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Phoenix

Was heute zum populären Alternativ-Sound gehört kann Phoenix schon lange: Vor 20 Jahren haben sie mit Electro-Pop ihre Karriere ins Rollen gebracht und haben mit dem neuen Album «Ti Amo» von neuem in die richtige Spur eingegleist. Auf ihrer neuen Platte geben sie mit manchmal schrillen Tönen, oft nostalgischen Beatles-Grooves und träumerischen Melodien erneut preis, dass ihre Musik nicht nur einen eigenen Charakter hat sondern auch zeitlos ist. Die Refrains, die oft auf Italienisch oder Französisch gesungen werden, strahlen eine klingen nach Meer und Sonnenschein und bringen kulturellen Aufschwung in ihre Songs. Im Oktober startet die Phoenix-Tour in den USA und Südamerika, dann geht’s ab nach Europa. Am Mittwoch, 21. März 2018 treten sie im Volkshaus in Zürich auf. (gin)

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Elrow Zurich – Sambodromo do Brasil
28.04.2018 X-TRA, Zürich

Die Party des Jahres vom Spanischen Label «Elrow» findet am 28. April im X-TRA unter dem Motto «Sambodromo do Brasil» statt! Tauchen Sie in das musikalische Spektakel ein, lassen Sie sich von einzigartigen Electro-Klängen verschlingen und tanzen Sie bis ins Morgengrauen. Sichern Sie sich jetzt schon Tickets, denn wer weiss, wann Sie einzigartige Show wieder erleben werden. Tickets gibt's hier.

04.09.2017
Rubrik Musik

Frischfleisch am c/o Pop Festival


Mal brandneu, mal in neuem Gewand und manchmal auch erst jetzt im internationalen Markt angekommen: Für die frischesten Acts im Monat September sind wir höchstpersönlich ans c/o Pop Festival in Köln gefahren und haben Konzert um Konzert besucht, um für Sie unsere drei Lieblings-Newcomer herauszupicken.

Hush Moss (Bild)
Hush Moss aka Eden Leshem betrat die Bühne: Trainer-Hose, oben ohne, babyblaue Badeschlappen. Es folgten skeptische Blicke der Zuschauer. Gleichzeitig wunderten wir uns, wie er und seine siebenköpfige (!) Band auf dieser winzigen Bühne Platz fanden. Dann erklangen die ersten Töne und in uns keimte ein Gefühl auf, das sich irgendwo zwischen «was zur Hölle sehen wir uns hier gerade an» und «verdammte Scheisse ist das gut» lag. Sänger Eden bewegte sich lasziv, kreiste die Hüften, fand mit seinen Moves unmissverständliche Worte und säuselte dabei sinnlich ins Mikro, als wollte er am liebsten das ganze Publikum vernaschen. Und das tat er mit einer Authentizität und Leidenschaft, dass uns der Mund offenstand. Seine extravagante Show wurde von seiner Band komplementiert, die uns auf einen nostalgischen Trip in die späten Siebziger mitnahm. Von funky Bassrhythmen bis zu sexy Saxophonklängen; Hush Moss lassen die Zeiten von Lavalampen, Rollerskates und Glam-Disco aufleben und liefern den perfekten Soundtrack für zärtliches Liebe machen auf pinken Satinlaken.

Für Fans von: Bee Gees, Vesuvio Solo, Aldous RH

 

Mozes and the Firstborn
Während einer äusserst undankbaren Zeit schritten Mozes and the Firstborn auf die Bühne beim Hans-Böckler-Platz in Köln; 18.30 Uhr und knapp 30 Nasen standen im üblichen ominösen Halbkreis vor den vier Musikern. Aber egal; Mozes and the Firstborn zählen sich zu jenen Bands, die dem Rock’n’Roll mit Blut, Schweiss und einem breiten Grinsen im Gesicht huldigen und einem von der ersten bis zur letzten Sekunde ihren energiegeladenen Grungy-Garage-Pop vorbildlich um die Ohren knallen – ob vor einem Dutzend oder hundert Zuschauern. Der Slot am c/o Pop Festival ist aber nicht das erste Mal, dass wir wegen der Band in absolute Entzückung über das 90s-Garage-Grunge-Revival geraten. Bereits letztes Jahr konnte das Quartett mit ihrer LP «Great Pile Of Nothing», die auch von uns nicht unkommentiert blieb, einen Mini-Hype auslösen. Seitdem folgten weitere Single-Releases, sodass einem Senkrechtstart ins internationale Musikbusiness nichts mehr im Weg stehen sollte. (miku)

Für Fans von: King Tuff, together PANGEA, Lookapony

 

CUT_
Der erste Takt erklang. Das übliche Small-Talk-Bla-Bla verstummte und die Aufmerksamkeit des Publikums widmet sich schlagartig dem Duo auf der Bühne. Zwei weitere Takte folgten und die Leute drängten sich nur so in die kleine Bar Zum scheuen Reh. Takt Nummer vier und von der vordersten bis hintersten Reihe wurden Füdli und Füsse im Rhythmus bewegt. CUT_ (ausgesprochen: cutunderscore) aus Amsterdam wissen wie man ein anschauliches Showcase hinlegt: Sie, Belle Doron, im roten hautengend Overall tanzte und sang leidenschaftlich mit ihrer klaren Stimme. Er, Sebastiaan Dutilh, bediente Synthies,Drumpads, spielte dann und wann Gitarre und stand Belle mit den Tanzmoves in nichts nach. In Nullkommanichts konnte das feurige Duo die Anwesenden mit dem Crossover aus dunklen, basslastigen Elektro-Beats und den edgy Pop-Melodien für sich einnehmen. Mit ihrer Neuinterpretation von Stromaes Hitsingle «Papaoutai» vor drei Jahren konnten sie aus dem Underground ausbrechen; über 1.5 Millionen Hits zählt das Video. Ihre Fans – uns inklusive – lechzen seither nach ihrem Debütalbum. (miku)

Für Fans von: GOSTO, Flume, Ben Khan



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