04.08.2017
Rubrik Musik

Intern-Love im August: Die liebsten Bands von Praktikantin Michelle


Die RCKSTR-Praktikanten können nicht nur ausgezeichnet Kaffee kochen, sondern interessieren sich auch brennend für neue Musik. Die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Tom Grennan (Bild)

Rau, fast heiser, als hätte er sich noch nicht so ganz von einer üblen Erkältung erholt, klingt seine Stimme und buttert dabei so viel Gefühl hinein, dass mein Herzchen nur so davon schmilzt. Er, gerade einmal am Anfang seiner Zwanziger, textet emotionsgeladen, beinahe grüblerisch und mit einer unglaublichen Reife, die sich in Zeilen wie «So close your eyes and know how lucky you are» oder «Let’s learn to walk before we can run» wiederspiegelt. Die klugen Texte packt er dann noch in wunderbare Soul-Kompositionen mit Indie-Flair, sodass der ganz grosse Durchbruch hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit ist. Auf Tour in England ist er bereits und übrigens war er auch kurz in Charli XCX’ neuem Musikvideo «Boys» zu sehen – läuft also ziemlich Rund.

Für Fans von: James Bay, Tom Odell, George Ezra

The Beaches

Auf einem nächtlichen Spaziergang durch die Weiten des Internets bin ich auf The Beaches gestossen – es kommt also tatsächlich auch mal etwas Gutes dabei raus. Das Power-Quartett aus Toronto, Kanada pfeffert bissigen Rock’n’Roll auf das Parkett; trotzig, roh und mit dieser überschäumenden Girl-Band-Coolness, wie man sie von Hinds oder L.A. Witch kennt. Momentan tingeln sie hauptsächlich durch die lokale Clubszene in Kanada mit einigen Abstechern in die USA. Ich kreuze die Finger, dass sie es bald auch über den grossen Teich nach Europa schaffen – neue Musik soll nämlich auch bereits auf dem Weg sein.

Für Fans von: Elastica, The Strokes, The Runaways

Beware of Darkness

Hier braut sich ein Sturm zusammen; feurige Stonerriffs und gigantische Fuzzwände entwickeln sich zu einem musikalischen Blitzgewitter, das nicht mehr beflügeln könnte. Genau die richtige Portion energetischer Alternativ Rock, die Bock macht, die Weltherrschaft an sich zu reissen oder einfach mal wieder richtig Party zu machen. Beware Of Darkness, benannt nach dem gleichnamigen Song von George Harrison, aus Los Angeles wissen, wie sie mit harten Tönen die Meute glücklich machen können.

Für Fans von: Royal Blood, Dead Sara, The Virginmarys

L.A. Salami

L.A. Salami a.k.a Lookman Adekunle Salami ist ein Geschichtenerzähler. Mit Gitarre, seiner Stimme und manchmal sogar mit Mundharmonika ausgerüstet, zieht er seine Zuhörer in den Bann und zaubert wunderbare Melodien; nicht ganz Folk, nicht ganz Indie aber immer groovig, smooth, sexy und mit ganz viel Blues. Dabei singt und dichtet er über das Leben, kritisch und nachdenklich und erinnert an grosse Songwriter wie Bob Dylan oder Neil Young. Ich ziehe meine imaginäre Melone vor diesem Typen.

Für Fans von: Bob Dylan, Xylaroo, The Strange Boys



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