Lingua Nada – Auf der Suche nach sich selbst


Es hat sich bereits Ende April abgezeichnet, als der Track «Salam Cyber» auf der Bildfläche erschien, und ist jetzt 100 % safe: Lingua Nada kündigen mit der zweiten Single «Habiba» endgültig ihr neues Album «Djinn» an, das am 27. September erscheinen soll.


Frontmann und Sänger Adam Lenox, Sohn einer Marokkanerin und eines Amerikaners, wurde in Paris grossgezogen. Dieses zwischen den Kulturen hat sich bis jetzt in einer chaotischen Ausgeglichenheit in der Musik von Lingua Nada widergespiegelt. Gestrandet in Ostdeutschland findet Teenie-Adam Rückhalt in der örtlichen Hardcore- und Punk-Szene. Das hat man bis jetzt auch in seinem Sound gehört. Mit «Djinn» – erscheint am 27. September – schlägt das Leipziger Noise-Pop-Punk-Trio eine neue Richtung ein und das hört man auch.

Adam hat sich ganz klar die Frage gestellt: «Wer bin ich und wo komme ich her?» Die vierte Veröffentlichung beschäftigt sich mit Adams Herkunft und seinen marokkanischen Wurzeln, seiner Identität und mit dem Ankommen als Mensch, oder eben dem nicht Ankommen. Passend zum Thema haben sich orientalische Klänge in den Sound geschlichen.

Bereits Ende April liess sich vermuten, dass es bald was neues von Lingua Nada geben wird. Am 26. April erschien die erste Single «Salam Cyber». Das dazugehörige Video wurde in der Wüstenstadt Figuig in Marokko gedreht – dem Geburtsort von Adams Mutter. Der Song erzählt die Geschichte eines Heiratsschwindlers, der probiert «die Eintrittskarte in die stark bewachte Festung Europa, das heilige Land aus Stacheldraht und Zäunen» zu ergattern, indem er das Herz einer Europäerin erobert.

Das Video zur brandneuen Single «Habiba» entführt uns in eine surreale, knallbunte Welt, die genau die Musik von Lingua Nada visualisiert. Die Mischung aus sehr synthetischen Klängen und einer grossen Portion Groove lässt deine Beine automatisch über den Boden fegen.