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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

16.06.2017
Rubrik Musik

Review-Freitag: Die Platten der Woche mit Portugal. The Man, Beth Ditto, The Drums und mehr!


Von Ambient bis Indie, von Pop bis Rock: Diese Woche gibt’s neue Musik von Portugal. The Man, Beth Ditto, The Drums, Zoot Woman, The Hydden und Lorde.

Groove-Rock: Portugal. The Man – Woodstock

Sie hätten für ihr achtes Album schon genug Songs zusammen gehabt, als John, Sänger von Portugal. The Man, das originale Woodstock-Ticket seines Vaters in einer Werkzeugbox fand. Darauf trafen die Fünf eine harte Entscheidung: Sie verwarfen alles und begannen von vorne. Sie wollten ein Album machen, das die Welt repräsentiert, wie sie heute ist. So erinnert «Woodstock» nur stückweise an ein Hippiefestival, jedoch trägt es mindestens so viel positive Energie in sich. Die Jungs aus Alaska und den USA beweisen damit viel Optimismus und belohnen uns für vier Jahre geduldiges Warten. (dela)

Für Fans von: Alt-J, Cage The Elephant, Broken Bells

Wertung:

Live: 13.9. Les Docks (Lausanne), 14.9. Salzhaus (Winterthur), 15.9. KiFF (Aarau)

Portugal. The Man – «Woodstock» auf iTunes

Throwback-Pop’n’Roll: Beth Ditto – Fake Sugar

Mit «Fire» erinnert Beth Ditto auf ihrem Solodebüt «Fake Sugar» daran, dass sie Stimme und Aushängeschild der Indie-Lieblinge Gossip war: Treibende Basslinien, Rock’n’Roll-Gitarren und der unverkennbare Gesang der Amerikanerin sorgen für Déjà-Entendus, genauso «Oo La La» und «Oh My God». «In And Out» und «Savoir Faire» versprühen Retro-Charme, zeigen aber kaum neue Facetten der 36-Jährigen. Anders das hymnische «We Could Run», das balladeske «Love In Real Life» und das zerbrechliche «Clouds», doch sind diese Ausnahmen zu sporadisch und unauffällig gestreut. (shy)

Für Fans von: Sky Ferreira, Ladyhawke, Birdy

Wertung:

Live: 1.7. OpenAir St. Gallen (St. Gallen), 3.7. Montreux Jazz Festival (Montreux), 1.10. Volkshaus (Zürich)

Beth Ditto – «Fake Sugar» auf iTunes

Wellenloser Surfpop: The Drums – Abysmal Thoughts

Surfpop trifft auf Indie-Pop: Das Ergebnis ist das neue Album «Abysmal Thoughts» der Drums. Die Scheibe erinnert tatsächlich an den kalifornischen Strand in Santa Monica. Dies obschon die Jungs vom anderen Ende der USA kommen. Dennoch überzeugt das Album nicht wirklich. In den zwölf Songs gibt es kaum Abwechslung. Es klingt alles relativ ähnlich und kann sich dadurch nicht grossartig von anderen Surf-Bands abheben, geschweige denn von den unzähligen Indie-Bands. Schade, denn The Drums haben mehr auf dem Kasten. (sdu)

Für Fans von: Summer Salt, Sunhaze, Wavves

Wertung:

Live: 19.9. Les Docks (Lausanne)

The Drums – «Abysmal Thoughts» auf iTunes

Elektrindie: Zoot Woman – Absence

Drei Jahre sind vergangen, seit Zoot Woman ihr letztes Album veröffentlicht haben. Und stolze 16 Jahre sind ins Land gezogen, seit die Briten uns mit ihrem Debüt «Living In A Magazine» beglückt haben. Fans dieser ersten Platte dürfen jetzt entzückt in die Hände klatschen, denn das neue Werk «Absence» klingt wieder so wie früher – einfach etwas ernster oder erwachsener; macht auch Sinn, immerhin geht es in den Texten ja um die Abwesenheit verschiedenster Dinge im Leben. «Absence» nimmt aber nichts weg, sondern fügt noch mehr hinzu: Neu entfachte Liebe für die Gebrüder Blake und eine Dosis Kylie Minogue (die auf «Still Feels Like The First Time» zu hören ist). (kätt)

Für Fans von: Midnight Juggernauts, Cut Copy, We Have Band

Wertung:

Zoot Woman – «Absence» auf iTunes

Old-School-Grunge: The Hydden – Anthems for the Wild and Hungry

Beinahe aus dem Nichts tauchen The Hydden aus dem Schweizer Musikermeer auf. Auf ihrem Debütalbum zerstreuen sie Riffs auf alle acht Songs – bringt zwar Abwechslung, das reicht im heutigen Wandel der Musik aber nicht mehr für einen Senkrechtstart. Deutlich härter fällt der Song «The Avalanche» aus, der Tiefgang kommt danach mit «Here I Go Again», wo sich The Hydden mit Heavy Metal versuchen. Dafür bescheren sie uns auf «Pull You Under» nochmals groovy Beats und in «Burning Desire» einen unverkennbaren Touch Marilyn Manson. (log)

Für Fans von: Screaming Trees, Wolfmother, Rival Sons

Wertung: 

Wir verlosen drei Kopien des Debütalbums von The Hydden auf Vinyl. Hier geht’s zur Verlosung.

The Hydden – «Anthems for the Wild and Hungry» auf iTunes

 

Guilty-Pleasure-Pop: Lorde – «Melodrama»

Für Southpark-Fans ist sie Randy Marsh. Für den Rest der Welt ist Lorde dieses Mädchen aus Neuseeland, das mit ihrem Debütalbum im Jahr 2013 die Welt ein bisschen besser machte. Auf ihrem neuen Album «Melodrama» lädt uns die mittlerweile 20-Jährige auf eine emotionale Achterbahn ein. Mit «Liability» zeigt Lorde, dass sie nur ein Piano braucht, um uns Pipi in die Augen zu treiben. Songs wie «Sober», die zum Füdlischwenken animieren machen das Ding zu einer Platte, die man gerne ein zweites Mal hört. (josé)

Wertung:

Für Fans von: Lana Del Rey, Kehlani, Florence and the Machine

Lorde – «Melodrama» auf iTunes



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