LP-Review: Fenech-Soler – «Zilla»


Die englische Elektropop-Band hat ein durchaus gelungenes Werk auf den Markt gebracht. Allerdings fehlen inzwischen nicht nur ein paar Mitglieder - auch die Eigenständigkeit einzelner Tracks ist leider flöten gegangen.


«Zilla» ist mehr von dem, was Fenech-Soler schon im September mit der «Kaleidoscope»-EP angedeutet haben (auch, weil drei der vier EP-Tracks auf dem Album zu hören sind). Das ist einerseits toll, weil der Synthpop des englischen Brüderpaares – der Rest der Band hat sich verabschiedet – meist süffig und tanzbar wie eh und je ist. Andererseits fehlt es vielen Songs an der Eigenständigkeit des selbstbetitelten Erstlingswerks oder an der Wucht der zweiten Platte «Rituals» – ob das eine Folge des Mitgliederschwunds ist?

ZILLA – Fenech-Soler auf iTunes

Für Fans von: Strange Talk, We Have Band, Miami Horror

Wertung: [Sterne6]

Live: 16.3. Exil (Zürich)