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Bilderbuch
26.03.2017X-TRA, Zürich

«Auf jeden Fall krasser», verspricht Frontmann Maurice Ernst, als wir Bilderbuch fragen, wie die neue Liveshow wird, nachdem die Show zum 2015er Durchbruch-Album «SCHICK SCHOCK» im Vergleich zu dem angeschickerten Glamour-Pomp der Musik ziemlich nüchtern blieb. Die Band bleibe aber nach wie vor im Fokus, weil die Wiener zeigen wollen, dass sie immer noch «einfach Dudes ausm Proberaum» seien. Und dieser scheint sich mittlerweile in einer Opiumhöhle zu befinden; auf dem vierten Longplayer «Magic Life» gibt sich das Quartett so verzerrt, verdreht und verpeilt wie noch nie. Etwas Konkretes lässt sich Maurice dann doch entlocken: «Das Bühnenbild bezieht sich auf einen Song der Platte.» Dank verwackelten Handyaufnahmen vom Album-Release in Berlin Mitte Februar und einer Sherlock’schen Kombinationsgabe kommen wir zum Schluss, dass bei der einzigen Schweizer Clubshow im Zürcher X-TRA einige hundert Turnschuhe von der Decke hängen werden – eine Anspielung auf den zweitletzten Albumtrack «sneakers4free». Ob wie im Lied auch «frinks», also «free drinks» verteilt werden, werden Sie aber selbst herausfinden müssen.

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m4music

Es ist der Auftakt der Festivalsaison und ein absoluter Pflichttermin für Musikschaffende und -interessierte: Vom 30. März bis 1. April findet die 20. Ausgabe des m4music statt, am Donnerstag noch in Lausanne (mit dem grossartigen Rat Boy) und ab Freitag dann im Zürcher Schiffbau. Dort bietet das Festival ein renommiertes Line-Up mit Headlinern wie SBTRKT, The Slow Show, Alma und Young Fathers. Auch die spannendsten Schweizer Acts sind auf den fünf Bühnen zu sehen: Von Newcomern wie Crimer (im Bild sowie im Gratisprogramm der Showcase-Stage) und Nemo bis zu alten Hasen wie Fai Baba oder Jeans For Jesus. Denjenigen, die nicht nur tanzen wollen, sei zudem die Conference ans Herz gelegt, an der nicht nur das «Demo of The Year» verliehen wird, sondern auch Experten wie Deichkind über das Musikschaffen philosophieren.

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Thompson
07.04.2017Gonzo, Zürich

Buy the ticket, take the ride - Hunter S. Thompson wusste, wie gefeiert werden muss. Mit viel Schnaps, guter Musik und einem unstillbaren Durst aufs Leben. Diese Einstellung wollen wir zelebrieren. An der nächsten Thompson im Gonzo wird der Abend mit Live-Musik der Zürcher Band Saint Tangerine Convention begonnen, bevor es danach bis früh morgens gilt, dem Gonzo den Alkohol wegzusaufen!

16.02.2017
Rubrik Musik

Manolo Panic – «Mary Ann»: exklusive Videopremiere und Album-Vorbote


Die Schweizer Band präsentiert sich auf ihrem zweiten Longplayer «Chinchilla» von einer abwechslungsreicheren Seite als bei ihrem Debüt, lässt mit der Wiederaufnahme von bekannt klingenden Indie-Rock-Melodien aber auch kurz Nostalgie-Gefühle vergangener Platten aufleben. Dass sich dieses Sound-Arrangement nicht grundlos bewährt hat, beweisen die Musiker gleich nochmals in ihrem aktuellen Track, zudem wir Ihnen das brandneue Video zeigen.

Manolo Panic verbreiten mit ihrem Sound eigentlich keinen Zustand intensiver Angst, sondern stellen eher klar, dass Schweizer definitiv mehr können, als ihre Geheimrezepte für Käse zu hüten und ausländische Steuerfahnder zu nerven: So melden sich die vier Zürcher mit ihrem neuen Werk «Chinchilla» zurück, das ihre Entwicklung aufzeigt und im Vergleich zur letzten EP «KYLDL» von 2016 deutlich rohere Töne anschlägt. Dieser weiterentwickelte Drive lässt sich neben eindeutiger formulierten Texten auch an den kraftvoll eingesetzten Instrumenten erkennen, welche das Gefühl der dominierenden Aufbruchsstimmung der Platte passend untermalen.

Doch auch die Auseinandersetzung mit der vergangenen Zeit und der klassischen Frage «Was wäre wenn…?» finden auf dem zweiten Longplayer, der am 3. März erscheint, ihren Platz. Aus dieser Symbiose resultiert ein Gesamtwerk mit Soul- und Blues-Elementen, das sich durch seine Vielseitigkeit von den Vorgängern abhebt und sich in Songs wie «You Got Me On My Knees» und «Broken Bottles» hörbar entlädt. Als kontrastreiche Rückblende nehmen Manolo Panic auf dem kommenden Album kurz auch ihren eingängigen und tanzbaren Indie-Rock-Sound, der sie in ihren Anfängen berühmt gemacht hat, wieder auf: Dies kann man sich in der Vorabsingle «Mary Ann» und dem dazugehörigen heute erschienen Musikvideo, noch einmal zu Gemüte führen – bevor sich schliesslich das Rad der Zeit unausweichlich weiterdreht.



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