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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

08.09.2017
Rubrik Musik

Review Freitag: Die Platten der Woche mit ODESZA, Death From Above und vielen mehr


Von Synth-Hypnose bis Altrenative-Indie-Synth-Pop-Wucht: Diese Woche gibt’s neue Musik von ODESZA, Death From Above und vielen mehr.

Synth-Hypnose: ODESZA – «A Moment Apart»

Zwar experimentieren Harrison Mills und Clayton Knight für ihre Musik erneut mit allem, was Geräusche erzeugt – Experimente wagen die Amerikaner aber keine. «A Moment Apart» ist der logische Schritt nach der 2014er Durchbruch-Platte «In Return» und überbietet seine beiden Vorgänger in allen Bereichen: mehr Tracks (16), bekanntere Gaststimmen (Regina Spektor, RY X und ein auf Robin-Schulz-Niveau textender Leon Bridges), grössere Songs («Boy» ist ein Gänsehautgarant). Manchmal sind ODESZA zu vorhersehbar, manchmal zu kitschig – aber praktisch immer hypnotisch schön. (shy)

Wertung:

Für Fans von: Bonobo, Flume, Basecamp

ODESZA – «A Moment Apart» auf iTunes

Dance-Noise-Rock: Death From Above – «Outrage! Is Now»

Ab sofort schreiben sich Death From Above ohne 1979, was aber auch schon das einzige ist, das sich auf dem dritten Studioalbum «Outrage! Is Now» geändert hat – schon der Opener «Nomad» haut einem eine gehörige Tracht Noise-Rock um die Ohren. Danach wird’s für ihre Verhältnisse ein bisschen ruhiger, ohne dass sie jedoch an Drive oder Tanzbarkeit einbüssen. So staunt der Laie und der Fachmann wundert sich mal wieder, was das kanadische Duo aus einer so minimalen Instrumentalisierung rausholen können. (vlct)

Wertung:

Für Fans von: The Faint, Japandroids, Royal Blood

Death From Above – «Outrage! Is Now» auf iTunes

Indie-Symphonie: The National – «Sleep Well Beast»

2011 meinte ein Ansager auf dem Gurten mal: «Es gibt zwei Arten von Bands: Biertrinker und Weintrinker. The National gehören zu Letzteren.» So simpel es klingt, sagt das schon viel über die Band aus. Ihre Songtexte wirken erwachsen und die Musik eroberte unsere Herzen so schnell wie Rotwein und unser Blut Eins werden. Nach langem Warten unsererseits und grosser Aufregung ihrerseits – vor allem durch die Präsidentschaftswahlen in den USA – klingen The National auf «Sleep Well Beast» ganz innovationsfreudig und doch ganz wie die Alten. Von uns bekommen sie dafür ganz viel Liebe. (log)

Wertung:

Für Fans von: Glasvegas, The Shins, Lana Del Rey

The National – «Sleep Well Beast» auf iTunes

Psych-Synth: Zola Jesus – «Okovi»

An Emotionen spart sie definitiv nicht, diese Zola Jesus. Schon auf dem ersten Track ihres sechsten Albums «Okovi» fährt sie mit grossen Melodien, ihrer starken, tiefen Stimme und verschiedenen Klassik-, Pop-,Goth- und Elektronik-Elementen auf und schafft damit eine verträumte Klangatmosphäre, die einen verwunschenen Zauberwald vor unser inneres Auge projiziert. Spätestens zum vorletzten Track «Remains» wanken wir mit geschlossenen Augen mit. Nach ihrem Neo-Klassik-Album «Versions» und einem sehr poppigen «Taiga» aus dem Jahr 2014 kommt «Okovi» sehr abgestimmt und vielfältig daher. (bibi)

Wertung:

Für Fans von: Austra, Grimes, Florence and the Machine

Zola Jesus – «Okovi» auf iTunes

Lo-Fi-Surf-Rock: L.A. Witch – «L.A. Witch»

Düster, an allen Ecken verzerrt, mal langsam, mal schneller; so kennen wir L.A. Witch von ihren Vorab-Singles und sie bringen uns auf dem Debütalbum noch mehr Schönes aus den Garagen Kaliforniens – und das nach sechs wilden Jahren des Musikerdaseins ohne LP-Release! Den psychedelischen Touch verdanken wir den hallenden Gitarren, wobei sich die hübschen Hexen auch vor härteren Riffs wie bei «Drive Your Car» nicht scheuen. Dass der ganze Lo-Fi-Klamauk monoton klingt, schwindet spätestens beim zweiten Durchhören. (log)

Wertung:

Für Fans von: Blues Pills, The Black Belles, Night Beats

Live: 11.9. Coq D’Or (Olten), 13.9. Gonzo (Zürich)

L.A. Witch – «L.A. Witch» auf iTunes

Post-Post-Dubstep: Mount Kimbie – «Love What Survives»

Vier Jahre nach «Cold Spring Fault Less Youth» entwickeln sich Mount Kimbie noch weiter vom allgegenwärtigen Post-Dubstep-Prädikat weg und tauschen nun auch noch die Field Recordings gegen Synthesizer ein. So präsentiert sich «Love What Survives» dann auch durchaus melodiöser und souliger, was wohl auch den wiederkehrenden Kollaborateuren James Blake oder King Krule liegt. Geblieben ist dagegen der Minimalismus, der die musikalische Vision des Londoner Duos verbindet und für eine lockere Abwechslung sorgt. (vlct)

Wertung:

Für Fans von: Gold Panda, Burial, Caribou

Live: 17.11. Mascotte (Zürich)

Mount Kimbie – «Love What Survives» auf iTunes

Altrenative-Indie-Synth-Pop-Wucht: Nothing But Thieves – «Broken Machine»

Knapp zwei Jahre nachdem Nothing But Thieves mit ihrem selbstbetitelten Debut einen Blitzstart hinlegten, ist der englische Fünfer mit «Broken Machine» zurück und macht klar, dass der Erstling nur ein Vorgeschmack dessen war, was die Band an Wucht und musikalischem Talent zu bieten hat. Wo vorher peitschende Gitarren dominierten, wetteifern diese nun mit poppig donnernden Synthesizern; wo Conor Masons Stimme sich in Zerbrechlichkeit übte, versucht sich diese jetzt auch in energetischem Sprechgesang – und obwohl wir uns kaum entscheiden können, pusten uns besonders «I Was Just A Kid», «Live Like Animals» und «Number 13» vom Hocker. (hut)

Wertung:

Für Fans von: Royal Blood, Muse, Foals

Nothing But Thieves – «Broken Machine» auf iTunes



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