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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

04.09.2017
Rubrik Musik

Frischfleisch am c/o Pop Festival


Mal brandneu, mal in neuem Gewand und manchmal auch erst jetzt im internationalen Markt angekommen: Für die frischesten Acts im Monat September sind wir höchstpersönlich ans c/o Pop Festival in Köln gefahren und haben Konzert um Konzert besucht, um für Sie unsere drei Lieblings-Newcomer herauszupicken.

Hush Moss (Bild)
Hush Moss aka Eden Leshem betrat die Bühne: Trainer-Hose, oben ohne, babyblaue Badeschlappen. Es folgten skeptische Blicke der Zuschauer. Gleichzeitig wunderten wir uns, wie er und seine siebenköpfige (!) Band auf dieser winzigen Bühne Platz fanden. Dann erklangen die ersten Töne und in uns keimte ein Gefühl auf, das sich irgendwo zwischen «was zur Hölle sehen wir uns hier gerade an» und «verdammte Scheisse ist das gut» lag. Sänger Eden bewegte sich lasziv, kreiste die Hüften, fand mit seinen Moves unmissverständliche Worte und säuselte dabei sinnlich ins Mikro, als wollte er am liebsten das ganze Publikum vernaschen. Und das tat er mit einer Authentizität und Leidenschaft, dass uns der Mund offenstand. Seine extravagante Show wurde von seiner Band komplementiert, die uns auf einen nostalgischen Trip in die späten Siebziger mitnahm. Von funky Bassrhythmen bis zu sexy Saxophonklängen; Hush Moss lassen die Zeiten von Lavalampen, Rollerskates und Glam-Disco aufleben und liefern den perfekten Soundtrack für zärtliches Liebe machen auf pinken Satinlaken.

Für Fans von: Bee Gees, Vesuvio Solo, Aldous RH

 

Mozes and the Firstborn
Während einer äusserst undankbaren Zeit schritten Mozes and the Firstborn auf die Bühne beim Hans-Böckler-Platz in Köln; 18.30 Uhr und knapp 30 Nasen standen im üblichen ominösen Halbkreis vor den vier Musikern. Aber egal; Mozes and the Firstborn zählen sich zu jenen Bands, die dem Rock’n’Roll mit Blut, Schweiss und einem breiten Grinsen im Gesicht huldigen und einem von der ersten bis zur letzten Sekunde ihren energiegeladenen Grungy-Garage-Pop vorbildlich um die Ohren knallen – ob vor einem Dutzend oder hundert Zuschauern. Der Slot am c/o Pop Festival ist aber nicht das erste Mal, dass wir wegen der Band in absolute Entzückung über das 90s-Garage-Grunge-Revival geraten. Bereits letztes Jahr konnte das Quartett mit ihrer LP «Great Pile Of Nothing», die auch von uns nicht unkommentiert blieb, einen Mini-Hype auslösen. Seitdem folgten weitere Single-Releases, sodass einem Senkrechtstart ins internationale Musikbusiness nichts mehr im Weg stehen sollte. (miku)

Für Fans von: King Tuff, together PANGEA, Lookapony

 

CUT_
Der erste Takt erklang. Das übliche Small-Talk-Bla-Bla verstummte und die Aufmerksamkeit des Publikums widmet sich schlagartig dem Duo auf der Bühne. Zwei weitere Takte folgten und die Leute drängten sich nur so in die kleine Bar Zum scheuen Reh. Takt Nummer vier und von der vordersten bis hintersten Reihe wurden Füdli und Füsse im Rhythmus bewegt. CUT_ (ausgesprochen: cutunderscore) aus Amsterdam wissen wie man ein anschauliches Showcase hinlegt: Sie, Belle Doron, im roten hautengend Overall tanzte und sang leidenschaftlich mit ihrer klaren Stimme. Er, Sebastiaan Dutilh, bediente Synthies,Drumpads, spielte dann und wann Gitarre und stand Belle mit den Tanzmoves in nichts nach. In Nullkommanichts konnte das feurige Duo die Anwesenden mit dem Crossover aus dunklen, basslastigen Elektro-Beats und den edgy Pop-Melodien für sich einnehmen. Mit ihrer Neuinterpretation von Stromaes Hitsingle «Papaoutai» vor drei Jahren konnten sie aus dem Underground ausbrechen; über 1.5 Millionen Hits zählt das Video. Ihre Fans – uns inklusive – lechzen seither nach ihrem Debütalbum. (miku)

Für Fans von: GOSTO, Flume, Ben Khan



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Season Opening Jakobshorn
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