electroboy zieht sich zurück, aber nicht ohne Aufsehen


Zum letzten Mal tritt Florian Burkhardt aka electroboy in die Öffentlichkeit. Nachdem er mit dem Dokumentarfilm «electroboy» einen internationalen Erfolgsdurchbruch erlangt hat, schliesst er diesen Lebensabschnitt nun mit einem Mini-Album, einer Party und einer Ausstellung endgültig ab.


31. Mai: «Das fliegende Spagetthimonster»
Ähnlich verrückt wie der Titel seiner EP ist auch Florian Burkhardt selbst. Mit dem Produzenten Luk Zimmermann hat er nun ein letztes Werk geschaffen. Der lachende Stinkefinger auf dem Cover ist das Resultat der Frage, ob die Musik denn auch massentauglich sei; mit einer Mischung aus Humor, 80er Jahre, New Wave, Elektropop und Neue Deutsche Welle haben sie ihre eigene, individuelle Musik produziert und ignorieren die Reaktion der Masse aus tiefstem Herzen. Wer noch nichts von ihm gehört hat, kann sich hier eine Kostprobe der neusten und letzten Platte gönnen.

8. Juni: Party
Nur eine Woche später schmeisst electroboy gleich noch eine Abschlussparty. Im Gaskessel in Bern spielt er seine Musik zum allerletzten Mal und dabei wird gleich noch seine und Luk Zimmermanns Platte getauft. Die Tickets gibts hier.

16. Juni: Ausstellung
In der Sattelkammer in Bern präsentiert Florian Burkhardt zwar einerseits sein neues Musik-Projekt, im Zentrum steht jedoch eher die Vorstellung des Werdegangs von electroboy, um mit diesem Teil seines Lebens abzuschliessen. Mit Bild und Text wird aufgezeigt, wie es von der anfänglichen Comicfigur ohne menschliches Gesicht zu einem Dokumentarfilm von Florian Burkhardt gekommen ist. Thematisiert wird unter anderem auch seine Erkrankung an einer Angststörung, die schon im Dokumentarfilm ein Thema ist. Mit diesem Abschluss möchte er nun endgültig die Einengung, die ihm Aufgrund seiner Bekanntheit zu viel wurde, auflösen.