PUP – Die Punksensation aus Kanada klingt besser denn je


Seit der letzten Platte «The Dream Is Over» sind sie als Stern im Punk-Himmel angekommen. Jetzt dropt PUP das nächste Album «Morbid Stuff» und haben sich damit sogar noch gesteigert.


Vor fast genau sechs Jahren wurde der neue Name PUP via Social Media angekündigt. Vorher hiess die Band Topanga. Dieser passte den Mitgliedern nicht mehr zum Heavy Punk Rock Style im Gegensatz zum vorherigen softeren Rock. PUP steht für «Pathetic Use of Potential». Wir verstehen das so: Die Band hat ihr Potenzial mehr als ausgeschöpft. Genau das haben sie nämlich beim neuen Album «Morbid Stuff» umgesetzt.

Alles, was den Fans bisher gefiel, wurde noch gesteigert. Doch sind sie sich bei der Mischung aus Spass und Qual treu geblieben. Man erhält einen intensiven Einblick in den Kampf gegen die Depression von Sänger Stefan Babcock. Dass er sich die Krankheit eingestand, gab ihm die Möglichkeit darüber zu lachen und führte zum Mix aus Freud und Leid.

Für das Video zur Single «Free At Last» haben sich die vier Jungs was Besonderes einfallen lassen. Sie veröffentlichten vorerst nur die Lyrics und Akkordfolgen und baten ihre Fans Coverversionen des Songs einzusenden, mit Video versteht sich. 250 Leute, unter ihnen auch Stranger-Things-Star Finn Wolfhard, haben es gewagt und den Track in den unterschiedlichsten Styles gecovert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.