27.01.2017
Rubrik Musik

LP-Review: Cloud Nothings – «Life Without Sound»


Neu erfunden hat sich die vierköpfige Band aus Cleveland mit ihren zweiten Longplayer nicht. Paradoxerweise setzen sie ihre musikalischen Segel sogar genau in die Richtung, vor welcher sie sich eigentlich fürchten.

Seit dem selbstbetitelten Debüt vor sechs Jahren klingen Cloud Nothings (Band-Hirn Dylan Baldi hat mittlerweile fix drei Mitmusiker um sich geschart) mehr oder weniger gleich – sowohl musikalisch (lärmiger Alternative-Rock mit Post-Punk-, Emo- und Garage-Ausflügen) als auch textlich (Selbstzweifel, ein wenig Liebe, Flucht aus der Durchschnittlichkeit). Der Opener und Titeltrack beginnt zwar mit einem Piano und die beiden letzten Tracks strotzen vor Wut, aber sonst ist «Life Without Sound» business as usual. Sehr solide, ja, aber auch sehr durchschnittlich für eine Gruppe, die ebendiese Belanglosigkeit so sehr fürchtet.

Life Without Sound – Cloud Nothings auf iTunes

Für Fans von: Japandroids, DIIV, Wavves

Wertung:



So klingt die aktuelle Ausgabe


Newsletter anmelden

Unseren Newsletter versenden wir Donnerstags.

Kommende RCKSTR-Events