen.

Wessen Dialekt uns ins Herz trifft

Songs in Schweizerdeutsch ist dagegen immer so eine Sache. Entweder verschandeln unsere Sprache die Lieder, oder sie gibt ihnen erst so das gewisse Etwas. Irgendwo dazwischen? Gibts nicht. Die Bernerin Milena Patagônia schafft es, ihr Berndeutsch so zu benutzen, dass ihre Songs nicht nur einladend sind, sondern uns regelrecht verzaubern. Ihr neuster Track «Ohni Di» spricht sie darüber, wie man keine Beziehung führen will, weil man die Menschen so sehr liebt. Klingt zunächst biz komisch – aber hey, wir verstehen dich völlig.

HIER kannst du Milena Patagônias Song „Ohni Di“ selbst anhören.