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Season Opening Jakobshorn

Draussen wird es kälter und drinnen drehen wir die Heizung auf. Diese Zeit ist diejenige, in der die Bergbahnen in Davos einen unvergesslichen Winter vorbereiten. Das Jakobshorn, der Hausberg von Davos Platz, eröffnet am 2. Dezember seine Pisten für den regulären Winter-Betrieb. Und wieder heisst es: Mit sattem Rabatt das Jakobshorn eröffnen und einen Goodie Bag abstauben.

Package 1 Für CHF 45.- erhält man die günstigste Tageskarte der Saison und oben drauf gibt es noch einen Goddie Bag im Wert von CHF 100.- dazu.

Package 2 Wer sein Snowboard oder Skier nach einem Sommer im Verlies mal wieder wachsen lassen und noch einen Welcome-Drink auf 25430 Meter über Meer geniessen möchte, der schnappt sich das Package für CHF 65.-.

Package 3 Wem einen Tag auf der Piste zu wenig Winter-Romantik verspricht, kann sich für CHF 145.- nebst allen oben genannten Vorteile, auch noch eine Hotel-Übernachtung inklusive Frühstück, einen Gästeliste-Platz an der offiziellen Eröffnungs-Party und einen Tagespass für den Sonntag sichern.

Holen Sie die Winter-Kleider aus dem Kellerabteil und sichern Sie sich noch heute eines der limitierten Packages ab CHF 45.-, inklusive Goodie Bag im Wert von CHF 100.-.

Mehr Infos unter www.mountainhotels.ch/season-opening

10.11.2017
Rubrik Musik

Review-Freitag: Die Platten der Woche mit Walk The Moon und Dillon


Von Semi-Indie-Pop bis Post-Electronica Pop: Diese Woche gibt’s neue Musik von Walk The Moon und Dillon.

Semi Indie-Pop: Walk The Moon – «What If Nothing»

«Shut Up And Dance», eine klare Ansage und natürlich haben wir getanzt. Der Song war aber nicht nur ein Partyversprechen, sondern hat 2015 auch die musikalische Stossrichtung von Walk The Moon aufgezeigt: Tschüss Indie, Hoi Pop. Die Vorab-Single «One Foot» schien die Ausrichtung zu bestätigen, wobei sich die Amerikaner mit dem äusserst Maroon-5igen Refrain selbst in den Fuss schossen. Für den Rest des dritten Albums gilt das schönerweise aber nicht, auch wenn «What If Nothing» erst nach der Hälfte so wirklich spannend wird. So beginnt Bandleader Nic Petricca in «Kamikaze» beinahe zu rappen, «The Sound Of Awakening» klingt wie ein Fiebertraum von Phil Collins und «Feels Good To Be High» ist ein funky Verweis auf den Optimismus. (rez)

Für Fans von: Youngblod Hawke, fun., American Authors
Wetung:  
Walk The Moon – «What If Nothing» auf iTunes  

Post-Electronica Pop: Dillon – «Kind»

Zu sagen, dass Dillon ihr eigenes Ding durchzieht, wäre noch eine Untertreibung, obwohl sie ohne Frage das Talent, die Stimme und das Potential dazu hätte, im klassischen Sinne erfolgreich zu sein. Aber darum geht nicht. Es geht ihr darum, ihre Gedichte zu schreiben und eine Welt um Musik daraus zu formen. „Ich sitze im Studio nie am Computer, ich liege meistens auf dem Boden und blicke die Decke an, weil ich mich dann auf das konzentrieren kann, das ich höre, auf das was da entsteht. Dann höre ich alle Feinheiten.“

Die Musik, die auf dem neuen Album „Kind“ zu hören ist, ist erst einmal sperrig. Bevor man in die eher dunkle Schönheit ihre Songs eintauchen kann, muss man bereit sein, sich einzulassen. Das erfordert Aufmerksamkeit und eine ähnliche Hingabe, wie sie Dillion in die Entstehung steckt. Das kann für manche zu viel Aufwand sein, klar – und für mache mag diese Musik deswegen auch nur unendlich langweilig sein. Das ein Track wie „The Present“ sogar ganz auf Musik verzichtet und „nur“ als gesungenes Gedicht vorgetragen wird ist nicht für jedes Ohr, schon weil es eine Aufnahme aus ihrer eigenen Wohnung ist, unbearbeitete und rau. Mehr für sie, als für alle anderen. Aber das ändert nichts daran, dass die Songs es Wert sind, entdeckt zu werden, gerade wegen ihrer Eigenwilligkeit.

Das Dillion eigentlich aus dem Clubkontext kam, von DJ Koze geliebt wurde, schon vor dem ersten Album, das auf BPitch Records erschienen ist, von ausgerechnet Tocotronic als Support ausgesucht wurde, dass alles kann man noch wahrnehmen, aber all das spielt eigentlich keine Rolle mehr. Ihre Musik ist aus den dunklen Kellern der Szene hinausgewachsen und es ist passend, dass sie schon seit Jahren in Konzerthäusern und auf Theaterbühnen auftritt, Orte wo die nötige Aufmerksamkeit für ihren Sound ganz automatisch gegeben ist. So ergibt es Sinn, dass sie dieses Jahr im Rahmen des Reeperbahnfestivals in der Elbphilharmonie aufgetreten ist.

Und wer jetzt schon die ganze Zeit darauf wartet, dass Schubladen aufgemacht werden, damit ein besserer Eindruck entsteht, der kann lange warten., selbst wenn wir es erst einmal Post-Electronica Pop genannt haben. Nichts gegen Schubladen, aber diese manchmal unperfekten, atemlosen Lieder sind eben nicht Pop, sie sind nicht Elektronika. Auch einfach „Indie“ oder „Alternativ“ draufzupappen, wäre falsch. Es sind zu spezielle, zu filigrane Melodien, die sie um ihre Lyrik gewebt hat … hier muss sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen. Am besten, während man am Boden liegt und die Decke anblickt.(fis)

Für Fans von: EMA, Nils Frahm, Björk
Wertung:  
Dillon – «Kind» auf iTunes  



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